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Er bloggt noch? Krass!

Raspberry Pi

Vor einigen Jahrhunderten Monaten, also als es irgendwie möglich war, bestellte ich einen Raspberry Pi vor. Dabei handelt es sich -- für diejenigen, die zu faul sind, den Link zu drücken -- um einen süßen kleinen vollwertigen Rechner, mit 700MHz ARM-Prozessor, HDMI-Ausgang, SD-Karten-Slot und Netzwerk on Board.

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Einen genauen Plan, was ich damit machen wollte hatte ich von anfang an nicht. Ich las während der Wartezeit ein Bisschen dazu und dachte mir, dass sich vielleicht ein kleiner Streamer draus bauen ließe.

Am Mittwoch kam das Ding dann endlich an und ich versuchte es zum Laufen zu kriegen. Stromversorgung über das gute alte Micro-USB-Kabel vom Kindle und dem iPad-Netzteil funktionierte schonmal, HDMI-Kabel hatte ich auch noch. Das erste größere Problem war das finden einer SD-Karte und einem entsprechenden Gerät um diese zu beschreiben. Letzendlich benutzte ich so eine alte Schlüsselbund-Kamera, die einen MicroSD-Slot hatte um eine 4GB MicroSD-Karte mit dem Raspberry Pi Debian-Image zu bespielen. Diese steckte ich dann über einen entsprechenden Adapter in den SD-Slot.

Das war aber auch schon das schwierigste an der ganzen Geschichte. Danach bootete das Ding problemlos. Selbst der USB-WLAN-Stick, den ich irgendwo fand, war recht schnell zum Laufen gebracht (Konnte nochmal alle Kenntnisse aus dem Studium reaktivieren, was die wpa_supplicant-Konfiguration anging).

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Naja, dann installierte ich mplayer und naja, das funktioniert alles nicht so knorke. Das Ding hat zwar einen recht brauchbaren Grafik-Chip drauf, aber mplayer benutzt den standardmäßig natürlich nicht zum dekodieren. Kurze Recherche ergab, dass es insgesamt wohl auch nicht so einfach ist, das alles entsprechend hinzubiegen, und da es dann irgendwie auch schon fast 4 Uhr war, dachte ich mir, ich mach erstmal Schluss.

Was mir jetzt noch bleibt ist erstmal Raspbmc, einen XBMC-Ableger extra dafür, auszuprobieren. Vielleicht schlägt sich das ja besser. Oder halt irgendetwas anderes damit bauen. Mal schauen.

Betreff: watched.li

Na, kennt ihr noch watched.li? Ich schrieb vor einiger Zeit schon mal darüber.

Damals, vor fast zwei Jahren als ich anfing die Seite zu bauen, wollte ich eigentlich nur etwas für mich. Etwas wo ich den Status meiner Serien tracken kann, ohne eine Excel-Tabelle benutzen zu müssen. Als ich dann auf Twitter davon erzählte, war relativ schnell Jan im Boot und wir bauten etwas, was an mehr Leute ausgerichtet war.

Aber ich hatte nie wirklich Lust darauf, es so richtig öffentlich zu machen. Viele Benutzer bedeutet letzendlich mehr Stress und Druck, das alles immer richtig funktioniert. Also erfand ich die "Alpha"-Phase und lud ersteinmal nur ein paar Leute ein. Irgendwie sprach sich das aber immer weiter herum und somit wurde die Runde der Benutzer immer größer. Nunja.

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Umso mehr Leute ich einlud umso öfter wurde an mich heran getragen, dass das Design ja nur so halb hübsch ist und das die Serien-Datenbank ja durchaus ein paar Fehler hat. Ja, das sind zwei Sachen die mich auch störten. Aber designtechnisch bin ich nicht begabt. Es gab zwar einige Vorschläge von anderen Leuten, für die ich sehr dankbar bin (und mich durchaus gefreut habe, dass Leute sich einfach so an Designs versuchen, für meine Seite), aber so richtig überzeugen konnte mich da nichts. Beziehungsweise hatte ich auch nicht die Lust mich richtig damit zu beschäftigen.

