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Hallo. Ich bins! Philipp!

Tagebuch schreiben

Es ist an der Zeit, dass ich in diesen Blog auch ein bisschen meiner unendlichen Lebenserfahrung einbringe und meinen Lesern wichtige Tipps gebe, wie sie ihr Leben verbessern können. Heute beginnen wir mit einer Sache, die etwas Durchhaltevermögen erfordert, sich im Endeffekt aber bezahlt macht, wie ich finde: Tagebuch schreiben.

Ich finde es spannend möglichst viel von meinem Leben irgendwo festzuhalten. Und zwar nicht um es anderen zu zeigen und damit anzugeben, wie toll alles ist, sondern weil ich es ganz persönlich interessant finde mein Leben zu einem späteren Zeitpunkt nachvollziehen zu können. Da ich mir unmöglich alles merken kann, was passiert muss ich es natürlich irgendwo aufschreiben.

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So entstand vor mittlerweile fast sieben Jahren dieser Blog hier. Anfänglich veröffentlichte ich jeden Tag einen Eintrag, in dem ich schrieb, was an den Tag so vorgefallen war. Meistens war das recht wenig, ich ging damals ja noch zur Schule. Ich selber finde die Einträge mittlerweile ganz lustig, aber würde jetzt nicht dringend empfehlen sie nach zu lesen.

Als ich mein Studium begann sank die Frequenz dieser Alltags-Beiträge leider ziemlich ab. Bis heute habe ich keine wirkliche Erklärung dafür gefunden, ein Mangel an Zeit kann es eigentlich nicht gewesen sein. Auf jeden Fall führte das dazu, dass es mir jetzt etwas schwerer fällt mich in die Studiumszeit zurück zu versetzen. Zumindest, was die ersten Semester angeht.

Denn irgendwann gegen Ende des Studiums kam ja Twitter und das iPhone. Damit war es wieder leicht möglich irgendwelche Alltags-Statusupdates heraus zu schicken. Da ich bereits früh dafür gesorgt hatte, dass meine Tweets irgendwo gesichert werden habe ich auch ein komplettes Archiv damit herumliegen.

Der Nachteil an Blog und Twitter ist natürlich, dass die Sachen öffentlich sind. Im Großen und Ganzen bin ich da ja nicht so, aber manche Sachen will man halt doch nicht in die Welt hinaus posaunen. Was macht man also damit?

Eine lange Zeit machte ich damit einfach nichts. Ich behielt die Gedanken einfach in meinem Kopf. Leider hat der Kopf natürlich zum Ersten die Angewohnheit, sich nicht alles zu merken, und zum Zweiten die Begabung, alles was er sich merkt, dann doch so zu verdrehen, dass es am Ende, wenn man drüber nachdenkt, irgendwie positiv aussieht. Die schlechten Dinge werden einfach ausgefiltert.

Nun wird es wahrscheinlich schon einen Grund haben, dass das so funktioniert, wie es funktioniert. Hin und wieder möchte ich mich aber trotzdem gerne an alles erinnern können. Aus diesem Grund fing ich Ende 2011 an ein Tagebuch zu führen. Damals analog, in ein kleines Notizbüchlein, ein paar Stichpunkte jeden Tag. Leider hielt ich das nicht sonderlich lange durch. Die Einträge umfassen so den Zeitraum vom 26.12.2011 - 6.1.2012 und noch vereinzelt ein paar Sachen im Februar und April.

Jeden Abend sah ich nun das Buch auf meinem Schreibtisch liegen und dachte mir, dass ich es doch nun mal wieder beschreiben musste. Mit jedem Tag, der verging stieg aber auch die Hemmschwelle, weil ich mir dachte, jetz die letzten n Tage nachtragen zu müssen. Wie das halt so ist, packte ich das Ding irgendwann in ein Schubfach und somit aus meinem Sichtfeld.

Ein paar Monate vorgespult. Ende Juli entdeckte ich mal wieder Day One, eine Tagebuch-App fürs iPhone und den Mac. Es war nicht das erste mal, dass mir diese App über den Weg lief, aber diesmal war ich in der Stimmung sie diesmal auch auszuprobieren. Und sie hat mich überzeugt. Das anlegen neuer Einträge funktioniert auf dem iPhone ziemlich einfach, außerdem wird auch noch die Location und das aktuelle Wetter gespeichert, was supercool ist. Die Mac-App sitzt immer schön im Hintergrund, lässt sich aber über ein Menubar-Icon auch schnell befüllen. Außerdem nervt es nun jeden Tag um 23 Uhr und bettelt darum, dass ich etwa hineinschreibe.

