Seit dem letzten Blogpost dazu hat sich nicht mehr viel dran verändert, da die App für mich ziemlich gut funktioniert. Als iOS7 erschien fixte ich dann noch den ein oder anderen visuellen Bug, der durch das neue SDK hereinkam, insgesamt war ich aber immer noch halbwegs zufrieden mit der Funktionalität.
Aber natürlich hab ich doch irgendwie Lust, die App vielleicht irgendwann in den Store zu packen und dafür ist natürlich noch ein bisschen zu tun. Angefangen bei einer Möglichkeit die Kategorien zu ändern, bis hin zu den ganzen kleinen Sachen, die man vor’m veröffentlichen machen sollte.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich das Design. Bisher sah es (für mich) okay und benutzbar aus, ich fand’s aber auch nicht sonderlich schön. Also hab ich mir mal die iOS7 Templates von teehanlax geladen und, professionell wie ich bin, Photoshop gestartet und mal so richtig losdesignt. Sogar hier so einen schönen Rahmen drum gemacht:
Das ist natürlich alles Work in Progress, nicht sonderlich kreativ und die Farben sind nicht perfekt, aber ich bin auch Programmierer und kenne mich damit nicht aus. Auf jeden Fall gefällt es mir besser als vorher und ich hatte tatsächlich zwei Stunden lang Spaß daran in Photoshop Pixel zu schubsen.
Vielleicht bau ich das jetzt auch irgendwann mal in Xcode nach.
Ich muss sie jetzt mal was fragen. Also. So ein M5E10, der hier so als VIP-Shuttle rumfährt. Ob man den auch als Taxi benutzen kann? Ich bin da letztens mal damit gefahren und trotzdem Sportfahrwerk merkt man da ja nichts von der Straße. Weil das Auto auch so schwer ist.
Außerdem will ich das Auto dann ja auch meinem Sohn geben und bei den Geschwindigkeiten, die ich hier so fahre, wird der Motor ja auch nicht sehr beansprucht werden.
Eigentlich hätte ich ja auch gerne einen Hybrid, dann muss ich nicht so oft zum Tanken anhalten. Aber auf jeden Fall ein Sechszylinder. Der ist nämlich schön laufruhig. An dem M5 bin ich auch zwei mal vorbei gefahren und den hat man kein bisschen gehört!
Meinem Sohn habe ich ja letztens ein Rennrad gekauft, aber da kann man auch nichts reparieren. Es ist immer besser direkt ein neues zu kaufen.
Auch dank diesem etwas verrückten Taxifahrermonolog war der gestrige Abend sehr unterhaltsam; The Lone Ranger ist zwar ein bisschen lang, aber gut!
Wenn man mich fragen würde, was das mit Abstand schlimmste an jedem Tag ist, dann würde ich, ohne größeres Zögern, direkt "Zähne putzen" antworten. Also vor allem Abends. Die Augen werden langsam schwer, alles zieht einen nur noch ins Bett und alles was einen davon noch trennt sind die drei Minuten, die man noch mit einem borstigen Plastikstab im Mund verbringen muss. Ein dreiminütiger Krieg im Badezimmer.
Symbolfoto
Man kann den Putzvorgang nicht einmal mit irgendetwas angenehmen verbinden. Man braucht ja seine Putzhand. Und irgendwie muss man sich auch konzentrieren, soll ja alles schön sauber werden. Durch die Wohnung laufen geht auch nicht, weil man alles volltropft. Ja, ich sprach auch schon mit Leuten, die behaupten, sie könnten problemlos putzend durch die Wohnung spazieren, aber ICH KANN DAS HALT NICHT. Außerdem würde es die Situation auch nicht wirklich verbessern.
Am Samstag kamen wir irgendwie auf das Thema zu sprechen und Tati empfahl mir mit Nachdruck eine elektrische Zahnbürste. Bisher war das kein wirkliches Thema für mich, da ich mit der Putzleistung meiner manuellen Bürsten eigentlich immer ganz zufrieden war. Nun gut. Da ich letzte Woche eh schon auf der Suche nach etwas war, was ich mir kaufen könnte, weil ich gerne mal wieder ein Paket in Empfang nehmen wollte, dachte ich mir, ich probiers mal aus. Was kostet die Welt!
Natürlich hatte ich keinerlei Lust zu recherchieren, also ging ich auf The Wirecutter und nahm die Zahnbürste, die dort unter "Best Electric Toothbrush" (das ist Englisch und bedeutet genau das was wir suchen!) gelistet war: die Oral-B ProfessionalCare 1000.