Im Laufe der letzten Monate wuchs meine Datenbank mit Invite-Bewerbungen allerdings immer mehr. Und jedes Mal wenn ich wieder rein schaute, wuchs mein schlechtes Gewissen im gleichen Maße. Glücklicherweise machte Marcel letztens irgendwann mal ein Design, was die meisten sicherlich schon über Twitter begutachten konnten. Ansonsten kann man es hier mal auf Dribbble anschauen. Martin erklärte sich auch bereit es entsprechend zu martinisieren. Also HTML, CSS, Javascriptshizzle. Was Martin halt so macht. ♥

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Was heißt das nun? Vor allem, dass das ewige Vertrösten nun vielleicht irgendwann ein Ende hat. Einerseits wird die "Alpha"-Phase endlich beendet, andererseits wird die ganze Seite ein frisches hübsches Design bekommen. Wann wird es so sein? Hoffentlich im Juli. Sobald das neue Layout fertig gedingst ist, werde ich mich ran machen und die ganze auch vom Backend neu bauen.

Was wird es neues geben? Funktional nicht furchtbar viel. Serien folgen, abhaken, welche Episoden man schon gesehen hat, fertig. Watched.li ist und bleibt eine recht einfache Seite ohne großen Social-Kram. Das ein oder andere neue Feature um die Serien zu verwalten habe ich allerdings schon im Hinterkopf. Dafür hoffe ich, dass es mit dem neuen Design alles freundlicher wird. Vor allem freundlicher zu bedienen. Außerdem wird es wohl auch eine öffentliche API und irgendwann eine iPhone-App geben -- das aber wahrscheinlich noch nicht im Juli.

Aus dieser Sache habe ich immerhin gelernt, dass man sich entscheiden sollte ob man etwas öffentlich macht, oder nicht. So ein pseudo-offenes Ding erzeugt auch irgendwie nur Druck.

TL;DR: Im Juli kommt höchstwahrscheinlich die neue watched.li-Version, endlich ohne dämliches Invite-System und dafür mit neuem, verbesserten Layout und besserer Benutzung!

Hallo, hier regnet es.

Gestern Abend Heute Nacht dachte ich mir so, das ich das Rollo ja oben lassen könnte, dann werde ich am Morgen sicher schön von den ersten Sonnenstrahlen des Besten Sommer-Sonntags des Jahres geweckt.

Tja, nun stellte sich heraus, dass es leider den ganzen Tag regnen sollte. Also wurde ich nur von dem endlosen Plätschern des Wassers geweckt, was mir allerdings nicht so recht war. Das führte dazu, dass ich erst 14 Uhr aufstand. Weil Regen hier ja so etwas seltenes ist, dachte ich nun ich nutze den Tag mal um raus zu gehen und ein paar Regen-Bilder zu machen. Also Kamera eingepackt und los.

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Die Erkenntnis: Regen ist nass. Außerdem muss man Glück haben um einen Regentropfen zu erwischen und wenn man nicht verwackeln will sollte man echt ein Stativ mitnehmen.

Nintendo Post E3 Event, Hamburg.

Dank dem Buoysel durfte ich gestern mit auf das Post E3 Event von Nintendo, was irgendwo in der Hafencity stattfand. Gemeinsam mit dem Matze verbrachten wir dort fast drei Stunden um uns die neue Nintendo-Konsole und ein paar neue 3DS-Spiele mal anzugucken. Lustigerweise wurde Melly auch eingeladen, die ihrerseits Ines und Nina mitnahm. Insgesamt waren wir also ziemlich viele Menschen.

Eins Vorweg: Alles vorgestellte war natürlich noch nicht komplett fertig und Kram. Bis zum Release kann sich also sicherlich noch das ein oder andere ändern und verbessern. Außerdem kann es durchaus sein, dass ich irgendwo Quatsch erzähle, weil ich irgendwas falsch gelesen hab. Aber das hier ist ein völlig subjektiver Blogeintrag und ich habe keine Lust irgendwas zu recherchieren.