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Ich glaube es dauerte etwa zwei Wochen, bis ich meinen Schweinehund komplett überwunden hatte und es einfach zur täglichen Routine wurde Abends den Tag nochmal kurz in ein bis zwei Sätzen zusammen zu fassen. Zusammen mit den Fotos, und den Notizen, die ich im Laufe des Tages noch rein werfe ergibt das zu jedem Tag ein paar Anhaltspunkte, mal mehr, mal weniger.

Mittlerweile zählt mein Day One-Archiv 153 Einträge. Bereits jetzt merke ich, dass es mir spaß macht, mal 4-6 Wochen zurück zu schauen und zu lesen, was ich da so zu sagen hatte. Super Sache.

Man kann sich natürlich die Frage stellen, ob das nun wirklich sein muss. Muss man jeden Tag seines Lebens nachvollziehen können? Muss man sich alles merken? Ist nicht vielleicht der automatische Rosa-Brille-Filter ganz gut?

Diese Fragen muss sich natürlich jeder selber beantworten. Die Erfahrung mit meinem Blog hat mich gelehrt, dass es mir super viel Spaß macht alten Kram zu lesen und daher ist es für mich eine gute Entscheidung gewesen.

Abgesehen vom Nostalgie-Effekt hilft es mir manchmal auch Dinge, die mich beschäftigen einfach irgendwo hin zu schreiben. Auch dafür eignet sich Day One grandios.

(Day One speichert alles auch in relativ normale XML-Files und hat ein Kommandozeilentool um es automatisiert zu befüllen -- zum Beispiel einen Post mit allen Tweets des Tages, oder so. Dazu aber eventuell später mal.)

Arbeitszimmer 2.0

In letzter Zeit war ich immer etwas unzufrieden mit der Anordnung der Sachen im Arbeitszimmer. Eigentlich bin ich insgesamt etwas unzufrieden mit der Gesamtanordnung der Zimmer in dieser Wohnung. Eigentlich würde ich gerne das Schlafzimmer im Arbeitszimmer haben und Wohn- und (Dann-Ex)-Schlafzimmer zu einem großen Zimmer verbinden. Das würde aber bedeuten, dass ich eine wahrscheinlich tragende Wand herausreißen und verschieben müsste, was in einer Mietwohnung sicher nicht so gerne gesehen wird.

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Weil dieser Plan also nicht wirklich umsetzbar ist, entschied ich mich erstmal für eine Lösung, für die ich kein schweres Werkzeug brauchte und stellte den Schreibtisch auf die andere Seite, neben mein Expedit. Irgendwie wirkt nun alles passender. Außerdem habe ich nun auch Platz um das Keyboard aufzustellen, nun kann es also noch besser verstauben, als so schräg an die Wand gelehnt, da fällt die hälfte vom Staub ja von alleine runter.

(Zum Vergleich: so sah es vorher aus -- zwischendurch habe ich auch noch den zweiten Monitor entfernt, da ich ihn nicht mehr brauchte)

(Falls sich jemand Sorgen um die Gitarren macht, die jetzt direkt vor'm Heizkörper stehen: Der ist sowieso nie an.)

die ärzte × sieben

In diesem Jahr sind die ärzte auf Tour. Direkt zwei mal. Und weil ich dachte, dass ich ja auch mal etwas total verrücktes machen könnte, kaufte ich mir im letzten Jahr Tickets für sechs Shows. Etwas später, als die Comeback-Tour angekündigt wurde kam dann noch das Siebte hinzu. Die Konzerte begannen meist so:

(Missing)

(Sorry, nachdem ich die grandiose Idee, das "Ist das noch Punkrock"-Intro für den Blogpost aufzunehmen, etwa 8 Wochen vor mir herschob, dachte ich mir nun, dass ich es endlich mal machen muss. Es ist in jeder Hinsicht nicht perfekt.)

Mein großes die ärzte-Konzertjahr begann am 30.5. in München, ging über Stuttgart, Erfurt, Berlin nach Hamburg, wo ich sie direkt zweimal hintereinander genießen konnte. Das Tourabschlusskonzert Ende August war für mich auch das Highlight der Tour. Insgesamt haben mir die Setlists ziemlich gut gefallen, ich fand die, bei der sie "Waldspaziergang mit Folgen" spielten allerdings etwas besser. Das Highlight war natürlich immer Rods ewig langes Solo bei "Sohn der Leere".

(Ich fand den Song auf dem Album gar nicht sooo gut, seit der Live-Version ist das aber mein Lieblingslied von Rod. So schnell kanns gehen.)

Letzte Woche folgte nun noch ein Konzert der Comeback-Tour, diesmal in Karlsruhe. Von den restlichen Konzerten der Tour war nichts in greifbarer Nähe und irgendwann dachte ich mir auch, dass es so langsam mal gut sein muss. Nach der Show in Karlsruhe bereue ich das nun ein kleiiiines Bisschen, da die Comeback-Setlist auch ziemlich knorke ist. Rod hat zwar anscheinend keine Lust mehr auf lange Soli, dafür gibt's zwei Blocks mit ihm und sie spielten "Angekumpelt".

