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Hallo. Ich bins! Philipp!

Amazon-Chart, aktualisiert

Schon letztes Jahr erzeugte ich ein Diagramm aus meinen Ausgaben auf Amazon.de. Zum Ende von 2011 wollte ich es dann aktualisieren, jedoch war ich zu faul, alles manuell aufzusummieren.

Also wollte ich ein kleines Script schreiben, was das für mich erledigt. Leider hat Amazon.de für sowas scheinbar keine API, also muss man HTML-Kram parsen. Also suchte ich zunächst nach einer passenden Library für PHP, fand SimpleBrowser, probierte es aus und scheiterte, weil das irgendwie das HTML von Amazon nicht richtig parsen konnte und die Hälfte nicht richtig fand.

Gestern Abend postete dann irgendjemand aus meiner Timeline ein Gist auf github.com (was mittlerweile wieder gelöscht wurde), was mich auf eine Ruby Library namens Mechanize aufmerksam machte. Damit schien das ganze Browser-Simulieren ganz nett zu funktionieren. Also hab ich gestern Abend kurz vor 12 noch schnell angefangen was zu basteln.

Heute nach dem Mittag hab ichs dann noch schnell fertig bekommen und damit kann ich hier die neuen Statistiken präsentieren, wie immer ohne Zahlen. Natürlich.

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2011 gab ich also tatsächlich weniger aus, als 2010. Ich bin auf einem guten Weg. Glaube ich.

Falls das jemand interessant findet und ähnliche Statistiken erzeugen möchte, ohne alles manuell auszurechnen, der kann mal in mein github dafür schauen. Sollte problemlos auf jedem Rechner laufen, auf dem Ruby installiert ist (und folgende Rubygems: mechanize, highline).

Arbeitsplätze und USB-Grafik

Hier bei QUOTE.fm arbeite ich ja mit einem etwas anderes Setup als zu Hause oder in meinem vorherigen Job. Hier hab ich ein 15"-Macbook und ein 27" Thunderbolt-Display. Das ergibt insgesamt schon mal eine Menge Pixelfläche.

Aber man kann nunmal nie genug Platz haben. Und da ich jemand bin, der auf dem Hauptmonitor immer alles maximiert, ist es dann auch egal, ob dieser eben 19", 24" oder 27" groß ist. Nach ein paar Tagen dachte ich mir dann, dass ein dritter Monitor echt knorke wäre, hauptsächlich um ein paar Terminal-Fenster zu beherbergen. Sachen, die man immer im Blick haben und nicht erst vortabben will. Und so kam es dann:

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Leider lies es sich nicht so realisieren wie ich wollte. Ursprünglich dachte ich, ich könnte einfach ein 08/15 24"-Display mit nem MiniDisplayPort->DVI-Adapter an den Thunderbolt-Port meines Displays hängen. Geht aber nicht. Daisychaining geht nur mit einem weiteren Thunderbolt-Device.

Da mir ein zweites Thunderbolt-Display zu teuer und zu groß ist (und man es nicht rotieren kann) entschied ich mich für eine billigere Variante: eine USB-Grafikkarte.

Vorteil: Es geht relativ einfach. Nachteil: Es ruckelt, wenn man was drauf verschiebt und die Treiber sind nicht 100% stabil. Aber naja, was solls. Das dritte Display will ich nicht mehr missen und so muss ich mit den Nachteilen leben.

Vielleicht bringt Apple ja irgendwann einen Thunderbolt->Displayport-Adapter der Daisychainen kann. Irgendwie.

Mehr aus dem Eisfach

Beim Ausräumen des Eisfaches machte ich noch ein paar mehr Bilder. Außerdem will ich mal mit größerer Breite experimentieren. Immerhin haben die Meisten meiner Besucher Displays ab 1280x800. Bilder in 1100 Pixel Breite sollten also eigentlich kein Problem sein. Das Blogdesign hat sich allgemein etwas entschlackt. Weniger Kram, mehr Schrift. Und ja, vielleicht ist die Schrift etwas dünn, aber ich mag sie gerade. Wie immer unterliegt alles einem ständigen Verbesserungsprozesss. Danke auch an Dom für einige Tipps!

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Gefällt mir eigentlich gut so. Mal sehen.

Meine zweite iPhone-App.

Keine Sorge, ich werde jetzt hier nicht allen Quatsch posten, den ich mache. Aber hier hat es ja einen direkten Bezug zu einem Projekt von mir, nämlich watched.li.

Ich hatte mir für dieses Wochenende vorgenommen etwas tiefer in die Materie einzusteigen und mich langsam an die watched.li-iPhone-App zu machen, die ich schon vor Jahrhunderten versprochen hatte.