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Wii U, Spiele

Das Hauptaugenmerk lag natürlich auf der neuen Konsole. Es gab insgesamt zwölf Spielstationen (oder so), an denen sich unterschiedlich viele Leute tummelten. Am beliebtesten war erwartungsgemäß ZombiU, das Zombie-Schnetzel-Spiel, was schon auf der E3 recht stark gepusht wurde. Was ich da aus der Ferne sehen konnte, sah okay aus, erinnerte aber etwas an Doom 3. Einen Großteil der Zeit sah man irgendwie nur einen hellen Taschenlampen-Punkt in der Mitte des Bildschirms, ab und zu tauchte mal ein Zombie auf und dann spritzte ordentlich das Blut. Soweit ich das gesehen hab, gab es dann einige Sequenzen wo man gezwungen war bestimmte Aktionen auf dem neuen Controller auszuführen. Mh.

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Direkt daneben war dann der Batman: Arkham City-Port für die Wii U. Hier kam ich sogar mal dazu selber zu spielen. Spieltechnisch ist damit sicherlich alles okay, ist halt sehr ähnlich wie auf der Xbox, nur das man halt auf dem Touchscreen des Controllers sein Inventar hat und es ab und zu für andere Aktionen nutzen muss. Ganz nett.

Ansonsten gab es noch das neue Pikmin (wo ich keinen großen Unterschied zu der Gamecube Version sah), SiNG (ein Singstar-like Partyspiel), Wii Fit U, Ninja Gaiden, ein neues Wario-Minigame-Spiel, ein neues Super Mario Bros., ein bisher nicht erwähntes Spiel namens "Project 1000" oder so und natürlich das "Nintendo Land", was widerrum eine Minispiel-Sammlung ist.

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Mario hat durchaus Spaß gemacht, allerdings wird der neue Controller hier anscheinend nur im Multiplayer-Modus gebraucht(?). Darauf kann man dann rumklicken und damit den Spielern helfen in dem man Treppen baut, oder gegnerische Monster böse Gegner lähmt.

Nintendo-Land spielten wir dann kurz und probierten das Zelda-Minispiel aus. Das ist eigentlich ganz knuffig, man läuft automatisch, wie in diesen alten Zombie-Shootern und schnetzelt sich durch Gegnerhorden. Der Spieler mit dem Wii U-Controller spielt dabei nen Bogenschützen, die anderen Schwertkämpfer. Aber letzendlich läuft es auch nur darauf hinaus, dass man die Wiimote schüttelt, bis man gewonnen hat.

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Mein Fazit insgesamt sieht leider nicht sonderlich positiv aus. Es fehlte halt ein gutes, neues Spiel. Super Mario Bros. ist zwar lustig und so, aber es wirkte jetzt auch nicht so als würde es die neuen Features und Vorzüge der neuen Konsole gut pushen. Einen Port von nem Batman-Spiel, das es seit nem halben Jahr auf allen anderen Platformen gibt, braucht wohl auch keiner. (Ja, es hat neue Funktionen, und vielleicht auch Extra-Content und Kram, aber die Story is doch die selbe, oder?!).

Ich bin auch kein Fan von Party-Spielen wir SiNG und Minispiele-Sammlungen wie Nintendo-Land oder das neue Wario-Ding machen vielleicht mal Spaß wenn man ein paar Freunde zu Besuch hat, aber ich glaube, das hält sich auch in Grenzen.

Insgesamt war ich von der grafischen Qualität bei jedem Spiel ziemlich enttäuscht. Batman wirkte maximalstens gleichwertig zur Xbox 360. Aber teilweise waren die Texturen so stark verwaschen und alle Kanten so aliased, das ich denke, dass meine XBox das noch besser kann. Außerdem war die Framerate ziemlich weit unten. Das kann, wie schon gesagt, vielleicht auch damit zusammen hängen, dass es noch eine frühe Version ist... aber ich weiß nicht. Die Ankündigung, dass die Wii U auch alles nur in 720p rendert und dann upscaled, die letztens irgendwo stand, hat mich ja auch schon enttäuscht.