Alles in allem hat es sich gelohnt. Das einzige was mich mit der Zeit störte, waren die anderen Konzertbesucher. Natürlich verhielten sich die meisten unauffällig und normal, aber es gibt halt immer mal wieder so Ausnahmen, wie irgendwelche Spinner, die meinen sie sich bei einem Indoor-Konzert pausenlos Zigaretten anstecken. Dämlich!

Neben den ärzten sah ich durch meine Reise quer durch Deutschland auch einige Leute. In München übernachtete ich bei Caro, Chris und Max und traf Leni, Stuttgart bescherte mir einen super Abend mit Team Stuttgart, nach Erfurt machte ich kurz halt bei meinen Eltern und in Berlin und Hamburg war ich auch nicht allein. Habe hier also erfolgreich das Schöne mit dem Schönen verbunden! Eine Win-Win-Situation sozusagen.

(Ein schönes Erlebnis war auch, wie ich Martin zurück in seine Jugend beförderte, als ich ihn etwas in Richtung eines Moshpits schob. Aber davon erzähl ich vielleicht ein anderes Mal)

Karlsruhe, Schnee

Am Wochenende war ich in Karlsruhe um mir dort das letzte Ärzte-Konzert meiner großen Ärzte-Konzerttour anzusehen. Das war ziemlich gut. In Kürze werde ich noch einen zusammenfassenden Post dazu schreiben.

Am Samstag traf ich mich dann noch mit Daniel und Fabian, zwei ehemaligen Kommilitonen. Das war mal wieder ganz schön und ich freue mich jetzt schon darauf zu hören, was wir uns wohl nächstes Jahr zu erzählen haben.

Die Zeit bevor es am Sonntag Nachmittag wieder in die Heimat ging verbrachte ich, wie üblich, wenn ich in Karlsruhe bin, bei Britta und Christian, die wie immer, wunderbare Gastgeber waren.

Als ich am Samstag am Karlsruher Marktplatz auf Daniel und Fabian wartete machte ich noch ein paar Fotos. Es schneite und war sau kalt. Leider konnte ich den Schnee nicht so gut einfangen, wie ich wollte. War aber ja auch kein dichter Schneesturm. Fand die Fotos trotzdem ganz schön.

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The Rod (2)

Eben erzählte ich ja noch von meiner neuen Gitarre, und dass sie leider ohne Unterschrift geliefert wurde. Ich beschwerte mich dann erstmal bei Thomann, da ich ja per Mail eine andere Auskunft bekommen hatte.

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Am Dienstag morgen hatte ich dann die Antwort, wenn auch ohne jedes Schuldeingeständnis. Mir wurde gesagt, dass ich ein Pickguard zugeschickt bekomme, mit Unterschrift. Heute kam es an! Dann doch noch guter Service!

(Abgesehen davon, dass es aussieht als hätte jemand damit schon ein paar Stunden gespielt. Bilde mir einfach ein, dass es Rod selber war. Um die Unterschrift zu erhalten landet das Ding jetzt eh erstmal im Regal.)

Ein Impulskauf, vier Bilder

Irgendwann letzte Woche twitterte ich so etwas wie "Ich hatte schon lange nicht mehr das Verlangen mir eine Gitarre zu kaufen". Das war wirklich so ein Gedanke, der mir in dem Moment kam. Kurz darauf, durch diesen Gedanken angestachelt, befand ich mich dann auf der "Product News"-Seite von thomann und entdeckte die HAGSTROM VIKING THE ROD LTD. Eine Rodrigo Gonzáles Signature-Gitarre und dazu auch noch zu einem halbwegs verschmerzbaren Preis!

Auf der Hagstrom-Seite las ich dann noch, dass die ersten Auslieferungen wohl auch noch unterschrieben sind. Ich fragte also kurz bei Thomann nach, ob sie auch welche von denen da haben. Der Thomann-Typ antwortete mit "Ja". Das war mein Zeichen. Am Mittwoch kam sie dann an und wie ich feststellen musste leider ohne Unterschrift. Keine Ahnung ob der Thomann-Mensch meine Mail falsch verstand, oder mich einfach belogen hat. Naja, was solls. Wäre beim Spielen eh nur weg gegangen, schätz' ich. Schickte mal noch ne Mail, in der ich Fragte, was da nun los war, bekam auf die aber bisher keine Antwort.