Mein erster Plan war erstmal eine einfache TableView, welche die verfolgten Serien anzeigt, samt letzter gesehener Episode und einem Button um die ganze Sache zu inkrementieren. Login-Kram und so erstmal außen vorgelassen.

Watched.li hat zum Glück schon eine (sehr) kleine API, die ich mal machte um eine mobile Seite zu gestalten (mit jQuery Touch-Kram), die genau die beiden benötigten Funktionen bot, also musste ich schonmal keinen PHP-Code schreiben. Nur schnell den Authentifizierungskram entfernt und alles auf den User mit ID 1 umgebogen (in meiner Testumgebung, versteht sich).

Nachdem ich noch ein paar Serien schaute, Wäsche wusch und anderen Kram tat, konnte ich mich dann heute gegen 23:30 dazu aufraffen damit anzufangen. Erstmal festgestellt, dass es jetzt Automatisches Reference-Counting gibt, welches mein Buch noch nich kennt. Dankend angenommen. Dann herausgefunden, dass iOS scheinbar keine JSON-Parsing-Sachen mitbringt. Dafür scheint es aber eine recht weit verbreitete Lösung zu geben, die sich auch problemlos einbinden lies. Hier Screenshots vom Anfang und vom Ende:

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Mit Hilfe des Buches und Google (ok, eher StackOverflow) gelang es mir dann meinen Plan umzusetzen. Funktioniert! Natürlich is der Code noch etwas zusammengehackt, aber naja, hey. Meine erste vernünftige App.

Wer sich jetzt fragt: "BOAH, KANN ICH DAS JETZT MORGEN IM APPSTORE RUNTERLADEN?" — Nein, so schnell geht's dann doch nicht. Wie gesagt fehlt noch das einloggen und ein bisschen hübscher soll es auch noch werden. Und ich muss mal schauen ob das alles sinnvoll ist, so wie ich es jetzt gemacht hab, oder ob es gegen alle Best Practises der iOS-Programmierung verstößt. Wer weiß. Dauert also noch nen Moment, Freunde.

Meine erste iPhone-App.

Ich lerne gerade Objective C und Kram, um demnächst auch ein paar supergute iPhone Apps zu bauen. Muss man ja können heutzutage, sowas.

Aktuell lese ich dazu auch dieses Buch, welches mir irgendwer auf Twitter empfahl.

Am Wochenende plane ich nun, endlich mal die watched.li-App in Angriff zu nehmen. Meine ersten Versuche waren allerdings ein paar Spielereien mit dem Accelerometer. Buuuuunt.

Glinde, Gefrierfach.

Heute war meine nette Vermieterin in meiner Wohnung um den Herd zu checken und stellte dabei fest, dass ich mein Gefrierfach nicht richtig verschlossen hatte. Darin bildete sich in den letzten Tagen eine schöne Eislandschaft (auf Kosten meiner Stromrechnung).

Um der Stromverschwendung wenigstens noch etwas gutes abzugewinnen versuchte ich schnell ein paar Fotos zu machen. Blitz ins Gefrierfach gelegt, Zwischenringe vors 50er und los. Mal wieder vergessen, dass ich die Blende weiter zu machen sollte bei Makro-Dingen.

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Hamburg, ein Umzug.

Ja. Ich bin jetzt in Hamburg. Seit genau einer Woche sind nun meine Möbel und mein Zeug hier, am 4.1. lieferte das Umzugsunternehmen an. Was davor geschah, konnte man damals gut auf Twitter verfolgen -- ich werde es hier aber nochmal integrieren, für alle, die kein Twitter haben. Und für die Ewigkeit. In Form von embedded Tweets.

Früh stand ich auf, um noch letzte Handgriffe anzulegen. Bad putzen und sowas.

Da zum vereinbarten Termin um 9 Uhr niemand da war, vergnügte ich mich eine Weile auf 9gag.com

Ein Anruf später war meine Laune am Boden.

Doch ich wartete tapfer weiter…

Allerdings kam dann die nächste Hiobsbotschaft.

Irgendwann hat es dann aber doch geklappt.

Letzendlich wurde dann doch alles gut.

Nachdem dann alles im Wagen war, kehrte ich schnell durch, warf den Schlüssel beim Nachbarn in den Briefkasten und kaufte ein 100€-One-Way-Ticket nach Hamburg. Hatte keinen Sparpreis kaufen wollen, wusste ja nicht welchen Zug ich bekomme. Und im Nachhinein war das vielleicht auch ganz gut so.

Die Zugfahrt wahr unspektakulär und die Nacht verbrachte ich bei Marcel und Martin. Am nächsten Tag lief dann alles etwas flüssiger. Ich fuhr frühs nach Glinde, zu meiner neuen Wohnung und besprach erstmal ein paar Sachen mit der Vermieterin. Um kurz nach 12 rief dann das Umzugsunternehmen an.