Ich mein, die Grafik von der XBox 360 ist ja gut, aber sie ist 7 Jahre alt oder so. Ich hätte halt einfach noch ein bisschen mehr erwartet.

Bei ZombiU hab ich meistens nur einen kleinen Lichtkegel gesehen, kann die Grafik also nicht wirklich beurteilen, aber ich denke dort wird es nicht groß anders aussehen. Außerdem ist mir da aufgefallen das jeglicher Text, der irgendwo stand (z. B. immer das "Look on your Wii U Controller", was ab und zu eingeblendet wurde) total schrecklich unscharf und hochskaliert aussah.

Die anderen Spiele waren ja eh eher grafisch weniger anspruchsvoll, was ja auch völlig okay ist. Aber da hätte Nintendo wenigstens Anti-Aliasing einschalten können. Mh.

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Controller

Kommen wir wieder zu etwas positiveren Sachen. Der neue Controller liegt wider Erwarten ziemlich gut in der Hand und ist erfrischend leicht, trotz der riesigen Ausmaße. Ich hab das nicht genau gewogen, aber eigentlich fühlte er sich kaum schwerer an als ein Xbox 360-Controller. Die Display-Qualität ist auch voll in Ordnung, auch für Retina-Display verwöhnte Augen. Als kleinen Kritikpunkt kann man anbringen, dass man durchaus erkennen kann, dass das Bild halt komprimiert und hingestreamt wird. Aber man muss schon sehr genau hinschauen.

Den neuen Pro-Controller hab ich nur gesehen und vergessen in die Hand zu nehmen. Sah aber schnieke aus.

3DS

Hier gab es Luigis Mansion, New Super Mario Bros. 2, irgendein Kingdom Hearts und irgendein Castlevania. Letzteres spielte ich und fand es eigentlich ganz cool. Aber halt nichts groß neues, 3DS halt.

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Catering

Das Catering war super! Es kam Käsehäppchen, Spieße mit Lachs, Kartoffelkram und am Ende Brownies mit Zitronencreme, oder so. Man waren die gut, die Brownies. Wenn ich daran denke, läuft mir glatt ein wenig das Wasser im Mund zusammen. Top Brownies!

Fazit

Und nun? Letzendlich wird es wohl darauf hinaus laufen, dass ich die Konsole kaufe. Vielleicht wird ja noch alles besser. Vielleicht waren auch nur die Fernseher schlecht konfiguriert oder so. Vielleicht kommt auch irgendwann noch ein Spiel, was mich ein bisschen mehr interessiert. Ich habe bei Nintendo irgendwie immer noch Hoffnung, auch wenn ich in letzter Zeit oft enttäuscht wurde.

TL;DR: Die Wii U erfüllt meine Erwartungen nicht, kaufen werd ich sie aber wahrscheinlich trotzdem.

Statistik-Kram

Wenn man so eine Webseite hat, auf der Benutzer Dinge tun können, passiert es manchmal, das man etwas feststellen will, was wie oft benutzt wird.

Um das festzustellen benötigt man einen Service um solche Daten irgendwie zu erfassen. In letzter Zeit hatte ich öfter das Verlangen mehr Tracking-Kram in QUOTE.fm einzubauen um zu sehen, wie gut manche der Features ankommen. Oder um mal im Vergleich zu sehen wie oft das neue "Add recommendation"-Overlay im Vergleich zur Chrome Extension oder dem guten alten Bookmarklet verwendet wird.

Um das zu bewerkstelligen gibt es, soweit ich das gesehen habe, ziemlich viele Möglichkeiten. Google Analytics, Graphite, wahrscheinlich kann man sich sowas auch irgendwie mit Cacti oder Munin bauen, wenn man auf sowas steht.