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Zur Gitarre: Schönes Ding. Nicht super-perfekt verarbeitet, aber irgendwie muss der Preis ja auch machbar sein. Spielen lässt sie sich gut und klanglich find ich sie auch sehr angenehm. Im Vergleich zu meiner SG ist sie natürlich super-riesig und auch recht schwer, aber das ist nichts wirklich negatives. Wäre auch langweilig, wenn die Gitarren alle gleich wären.

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watched.li(ve)

Nach nahezu unendlicher Wartezeit und ewiger Vertröstung von allen, die es gerne benutzen wollten ist es nun soweit. Die alpha-beta-sonstwas-Phase ist vorbei und watched.li kann nun endlich von jedem, der will benutzt werden!

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watched.li?

Für Leute, die es noch nicht kennen: watched.li ist ein kleines Projekt, welches ich bereits 2010 oder so anfing. Ich wollte festhalten, welche Serien ich bis wohin geschaut hatte und bisher gab es dafür keine vernünftige Webseite. Ich baute also los, Jan machte irgendwann ein Design dafür und dann lief die Geschichte erstmal für ein Jahr in einer geschlossenen Betaphase, in die ich Schritt für Schritt immermal ein paar Leute rein ließ.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit, dass Marcel und Martin ein neues Design für watched.li umsetzten und ich mich langsam auch an den Rewrite machte. Weil zwischendurch immer mal wieder wenig Zeit und Motivation hatte verzögerte sich das ganze Unternehmen etwas. Vor gut drei Wochen nahm ich mir dann aber mal ein Wochenende Zeit, ging die Sache an und stellte die Beta auf die neue Version um.

In den letzten Tagen fixten Martin und ich dann hier und da noch ein paar Bugs und nun ist es soweit: keine Beta mehr, jeder kann sich anmelden, viel Spaß!

Zukunft

Wie wird es weitergehen? Als nächstes werden wir erstmal daran arbeiten ein paar Funktionen einzubringen, die es in der alten Beta-Version schon einmal gab -- Statistiken und öffentliche Benutzerprofile. Als nächstes steht dann eine API an, damit ihr euch tolle Sachen basteln könnt! (Und wir uns an die iPhone-App machen können)

Allerdings wird das alles nicht super-schnell gehen, denn, wie ihr wisst, hab ich da noch so was anderes am Laufen. Und ich will ja nebenbei auch noch ein paar Serien schauen!

Und dann war da dieser Wald.

Hallo, Philipp hier, von archiv.knuspermagier.de!

Eigentlich wollte ich ja gestern mit Martin auf Fototour gehen, wir hatten uns so lose verabredet. Das heißt, Martin sollte bescheid sagen, wenn er Lust hat und dann mach ich mich auf den Weg.

Martin hatte um 10 Uhr Lust und ich hörte natürlich die iMessage nicht, schade. Als ich dann ein paar Stunden später aufstand war das Wetter sowieso nicht mehr zu gebrauchen und ich verschob das Vorhaben auf den nächsten Tag.

Heute schwang ich mich, nach dem Frühstück (etwa 14 Uhr) aufs Fahrrad, fuhr etwas herum und landete plötzlich in einem Wald. Kann ja mal passieren. Hier ein paar leicht herbstliche Pilz-Fotos.

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London (4)

Aller guten Dinge sind drei. Daher hier nun der vierte und letzte Post zum Thema "Wenn man London rückwärts schreibt heißt das Nodnol. Klasse!".

Mein Vater wünschte sich ja, dass ich einige Sachen für ihn besuche, vor allem einige der Drehorte von einem Film namens Blow Up. Leider fiel mir im Laufe der Planungen auf, dass die meisten Sachen leider furchtbar weit weg waren und ich es zeitlich nicht auf die Reihe bekam. Das ist schade, aber wieder eine Sache für den nächsten London-Besuch.

Da ich aber nicht völlig ohne etwas in der Hand zu haben nach Hause kommen wollte, hatte ich mir vorgenommen am Montag morgen auf jeden Fall noch die Abbey Road zu besuchen.

Ich stand also so gegen acht Uhr auf, packte meinen restlichen Kram zusammen (vorbildlich wie ich bin hatte ich 89% der Dinge natürlich bereits am Vorabend gepackt) und ging zur Rezeption um zu bezahlen. Da meine Kreditkarte eh schon beim Checkin durchgezogen wurde, ging das alles superfix. Ich antwortete auf die Frage, ob alles okay war knapp mit einem "Perfect!" und verschwieg, dass mir das Frühstück nicht so gefiel. Aber ansonsten gab's halt eigentlich auch nichts auszusetzen.

Ich wusste nicht so recht, wohin ich am besten Fahre um zur Abbey Road zu kommen und entschied mich mit der Tube nach Maida Vale zu fahren und von dort zu laufen. Letzendlich war es eine Strecke von 10 Minuten oder so. Hätte ich kurze Zeit investiert um den Bus-Plan zu studieren, wäre es wahrscheinlich schneller gegangen, aber was solls.