Und dann lief auch alles recht fix. Dank tatkräftiger Unterstützung meiner Vermieterin und vom Buoysel schafften wir es dann zu viert recht fix den Wagen zu leeren.

Danach ging es kurz ins neue Büro um mal Hallo zu sagen. Donnerstag war ich dann den ganzen Tag im Büro und baute danach den Großteil meiner Regale auf.

Am Freitag kamen dann meine Eltern zu Besuch um mir beim Aufbauen und Aufräumen zu helfen, wie immer. Ging dann direkt zum IKEA, zum Bauhaus und wo man so hinmuss. Die Rechnung war mal wieder viel zu teuer, aber was solls. Vor allem einen vernünftigen Bürostuhl musste ich mir mal anschaffen, nachdem ich jetzt mehrere Jahre lang Billig-Dinger hatte, die regelmäßig nach kurzer Zeit kaputt waren. Diesmal lieber etwas mehr investiert und (hoffentlich) mehr Qualität.

Mit einigen neuen Billys, dem Stuhl, ein paar Lampen, einem Malm und allerhand Kleinzeug, der halt so anfällt, machten wir uns dann nach Hause um dort alles aufzubauen. Dauerte dann den ganzen Samstag. Am Abend waren wir dann geschafft, dafür stand aber alles und 90% der Umzugskartons waren auch bereits ausgeräumt und deren Inhalte verteilt.

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Jedenfalls hab ich nun genug Billys. Erstmal. Kann nich lange dauern, bis ich sie gefüllt habe.

Danke an meine lieben Eltern, dass sie mal wieder den Stress auf sich nahmen mir schon wieder beim Umzug zu helfen. Ist ja erst der, äh, fünfte oder so. ♥

Seit Montag bin ich jetzt regulär arbeiten. Und ja, es gefällt mir sehr gut. Auf der Fahrt zum Büro, die etwa so lang dauert, wie damals von Radolfzell nach Konstanz, schaffe ich es mittlerweile recht zuverlässig zu lesen, aktuell 1Q84 von Haruki Murakami auf meinem Kindle. Gut 50 Seiten pro Fahrt. Läuft.

Das war's erstmal. Mehr, wenn die Zeit reif ist.

Basecamp-Userscripts

Für unser Projektmanagement bei QUOTE.fm verwenden wir bereits seit geraumer Zeit Basecamp, da es eigentlich für viele unserer Anforderungen völlig ausreichend ist und sich insgesamt dann doch etwas komfortabler bedienen lässt, als ein vollwertiges Bugtracking-Tool wie Redmine.

Jedoch hat es ein paar Macken. Oder sagen wir Ecken und Kanten, die nicht so super sind. Aber dafür kann man sich ja zum Glück ein paar Userscripts schreiben, die man dann im Chrome oder im Firefox mit Greasemonkey verwenden kann.

Bisher hab ich zwei kleine Scripte erstellt, die vielleicht auch für andere Basecamp-Benutzer interessant sein könnten:

  • Basecamp ID Userscript - Zeigt links neben den Todo-Items die interne ID des Todo-List-Items an. Brauchen wir, um Todo-Items mit Subversion-Commits zu verbinden. (Github)
  • Basecamp Tabber - Das interessantere Script erstellt in der Todo-Ansicht Tabs, mit denen man Todolisten ein/ausblenden kann, je nachdem zu welcher Kategorie sie gehören. Kategorie-Einteilung funktioniert ganz einfach über einzelne [Tags] die dem Todolist-Namen vorangestellt werden. (Github)

Hier ein Screenshot, auf dem man beides in Aktion sieht:

basecamp.png

(Bitte nicht über den Code ablästern, meine Userscripts sind immer ein bisschen schmutzig)

Eventuell ist es ja für jemanden hilfreich!

Das war 2011

Ende des Jahres, Zeit einen Blick auf die vergangenen zwölf Monate zu werfen. Mein Fazit wird warscheinlich sein, dass es mein bestes Jahr war, bisher. Wie eigentlich immer. Eigentlich ist das aktuelle Jahr doch fast immer das beste Jahr, oder? Also außer, es passiert etwas richtig beschissenes. Vielleicht hatte ich bisher auch einfach nur Glück, aber ich glaube nicht, dass ich bisher sagen konnte das ein Jahr schlechter war als eines der vorherigen.