Ich wollte was, was eine sehr einfache API hat und auch noch wenigstens ein Bisschen hübsch aussieht. Vor ein paar Monaten wurde ich mal auf Cube aufmerksam, was die Jungs von Square zu zaubern scheinen. Das sah alles sehr hübsch und fluffig aus, ist aber leider noch in einer ziemlich frühen Entwicklungsphase. Und es sieht auch nicht unbedingt so aus als würde es besonders schnell entwickelt werden.

Ich legte die Idee also erstmal beiseite und dachte mir, dass ich das einfach irgendwann mal schnell selber baue. Das Problem dabei ist natürlich, dass ich nicht wirklich Zeit dafür habe. Durch irgendeinem Link in irgendeinem Blog, oder sowas, ich glaube es war eine Stackoverflow-Antwort, wurde ich auf stathat aufmerksam.

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Auf den Screenshots sah das alles ganz gut aus, also bewarb ich mich um einen Invite und bekam ihn auch schon wenige Stunden später. Mit dem Launch der neuen Landingpage habe ich heute mal die ersten paar Tracking-Sachen eingebaut und werde mir das über die nächsten Wochen mal anschauen. Leider sieht das Interface irgendwie doch nicht ganz so hübsch aus und funktional scheint das alles auch noch in einem frühen Entwicklungsstadium zu stecken, aber vielleicht wird es ja noch cooler.

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Wenn es nicht cool ist, muss man es halt doch irgendwann selber machen. Oder hoffen, dass Cube bald vernünftig einsetzbar ist.

Spannende Geschichte.

Heute Nacht träumte ich, dass ich auf einem Ärzte-Konzert war. Statt den Ärzten trat aber Helge Schneider auf, was ich allerdings auch okay fand. Dann lag ich auf einer Wiese. Das Gras war schön grün.

Weil das nächste Konzert in Erfurt war, lief ich dorthin, landete aber am Ende in Mühlhausen. Spannenderweise fuhren dort Straßenbahnen, das wunderte mich sehr. Ich lief ein wenig umher und landete in einer riesigen Menschenansammlung, allerdings weit ab der Halle, in der das Konzert stattfinden sollte.

Am Ende ging ich in ein hippes Café, in dem nur eine vielbeschäftigte Frau arbeitete. Sie verstand mich nicht und ich bekam einen halben Liter Cappuccino in einem Papp-Becher, einen Strohhalm, der nach ihrer Aussage nicht dafür geeignet war, den Cappucino zu trinken, und zwei Spiegeleier, die etwa eine halbe Sekunde in der Pfanne waren und trotzdem fertig aussahen.

Dann bin ich glücklicherweise aufgewacht.

House S08E22

Ich habe mir überlegt, das ich vielleicht ab und zu was zu Serien schreibe. Vielleicht wurde ich dazu auch etwas inspiriert. Vielleicht will ich aber auch nur was zur letzten House-Folge schreiben. Und vielleicht enthält dieser kursive Absatz zuviele "vielleicht". Vielleicht aber auch nicht. Wer weiß das schon. (Achtung, Spoiler nicht ausgeschlossen)

Mit einigen Wochen Verspätung arbeite ich nun daran, die vergangene Serien-Staffel nachzuarbeiten. Ganz oben auf der Prioritätenliste stand nun erstmal House, da ich auf Twitter genug gelesen hatte und sich daher bei mir eine Gewisse Spannung entwickelt hat. Also schaute ich in den letzten paar Tagen die letzten 7 Folgen, die mir noch fehlten.

Nachdem ich die letzte Staffel vorher eigentlich immer nur so mittelgut fand, konnte mich das letzte Drittel aber irgendwie nochmal mehr begeistern. Umso weniger Folgen übrig waren, umso mehr fühlte ich mich wieder an die "guten alten Zeiten" erinnert, wo ich jede Woche der nächsten House-Folge entgegenfieberte. Es machte doch wieder recht viel Spaß.

Dazu entwickelte noch die Sache mit Wilson, die das ganze wieder schön dramatisch machte und für ein paar gute Momente sorgte. Alles gipfelte dann in der letzten Folge, wo nochmal (fast) alle wichtigen Leute aus den letzten Staffeln mitspielen durften. Allerdings fragte ich mich, warum Cuddy fehlte. Ich sehe keinen wirklichen Story-bezogenen Grund. Wahrscheinlich wollte die Gute einfach zuviel Geld. Oder so.