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Als ich den berühmten Zebrastreifen erreichte konnte ich erst einmal ein paar anderen Touristen dabei zuschauen, die wohl aus einem ähnlichen Grund wie ich da waren. Ein asiatisches Pärchen stand auf der anderen Straßenseite und schauten energisch auf eine Straßenkarte. Vielleicht waren sie sich nicht so sicher, ob sie wirklich an der richtigen Straße waren.

Hätten sie mal genauer hingeschaut, hätten sie sich allerdings sehr schnell von der lustigen Dame bestätigt gefühlt, die mehrfach in beide Richtungen über die Straße stolzierte und versuchte dabei so auszusehen wie alle 4 Beatles auf einmal. Oder so. Jedenfalls filmte ihre Tochter (oder jüngere Freundin) dabei und alle hatten sehr viel Spaß.

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Ich stand solang im Regen und hoffte, dass die Leute verschwinden, bevor mein Flugzeug losfliegt, damit ich wenigstens noch schnell ein Foto von einem leeren Zebrastreifen als Andenken knipsen kann. Nach nur wenigen Stunden war es soweit, ich erledigte meinen Job und suchte mir die nächste Tube-Station. St. John's Wood sollte es sein. Von da aus über die Baker Street (Woohoo, Jungfernstieg ist unkomplizierte Kinderkacke dagegen!) zum King's Cross Bahnhof.

Da ich ja seit kurzem auch Harry Potter-Leser bin, fand ich es gut, dass mein Zug nach Luton vom Bahnhof St. Pancras abfuhr, der ja direkt neben King's Cross ist. So konnte ich dort wenigstens schnell mit Foursquare einchecken! Was man halt macht, so als Fan!

Falls jemand schonmal mit dem Eurostar nach London gefahren ist, wird ihm St Pancras wahrscheinlich ein Begriff sein, denn die Züge halten dort. Ich stieg aber nicht in einen der herumstehenden Eurostars sondern kaufte mir ein Ticket nach Luton Airport Parkway (hey, das war 10 Pfund billiger als das zum Gatwicker Flughafen), suchte meinen Bahnsteig und stieg in den nächsten Zug.

Danach folgten etwa 40 Minuten der kompletten Ungewissenheit ob ich jemals an meinem Ziel ankommen werde. Das Abteil in dem ich saß war so gut wie leer, hatte keinerlei Anzeigen, wo wir als nächstes halten und Ansagen gab es ebenfalls nicht. Ich schaute aus dem Fenster und las die Namen der Orte, an denen wir hielten. Mill Hill, Borehamwood, mittlerweile verifizierte ich anhand des Sonnenstandes, das wir wohl Richtung Norden fahren. St. Albans, Harpenden. LUTON AIRPORT PARKWAY. Puh, geschafft.

Vom Bahnhof zum Flughafen muss man nochmal etwa 10 Minuten mit einem Shuttlebus fahren, was aber kein großes Problem war. Mittlerweile war es so 11 Uhr oder so und ich hatte noch zwei Stunden Wartezeit vor mir. Als ich am Flughafen schnell per Foursquare eincheckte bekam ich den wunderbaren Tipp, mir unbedingt ein Ticket für die Fast Lane im Security-Check zu kaufen. Die überall herumstehenden Hinweisschilder, die ebenfalls darauf hinwiesen taten ihr Übriges und ich machte, was alle von mir verlangten. Ich kaufte ein Fast Lane-Ticket für günstige 4 Pfund. Mir erschien das als ein fairer Preis für die enorme Zeitersparnis, die ich erwartete.

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Das lustige daran ist, dass die Ticket-Automaten schon unten irgendwo herum stehen, zu einem Zeitpunkt als man noch garkeinen Blick auf die Security-Schalter werfen konnte, um festzustellen, wie voll sie denn so sind. Als ich nämlich hochfuhr und feststellte, dass da gerade mal 10-15 Leute anstehen und ich wahrscheinlich in ebensovielen Minuten durchgekommen wäre, trauerte ich kurz um das Geld. Aber naja.

Aber ich hatte das Ticket nun ja und ging daher den Fast Lane-Weg, durch so ein Pavillon mit Teppich, vorbei an den Menschenmassen. Leider hat man nicht seine komplett eigene Lane, sondern wird einfach priorisiert behandelt und zwischen die normalen Passagiere geschoben. Ich hatte also nicht nur sinnlos 4 Pfund ausgegeben, sondern zog auch noch die Wut der anderen Reisenden auf mich, weil ich einfach mitten in eine Familie reinpriorisiert wurde. Insgesamt eine durchaus lohnende Investition.