Heute kam sie dann an und nach dem ersten Benutzen kann ich sagen: Joa, es ist schon was anderes. Also zunächst einmal fällt auf, dass das Gerät ganz schön laut ist und ziemlich vibriert. Wenn man sich dann damit im Mund rumfuhrwerkt, fühlt man sich fast ein bisschen wie beim Zahnarzt. Und wer fühlt sich schon gerne wie beim Zahnarzt!
A handsome dentist smiling at camera with a nurse and a patient in the background.
Das Gefühl verschwindet allerdings nach kurzer Zeit, sobald man sich an den neuen Formfaktor (ist ja schon etwas... dicker als eine normale Zahnbürste, die eher länglich ist), die Vibrationen und die Lautstärke gewöhnt hat, ist es dann fast wie normales Zähne putzen. Alle dreißig Sekunden stoppt die Bürste kurz um zu signalisieren, dass man in einen anderen Mundquadranten wechseln soll. Smart!
Ist der Putzvorgang abgeschlossen fühlt es sich tatsächlich alles etwas... sauberer und glatter an als sonst. Entweder bilde ich mir das nur ein oder Tati hat tatsächlich recht. Ich werde das die nächsten Tage mal genauer verfolgen und auswerten.
Bisher also schonmal eine kleine Empfehlung. Ausprobieren kann man es auf jeden Fall mal. Auf eine persönliche Langzeitstudie müssen wir allerdings wohl noch ein paar Monate warten -- ich halte euch auf dem Laufenden!
Es ist Sonntag, 20:56. Ich habe gerade das Licht angemacht, weil es draußen wieder früher dunkel wird. In ein paar Wochen ist es wieder um 16 Uhr stockduster und den ganzen Tag kalt. Dann kann man schön den ganzen Tag jammern, das es doch hoffentlich bald wieder Sommer ist. Solang, bis es Sommer ist. Im Sommer hab ich Geburstag, aber das dauert noch ein bisschen.
Ich hätte den letzten Absatz auch ganz kitschig mit "Winter is coming" abschließen können, dann hätte ich eine schöne Überleitung gehabt du diesem Absatz, in dem ich erwähnen will, dass ich endlich anfing Game of Thrones zu lesen. Ja, es ist lang und ja, ich werde ewig brauchen um erstmal die Serie aufzuholen, aber ich will einfach wissen, wie es weiter geht, ohne auf die Serie angewiesen zu sein. Immerhin sind die Kapitel (bisher) immer ganz gut lesbare 15-Minuten-Häppchen. Laut dem Kindle werde ich das erste Buch in 17 Stunden abgeschlossen haben, fragt mich also morgen Mittag nochmal.
Ich hätte auch direkt mit dem dritten Buch anfangen können, aber das geht ja nicht. Ich muss auch erstmal DiRT 2 spielen, bevor ich DiRT 3 anfangen kann. Nach meinen Erlebnissen mit Ersterem weiß ich allerdings auch gar nicht mehr, ob ich überhaupt Lust auf das Letzere habe. Der geringere Rallye-Anteil störte mich ja schon im ersten Teil der DiRT-Serie, in DiRT 2 hat sich der aber (zumindest gefühlt) nochmal reduziert. Aber naja, was solls. Ich füge mich der Macht der Zahlen.
Ich würde echt gerne wieder mehr Kram in diesen Blog schreiben. Allein schon wegen der Tatsache, dass ich mich in 3-4 Jahren hassen werde, wenn ich mich durch das 2013er Archiv bewege und da dann nur einen Eintrag zu langweiligem Programmierkram für jeden Monat finde. Ich weiß noch nicht genau, wie es funktionieren soll, aber irgendwie kriegen wir das schon hin.
Viele denken sich jetzt wahrscheinlich “Och nee, nicht schon wieder so ein Programmier-Post!”, aber man muss die Dinge so nehmen wie sie kommen.
Ich erzählte ja vor einigen Monaten mal, dass ich jetzt Next benutze um herauszufinden, wo mein Bargeld eigentlich bleibt. Bereits damals erwähnte ich einige Schwachstellen, unter anderem die fehlende Möglichkeit einer Synchronisation. Also mir hätte ja schon ein CSV-Export gereicht, aber nein. Nichts.
Da sich nun nach 4 Monaten auch nichts mit der App getan hat und die Entwicklung wohl nur auf Sparflamme weitergeführt wird, habe ich mich nun daran gemacht meine eigene App zu entwickeln. Die Idee ist ja auch schon länger da, mindestens seitdem ich Next benutze, aber erst vor 2 Wochen fing ich an mir kurz genau zu überlegen, was ich will:
Weniger Kategorien, eigentlich brauch ich nur fünf
Synchronisation mit meinem Ausgabenmanage-Webservice
Schnellzugriffsmöglichkeit für Beträge die immer wiederkehren (Taxifahrten, die immer das gleiche kosten, etc)
Um nicht viel Zeit zu verlieren erstmal kein aufwendiges Design
Statusbar nicht ausblenden!