Insgesamt fand ich die letzte Folge zwar ganz gut, aber irgendwie war es nicht dramatisch oder episch genug. Diese Serie hätte ein besseres Ende verdient, an das ich mich länger als fünf Minuten erinneren kann. So kann man sich zwar sagen, dass ja alles ganz schön war, aber auch nichts all zu besonderes.

Und mit "episch" meine ich jetzt nicht unbedingt riesige Explosionen, oder abgefahrene Dinge. Ich weiß auch nicht genau was mich gestört hat, aber wahrscheinlich waren es nur ein paar kleine Details. Und das fand ich schade. Ich wollte mehr berührt sein, am Ende dieser Serie, die mich so lange begleitete.

Vielleicht hilft es auch einfach, die Folge nochmal zu schauen.

Tausende Möglichkeiten sind nicht genug!

Anfang 2011 kaufte ich ein BOSS ME-25, weil ich endlich wieder mehr E-Gitarre spielen wollte ohne Angst haben zu müssen, dass ich die Nachbarn mit dem Verstärker nerve. Lange Zeit erfüllte das Gerät auch seinen Dienst sehr zufriedenstellend.

Allerdings kristallisierte sich nach einiger Zeit ein kleines Problem heraus. Das Ding hat zwar nen haufen Regler und ganz viele Einstellungsmöglichkeiten, aber irgendwie war das immer ganz schrecklich einzustellen. Bücken, irgendwelche Tasten gedrückt halten, doppelt drücken, einzeln drücken, an Reglern drehen, herumprobieren, das war alles ziemlich anstrengend.

Natürlich gibt es auch ein (unoffizielles) Programm um die Preset-Files irgendwie zu editieren, aber so richtig komfortabel war das ganze trotzdem noch nicht. Das führte dann dazu, dass ich so zwei bis drei Presets hatte, die ich für alles verwendete (2, 8 und 12 -- ich hatte mir nichtmal die Mühe gemacht sie irgendwie sinnvoll zu ordnen, weil es so anstrengend war).

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Irgendwann wollte ich mehr. Mehr rumprobieren, mal andere Sounds testen, aber komfortabler. Also fragte ich mal kurz bei Twitter und beschrieb mein Problem. Nach wenigen Sekunden bekam ich die Empfehlung von Nils: Native Instruments Guitar Rig 5 Kontrol, oder der Kram von Line 6. Ich entscheid mich für Native Instruments.

Nach einigen Tagen testen kann ich nun sagen das ich ziemlich zufrieden damit bin. Klar, das Ding ist nun komplett softwarebasiert und abhängig vom Rechner, aber wann spiel ich schonmal ohne den Rechner? Außerdem bieten sich hier wiedermal Millionen Einstellungsmöglichkeiten. Auch hier hab ich bei den Meisten noch keine Ahnung was sie machen, aber in der Software lassen sich die Regler doch wesentlich besser ändern als auf dem BOSS. Und ich kann die Tasten auf dem Controller ziemlich frei irgendwelche Funktionen zuordnen, was ziemlich fancy ist.

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Bevor jemand fragt: Ja, das Ding steht auf nem Fußabtreter. Der ist nicht so schmutzig, wie es auf dem Bild aussieht und dient vor allem dazu die Unebenheiten im Boden auszugleichen.

Jetzt muss ich mich nur noch ein paar Jahre mit den ganzen Reglern beschäftigen!