Nachdem ich den Security-Bereich durchquert hatte besorgte ich mir etwas zu essen und machte es mir in der Warte-Lounge gemütlich. Das Abfluggate sollte Punkt 13:25 bekanntgegeben werden. Da ich aus meinen Fehlern vom Freitag gelernt hatte, stellte ich mich gegen 13:23 an einen Punkt, von dem ich die Anzeigetafel gerade noch sehen konnte und gleichzeitig schon möglichst nah an den Gates war und machte mich bereit. 13:24… 13:25… die Spannung stieg. GATE 16. In meinem Kopf hörte ich ein lautes Startsignal, ich schwang mich in Richtung der Gates und stiefelte los.

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Die Arbeit hatte sich gelohnt. Ich stand gleich ganz vorne in der Boarding-Kategorie 2, hinter den Speedy-Boarding-Bonzen und den Familien mit Kindern. Weitere 30 Minuten später durften wir rausrennen und der Kampf um die besten Plätze begann. Dank meiner guten Ausgangsposition schaffte ich es aber einen guten Fensterplatz zu ergattern. Das gute an Fensterplätzen ist ja nicht nur, dass man herausschauen kann, wenn man Lust hat, sondern auch, dass man sich einfach anlehnen kann, wenn man schlafen will. Letzteres tat ich recht schnell und wachte erst wieder auf, als wir kurz vor Hamburg waren und es wieder abwärts ging.

In Hamburg trennte mich dann nur noch ein total unmotivierter und langsamer Passkontrolleur vom Ende des Urlaubs. Aber immerhin hatte ich ja wieder Internet…

DADADADAMM Abspannmelodie.

Fazit

Oh, das war alles ganz spannend. Ich machte den Urlaub hauptsächlich um mal aus dem Alltag herauszukommen, nicht den ganzen Tag zu programmieren und nicht ständig über QUOTE.fm nachzudenken. Dieses Ziel habe ich ganz gut erreichen können.

Körperlich entspannend war der Urlaub natürlich nicht, aber das wusste ich auch vorher. Hätte ich das gewollt, wäre ich in irgendein Wellness-Hotel gefahren. Meinem Bein geht es mittlerweile übrigens wieder gut, keine Ahnung, was da schief lief. Brauchte etwa eine Woche.

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Ich sah nicht alles, was ich sehen wollte, schrieb mir aber alles auf die Liste für das nächste Mal. Und das wird definitiv kommen, denn London an sich hat mir ein sehr nettes Gefühl verschafft. Man fühlt sich irgendwie… gut dort. Alles ziemlich sympatisch. Beim nächsten mal werde ich allerdings nicht unbedingt im Herbst/Winter dort hinfahren, denn etwas was ich nicht beachtet hatte, war, dass die Sonnenzeit ja quasi begrenzt ist. Ab 19 Uhr war es quasi dunkel und da ist nicht mehr viel mit Kram angucken, den man besser im Hellen ansieht.

(Ja, London ist im Dunkeln ebenfalls schön, aber trotzdem.)

Des Weiteren hätte ich auch mal gucken können, was man so Abends machen kann. Theater und Kinos und so Kram gibt es ja zu Hauf. Irgendein Musical hätte mir sicherlich gefallen.

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Die Reise war für mich persönlich auch ein Test, ob es mir Spaß macht, sowas alleine zu unternehmen, oder ob ich mir für's nächste mal lieber Begleitung suche. Leider konnte ich mir auf diese Frage auch nach tiefgehender Analyse keine genaue Antwort bilden. Allein ist man halt super flexibel und man kann einfach mal 4 Stunden lang in eine Richtung gehen und niemand kann einen davon abhalten. Man kann 30 Minuten an einer Straßenlaterne stehen und versuchen Fotos zu machen und niemand fragt, wann es endlich weitergeht.

Andererseits ist es alleine auch manchmal doof. Wie schon erwähnt kam ich mir blöd dabei vor alleine in ein vernünftigeres Restaurant zu gehen. Außerdem fällt es mir allgemein leichter daran zu denken regelmäßig etwas zu essen und zu trinken, wenn jemand in der Nähe ist, der das auch tut. Den ganzen Freitag lang trank ich zum Beispiel bis Abends um 10 nichts, weil ich einfach nich dran dachte. Das kann ja garnicht gesund sein. Davon abgesehen konnte ich niemanden die ganze Zeit volljammern, das mein Bein weh tut, weil ich ja nicht einmal Internet hatte. Schrecklich!

(In diesem Moment nochmal viele Grüße an Leonie und Kika, die am Samstag dafür sorgten, dass ich daran dachte zu trinken.)