Nach ein paar Skizzen fing ich, ich glaube am Montag, an es schnell umzusetzen. Ein paar Abende später und nach etwa… 15 Stunden reine Code-Zeit bin ich ganz zufrieden. Einerseits damit, dass ich jetzt eine benutzbare App habe und Next löschen kann, andererseits damit, das ich es in relativ kurzer Zeit geschafft habe, eine App zu machen, die funktioniert. Hätte ich mich entschieden direkt mit SQLite zu arbeiten und mich nicht mit Core Data rumzuärgern, hätte ich wohl noch mal 20% der Zeit eingespart. Aber auch nichts gelernt, so ist das!
Natürlich muss man auch dazu sagen, dass das “Design” auch sehr… zeitsparend war. Aber für die ersten Testläufe reicht es erstmal, hübsch machen kann man es ja immernoch. Um das ganze mal etwas in Aktion zu sehen habe ich hier ein Video vorbereitet: (Die Qualität ist nicht supergeil, aber ich nahm es per AirPlay Mirroring auf. o_o)
Insgesamt war es eine schöne Übung, ich hab ein paar neue iOS-Sachen ausprobieren können und alles ist gut! Ob ich irgendwann Lust habe noch richtig Zeit zu investieren um das ganze App Store-tauglich zu machen liegt natürlich in den Sternen. Schön wär’s aber gewiss.
Letztens sprachen wir in unserem Chat über Dinge und unter anderem erwähnte Marcel, dass er vielleicht aufhört Everyday zu benutzen, weil es nicht mehr geupdated wird und dann stellte sich heraus, dass es vielleicht doch irgendwann geupdated wird.
Spannende Information. Jedenfalls bin ich quasi auch ein großer Fan von Everyday, nur leider bin ich zu faul jeden Tag manuell ein Foto von mir zu machen. Ist nicht so, als hätte ich es nicht schon oft genug probiert, aber ich schaff es einfach nicht. (Im Gegensatz zu Day One ist es ja etwas, was man dann auch wirklich JEDEN Tag machen muss -- wenn ich bei Day One mal einen Tagebucheintrag einen Tag später nachhole macht das ja nichts).
Als ich noch ein bisschen über die Situation nachdachte kam mir der Einfall, dass ich ja einfach ein Script nehmen könnte, was jede Stunde, oder so, ein Foto von mir macht, per Webcam. Automatisch! Jede Stunde deshalb, damit ich am Ende des Tages vielleicht wenigstens ein brauchbares Bild habe. Wenn das nur einmal am Tag passiert, kann's ja sein, dass ich gerade nicht am Rechner sitze, oder so.
Kurz gegoogelt und Lifeslice gefunden. Nach ein bisschen rumgefrickel bekam ich es dann auch zum laufen und passte es ein bisschen an, sodass es nur noch das Webcam-Bild aufnimmt. (Eigentlich macht es auch noch einen Screenshot vom Bildschirm und speichert die aktuell offene App, aber den Kram brauch ich gerade eigentlich nicht.)
Werde dann in einigen Wochen weiter berichten, wie gut es läuft. Eventuell werde ich es auch forken und mit meinen Anpassungen noch mal online stellen, für die Nicht-Frickler unter euch. Mal sehen!
die Aufmerksamen unter euch haben sicherlich daran gedacht, dass ich letztens Geburtstag hatte. Vielen dank dafür!
Ich habe auch an mich gedacht und mir einen kleinen Wunsch erfüllt, den ich schon länger hatte, aber immer vor mir herschob: einen vernünftigen Monitor für zuhause.
Im Büro hab ich jetzt ja seit mehr als einem Jahr ein 27" Thunderbolt-Display und immer wenn ich nach Hause kam musste ich mich wieder mit dem 24" Full-HD-Ding zufrieden geben. Pixel so groß wie Traktorreifen!
Naja. Aber ein Thunderbolt-Display wollte ich für's Homeoffice nicht -- zu teuer und ständiges Umstecken zwischen PC und Macbook hätte mich ziemlich genervt. Ich entschied mich also für die einzige verfügbare Alternative: den Dell 2713HM.
Dazu kaufte ich noch einen USB-Switch und nun kann ich sowohl Macbook (via Displayport) und PC (via DVI) dran benutzen und ganz elegant Tastatur/Maus per Tastendruck switchen. Woohoo! Ja, okay, es sind mehr Kabel als bei einem Thunderbolt-Display, aber diesen Kompromiss muss man wohl eingehen.
Damit bin ich jedenfalls sehr zufrieden.