3 Tage, 3 Parks.

Da es die letzten Tage wettertechnisch sehr schön war, befand ich mich zum großen Teil draußen. Samstag Stadtpark, Sonntag Eppendorfer Park, Montag Schanzenpark. Wobei letzterer ziemlich schmutzig war und wir somit dann an die Elbe umzogen. War gut. Viele Grüße an Uli, Axel, Nina, Pablo, Rolf, Martin und Sonia, sowie (in Nebenrollen) Philipp, Mareen, Jan und Luise. Und wer sonst noch da war! <3

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Diablo III

Wie manche vielleicht mitbekommen haben, erschien letzte Woche irgendwann Diablo III.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich den Vorgänger teilweise sehr exzessiv spielte. Das war damals, vor etlichen Jahren. Ich glaube, als die Expansion Lord of Destruction gerade rauskam. Da hab ich angefangen und dann einige Jahre richtig gespielt. Irgendwann hörte ich dann auf, fing ein paar Jahre später nochmal kurz an, ließ es dann aber recht schnell bleiben, da die Server nur noch voll waren mit Cheatern und Bots.

2008, an meinem Geburstag, soweit ich mich erinnere, war es dann soweit. Diablo III wurde angekündigt. Das erfreute mich natürlich ziemlich. Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es sicherlich Jahre dauern würde, bis Blizzard damit fertig ist. Seitdem sind vier Jahre vergangen, und nun war es einfach da. Diablo III. Einfach so, zum Spielen, soviel man möchte.

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Seit vergangenem Dienstag spielte ich bisher gute 40 Stunden. Davon 30 mit meiner Zauberin, 12 mit nem Mönch und eine mit ner Dämonenjägerin. Alles machte mir Spaß. Die ersten Stunden verbrachte ich mit Martin und Marcel. Nachdem ich die ersten Tage ein bisschen Übertrieben habe und gute 6-7 Stunden pro Tag spielte, hab ich mich mittlerweile wieder bei normalen zwei Stunden eingependelt.

Am Anfang hatte ich konstant das Gefühl, dass ja eigentlich alles ganz knorke ist, aber ich eigentlich lieber Diablo II spielen würde. Das waren wohl die ganzen Nostalgie-Sachen, die da hoch kommen. Denn es gibt im Spiel ein paar Sachen, die sich auf den Vorgänger beziehen und die einen dann wieder daran zurückerinnern lassen. Wenn man allerdings mal darüber nachdenkt, was man bei Diablo II eigentlich den ganzen Tag gemacht hat, nämlich monotone Cow- bzw. Baalruns, so kann einem die Lust darauf auch irgendwie wieder schnell vergehen.

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Natürlich kann man da einwenden, dass es hier jetzt auch früher oder später darauf hinauslaufen wird, dass man nur noch stupide Runs macht um bessere Ausrüstung zu bekommen, aber ich bin gerad einmal im zweiten Akt/Nightmare und brauche daher sicherlich noch ein Weilchen bis ich durch bin, von Inferno ganz zu schweigen.

Jedenfalls muss ich sagen, dass Diablo III eigentlich fast alles bietet, was ich erwartet habe. Der Spielfluss ist super. Selbst an das neue Skillsystem gewöhnt man sich recht schnell, und irgendwie hat es auch gewisse Vorteile zum Vorgänger. Allein die Items sind noch nich so perfekt, aber ich denke da wird Blizzard schon noch irgendwas nachschieben. Diablo II war anfangs auch noch nicht so perfekt, hab ich mir sagen lassen.

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Eine Sache, bei der ich noch nich so ganz weiß, wie ich mit ihr umgehen soll, ist das Auktionshaus. Einerseits ist es natürlich eingebaute Spielmechanik, andererseits kommt es mir auch etwas komisch vor mir einfach Items zu kaufen, ohne Stunden lang dafür farmen zu müssen. Mh. Und natürlich ist die ganze Wirtschaft noch etwas instabil und eigentlich sehe ich auch nicht, wie sie sich jemals stabilisieren soll. Denn Items gehen quasi nicht verloren und jeder scheffelt im Spielverlauf immer mehr Gold. Das kann ja irgendwie nur zu einer stätigen Inflation führen.

Aber vielleicht überlegt sich Blizzard da ja auch noch irgendwas schlaues. Ich hab da ja eigentlich noch vertrauen. Ich mäh mich jetzt erstmal durch Akt 2.