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Letzter Punkt des Fazits: Als ich die Fotos importierte war ich zunächst etwas enttäuscht. Ich hatte mir eine größere Ausbeute gewünscht. Aber es ist wie es ist. Hier und da habe ich mich geärgert, dass ich nicht Martins Angebot annahm seine 5D zu benutzen, denn 28mm ist an der 400D halt schon etwas lang. Und da es, wie schon gesagt, doch recht früh dunkel war, hätte mir die Rauschfreiheit wohl auch das ein oder andere bessere Foto beschert. Aber was solls. Beim nächsten mal bin ich schlauer!

Damit schließe ich die längste und erfolgreichste Beitragsserie, die ich in diesem Blog jemals hatte. Danke für's lesen und bis zum nächsten Mal! ♥

London (3)

Willkommen, willkommen. Diese Blogreihe zum Thema "Schmerzen im Bein, Vollkornbrot und Tourist-sein in London" nähert sich so langsam dem Ende. Vielen dank an eurem Interesse, die Zugriffszahlen des Blogs waren in den letzten Tagen vier Mal so hoch wie sonst. Krass. Falls ihr die wirklich alle lest: Respekt. Falls ihr nur die Bilder anguckt: auch okay! <3

Der Sonntag begann für mich um etwa 8 Uhr, als ich von einem freundlichen Klopfen geweckt wurde. Ich sprang aus dem Bett, wankte zur Tür und nahm ein riesiges Tablett mit Frühstück entgegen.

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Am Abend vorher hatte ich nämlich einen langen "Breakfast room service"-Zettel ausgefüllt. Diese verrückte Idee wuchs aus der Enttäuschung zwei Tage lang nichts warmes gegessen zu haben, weil die Restaurants entweder voll waren, ich sie doof fand, oder ich mir komisch dabei vorkam allein essen zu gehen. Also ignorierte ich den leicht obszönen Preis von 20 Pfund (bitte rechnet mir das nicht in Euro um) und kreuzte auf der Bestellung alles mögliche an.

Auf dem Tablett hatte ich nun Tee, Müsli, Croissants mit Butter (es gab keine Marmelade oder was anderes zur Auswahl), O-Saft, einen Joghurt, eine kleine Schüssel Baked Beans und Rührei.

Was soll ich sagen. Der Tee und der Orangensaft waren okay, die Croissants waren superklein, dafür immerhin zu dritt. Baked Beans und ich werden allerdings wohl keine Freunde. Ich mag zwar Bohnen, aber diese Soße... hat mich nicht gänzlich überzeugt. Das Rührei war, äh, nee. Es war in eine völlig unnatürliche Form gepresst und hatte einen subtilen Geschmack ungewürzter Pappe. Insgesamt hat sich diese Kurzschlussentscheidung des Vorabends also nicht gelohnt. Schade.

Eigentlich hatte ich geplant nach dem Frühstück zur Abbey Road zu fahren und von dort, über die Baker Street, wieder zum Charing Cross zu fahren. Im Endeffekt fühlte ich mich aber nicht so super, war von allem enttäuscht und schlief lieber noch ne Stunde, bis ich, viel zu spät, aufwachte und zur Tube-Station rannte.

Wir hatten uns wieder für 10:30 verabredet. Ich kam etwa zehn Minuten zu spät, Kika kurz darauf und Leonie, naja, eine Stunde darauf. (Diesmal konnte sie aber nichts dafür, irgendwelche Bahnen fuhren nicht.) Gemeinsam gings dann in die National Gallery.

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Ich muss ja zugeben, dass ich kein großer Kunst-Kenner bin. Also ich mag... schöne Sachen, kann aber mit der meisten "klassischen" Kunst nicht soviel anfangen. Trotzdem war es in der National Gallery beeindruckend. Das Gebäude an sich ist schonmal sehr imposant und wenn man sich überlegt, wie alt die Bilder teilweise sind, die dort hängen, ist das schon spannend.

Nachdem man die Räume mit den mit Putten übersäten Bildern hinter sich hat und langsam in etwas modernere Zeitalter kommt, werden die Bilder auch zunnehmend schöner. Außerdem freute ich mich immer, wenn ich ein Bild, welches wir im Kunst-Unterricht hatten, erkannte. Wie hier das mit den Sonnenblumen von Van Gogh! Ein Klassiker. Ein Bild, welches ich nich kannte, mir jetzt aber wahrscheinlich in Erinnerung bleiben wird ist dieses Portrait vom Joker von Picasso.

Nach zwei Stunden oder so waren wir allerdings kulturell gesättigt und verließen die Galerie. Draußen hatte sich während dessen ein lustiger Typ niedergelassen, der die Touristen unterhielt indem er tanzte, sich total verbog, und so Kram, den man halt machen kann, wenn man Gummiknochen hat.