Natürlich bin ich nicht der Einzige, der mir was schenkte. Insgesamt war es, bis auf den Monitor, ein sehr haushaltsorientierter Geburtstag. Von meiner Mama bekam ich eine ordentliche Pfanne, meine Schwester schenkte mir neue Teller (wahrscheinlich will sie mehr abwaschen!) und von Martin und Tatjana bekam ich diese handgefertigte Panda-Tasse! Grandios. Danke auch an Beeti! <3
Des Weiteren erhielt ich Capri-Sonne von Daniel und Max! Oben im Foto ist ein Exemplar zu erkennen.
Jetz bin ich also 25! Endlich mal eine schöne runde Zahl.
Hier ein zusammenhangloses, mittelgutes Bild aus dem Teneriffa-Urlaub von 2011, was ich veröffentliche, weil ich es doch noch ganz schön fand und weil ich nach den Walls of Text in letzter Zeit hier mal wieder was Schönes haben wollte. Danke für ihre Aufmerksamkeit.
Für mindestens 43,759% meiner täglichen Chat-Aktivität verwende ich IRC. Mein Setup sieht dabei meistens so aus, dass ich von einem meiner Rechner, die mittlerweile beide Mountain Lion haben über die ganz wunderbare iTerm2-Applikation per SSH auf meinen V-Server zugreife und mich da in meinen screen einklinke, in dem eine irssi-Instanz läuft.
Klingt kompliziert, ist aber alles ganz einfach. Irssi ist der beste IRC-Client, wie jeder weiß, und der läuft da einfach 24/7 auf diesem billig V-Server. Erfüllt seinen Zweck wie eine Nadel im Heuhaufen. Außerdem benutze ich irssiproxy um auch mal mit einem Client zuzugreifen, der Bilder unterstützt.
Seit dem Update auf Mountain Lion hatte ich jedenfalls das Problem, dass irgendwie keine Umlaute mehr gingen. Zunächst schob ich es immer vor mir her, da es nur das Macbook Air betraf und ich dann halt einfach auf Umlaute verzichtete, aber letztes Wochenende brachte ich das andere Macbook auf den neusten Stand und seitdem gingen Umlaute allgemein nicht mehr. Schade.
Da sich das Problem irgendwie exakt auf die Kombi Mountain Lion + screen + irssi beschränkte half auch nichts, was ich im Internet so fand um etwaige UTF-8-Probleme mit irssi und screen zu lösen. War alles schon richtig konfiguriert. Dachte ich jedenfalls.
Eben kam ich durch... mehr oder weniger Zufall auf die Lösung. Es reicht anscheinend nicht den screen einmal mit screen -U zu starten. Man muss bei jedem attachen des screens auch die -U-Flag verwenden. Verrückt, was?
Aus der Reihe: Posts mit riesiger Einleitung, die den hilfreichen Teil in einem Nebensatz am Ende verstecken
So. An diesem Wochenende habe ich mich noch mal etwas hingesetzt und Elizabeth (archiv.knuspermagier.de berichtete) um die Funktion erweitert, die ich eigentlich von Anfang an haben wollte: einen Export zu Day One.
Wie ich ja schonmal schrieb, benutze ich seit einiger Zeit Day One um ein schönes Tagebuch zu führen. Das funktioniert auch alles ziemlich knorke und ich schaffe es tatsächlich jeden Tag etwas zu schreiben -- und dank des neuen Exporters kann ich nun schnell und einfach neben meinen manuellen Einträgen auch eine kurze automatisch generierte Tageszusammenfassung haben.
Da Day One ziemlich einfach funktioniert, war das alles kein Problem. Ich benutze die Moves-API um die Daten zu bekommen, mache einen schönen Text und eine Karte draus (mit dem bereits vorhandenen GoogleMapExporter) und packe den Kram in ein entsprechendes Day One-Dokument, was aber auch einfach nur eine XML-File ist.
Wenn ihr Day One per iCloud-Sync benutzt, sollte alles automatisch funktionieren (vorausgesetzt ihr habt die Day One-Mac-App installiert). Bei Dropbox-Sync müsst ihr den Ordner wohl manuell angeben. Wie das alles funktioniert ist auf der Github-Seite eigentlich beschrieben, falls noch mehr Informationen nötig sind, mache ich vielleicht demnächst noch eine bessere Anleitung.
(Natürlich muss es regelmäßig ausgeführt werden, damit das regelmäßig gesynct wird.)
Vorsicht: Es kann natürlich nie schaden sein Day One Journal vorher zu backuppen. :)
Ansonsten: Viel Spaß, falls es jemand ausprobieren will. Bei Bugs: Einfach fixen und Pull Requests schicken. So macht man das in dieser verrückten Welt!