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Kika verließ uns und wir machten uns auf zum British Museum, welches ebenfalls sehr imposant aussah, gerade aber hauptsächlich viele Ausstellungen mit alten Keramik und Porzellan-Sachen hatte. Alte Teller aus Korea, alte Vasen aus China, altes Geschirr aus Sonstwo. Naja. Abgesehen davon gabs aber auch ein paar spannendere Sachen, wie eine ziemlich alte Samurai-Rüstung.

Als wir alles gesehen hatten, was wir als interessant erachteten war es dann an der Zeit sich zu verabschieden. Danke nochmal an Leonie und Kika für das kleine Touristenprogramm!

Wieder allein unterwegs, mein Bein tat übrigens immernoch ziemlich weh, stieg ich in die Tube und fuhr mal wieder nach South Kensington um dort noch schnell das Science Museum und das Natural History Museum in Angriff zu nehmen.

(Während ich da durch die ewig lange Unterführung ging begegenete ich einem Straßenmusiker, mittlerweile dem dritten oder so. Alle waren mit Verstärker, Effektpedal(en) und halbwegs guten Gitarren ausgerüstet und spielten Rock- und Metalriffs und -Soli. Grandios.)

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Das Science Museum hatte kostenloses und funktionierendes Wifi, eine Alan Turing-Ausstellung und das Google Weblab. Letzteres war ganz spannend, war aber voll und wollte eh gerade schließen als ich ankam. Der Rest des Museums erinnerte mich von den Ausstellungsstücken sehr an das Deutsche Museum in München, bot jetzt also nicht allzuviel neues.

Als ich aus dem Science Museum kam war es dann leider schon 18 Uhr -- für weitere Museen war es also leider zu spät. Das Natural History Museum und die Tate Galerien muss ich wohl auf den nächsten London-Urlaub verschieben.

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Nun hatte ich nur noch einen letzten Plan für den Tag: irgendwo Postkarten kaufen, gucken ob ich vielleicht noch irgendwelche Mitbringsel finde und, wenn es möglich ist, etwas warmes essen.

Also rein in die Tube, Piccadilly. Ein Postkartenladen war schnell gefunden und um 10 Postkarten inklusive passender Briefmarken erleichtert. (Auch wenn ich glaube, dass der mich etwas übers Ohr gehauen hat -- 1,5 Pfund pro Briefmarke erschien mir etwas teuer, aber ich wollte nicht diskutieren). Ein paar Häuser weiter versprach mir ein Geschäft mit dem Namen "Cool Britannia" das perfekte Mitbringsel-Einkaufserlebnis. Da ich der schlechteste Mitbringselkäufer der Welt bin, lief ich sicher fast eine Stunde darin herum und wog ab, was von dem Kram man denn nun ernsthaft verschenken kann, ohne sich total blöd vorzukommen.

Letzendlich fand ich immerhin zwei kleine Dinge, die sich qualifizierten und ich verließ den Shop. Wahrscheinlich waren alle Security-Mitarbeiter schon total fixiert auf mich, nachdem ich da ewig lang rumstromerte. CCTV IN OPERATION.

Auf meiner Suche nach etwas essbaren kam ich nun zu einem Fish & Chips-Laden namens Pier 1. Ich fand einen Platz, neben einem deutschen Pärchen, versuchte mir nicht anmerken zu lassen, dass ich alles verstehe, über was sie sich lautstark unterhielten und genoss meine erste warme Mahlzeit seit Tagen. Ziemlich lecker. Mit 12 Pfund für eine Portion allerdings nicht gerade ein Schnäppchen, aber hey, ich wurde satt!

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(Wenn auf der Rechnung dann schon 10% Trinkgeld inkludiert sind, ist es dann komisch noch mehr zu geben? War mir nicht sicher und bezahlte vorsichtshalber den genauen Betrag.)

Nach diesem köstlichen Mahl fuhr ich schnurstracks zum Hotel, stieg in die Badewanne, schrieb danach die Postkarten und genoss die letzten Stunden im Hotel mit ein wenig TV-Untermalung. Zuerst kam so ein Typ, der eine Hütte baute, nur aus Material was er in der direkten Umgebung fand, oder so. Könnte auch auf DMAX laufen. Danach Never Mind the Buzzcocks, was ganz lustig war und zum Abschluss lief noch irgendwo Gamer. Ich hatte zufällig gerade eingeschaltet als diese Tanz-Szene kam und musste es dann zuende schauen. Der Film an sich ist ja ziemlich bescheuert, aber Dexter ist super <3.

Damit endete der Sonntag. Bleibt dran, wenn ihr erfahren wollt, ob ich es heil nach Hause schaffte, oder ob ich diese Zeilen insgeheim von einer einsamen Insel im Ärmelkanal tippe.