Also. 2011. Mein bestes Jahr bisher. Und 2012 wird noch besser werden. Natürlich. Muss es ja auch, sonst könnte ich im nächsten Jahresrückblick nicht rückblickend sagen, dass 2012 mein bestes Jahr bisher war. Nun aber erstmal kurz zurück zu 2011. Das Jahr, zusammengefasst in ein paar wenigen, wichtigen Fakten:

Jan

Ich wechselte den Akku von meinem iPhone 3G (brachte letzendlich nicht viel) und zog mit dem Schreibtisch nach oben, so blieb es jetzt auch bis zum Ende. Außerdem wollte ich zwei Dinge haben, von denen ich immerhin eins mittlerweile auch habe und startete ich meine "Dinge, die ich in den letzten Wochen zum Mittag hatte"-Serie. Zu guter Letzt fuhr ich noch nach Frankfurt um meine Schwester in ihr Teneriffa-Praktikum zu verabschieden.

Feb

Der Februar war für die weitere Entwicklung des Jahres quasi Wegweisend, denn es führte mich zum ersten mal nach Hamburg, zu Martins Geburstagsfeier. Im weiteren Verlauf buk ich einen Zupfkuchen, ein Zwiebelbrot und vergaß meinen T-Mobile-Vertrag zu kündigen.

Mär

Mein iPhone 4 kam an, ich war mit Britta auf einem wunderbaren Schandmaul-Konzert mit anschließendem Faulenz-Chattreffen-Wochenende und packte meinen Rechner in ein neues Gehäuse, damit er leiser ist.

Apr

Ich fuhr ein wenig Fahrrad und war am Tag danach schwer erkältet. Ende April besuchte ich mit meiner Familie meine Schwester in Teneriffa. War schön!

Mai

Direkt nach dem Urlaub: Rainald Grebe auf dem Bodensee und der Eurovision Song Contest, den wir dieses Jahr leider nicht gewannen. Mag Lena trotzdem noch. Ich schrieb, dass ich kein Kindle brauche und stellte watched.li vor. Sah außerdem mit Britta und Christian den Tanz der Vampire in Stuttgart.

Jun

Ich spielte Portal 2 und baute eine kleine Mittagessen-Seite (aktuell leider kaputt). Es gab die ersten großen Amazon-Einkaufstatistiken (Aktualisierung folgt) und ich hatte Besuch von Britta, Christian und der raupe zu meinem Geburstag

Jul

Ein Traum wurde endlich wahr: X JAPAN-Konzert in Berlin. Startete ein weiteres kleines Projekt, einen kleinen Anime-Tumblr, der aktuell auch etwas out-of-date ist, weil ich gerad keine Zeit für Anime finde. Des Weiteren besuchten mich meine Eltern und wir waren mal wieder im IKEA.

Aug

Ich holte das Hamburg-Wochenende nach, welches eigentlich schon für Juni geplant war. Meine Schwester kam zurück aus Teneriffa, glaub ich und ich kaufte mir einen 3DS. Mit Matze und Buoysel besuchte ich zum ersten mal die Gamescom und konnte Diablo 3 anspielen. Danach folgte ein weiteres Chattreffen-Wochenende in Karlsruhe

Sep

Außer der alljährlichen Connichi ist wohl nichts passiert. Achso, doch. Die geschlossene Beta von QUOTE.fm startete.

Okt

Britta kam vorbei und wir besuchten das MPS in Singen. Ich kaufte mir doch ein Kindle und schaute mir mit Britta ASP an. Im Oktober war ich, glaube ich, auch nochmal in Hamburg. Wohnung angucken und so. Aber irgendwie finde ich keinen Blogpost dazu! Skandalös.

Nov

QUOTE.fm wurde öffentlich gemacht. Ich fuhr noch einmal nach Hamburg, diesmal zu Insas Geburstagsparty und eine Woche später nach Göttingen zu Reinhard Mey, gefolgt von Stuttgart und München. Puh!

Dez

Max Giermann Live bildete den Auftakt meines letzten Monats am Bodensee. Ich kaufte ein Macbook Air, besuchte die tolle Party vom @budenmeister und Subway to Sally. Danach ging es in den Weihnachtsurlaub.

Fazit

Insgesamt kann man wohl sagen, dass ich viel gemacht hab in diesem Jahr und recht viel rumgekommen bin. Wobei, naja, eigentlich nicht. Meine Aktivitäten beschränkten sich eigentlich allesamt auf Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart und die Heimat, mit ein paar wenigen Abweichungen, namentlich Berlin und München -- und Teneriffa. Etwa 1300€ investierte ich dieses Jahr in Bahnfahrten (850€ für Monatskarten schon abgezogen) -- eine ganzschöne Menge, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich meistens ja mit Sparpreisen und BC25 fahre.

Dadurch hab ich viele Leute getroffen. Viele Bekannte, viele Unbekannte, die jetzt auch zu Bekannten und Freunden wurden. Einige, wie Britta und Christian, werde ich in Zukunft wohl erstmal weniger sehen, da Karlsruhe von Hamburg dann doch etwas weiter entfernt ist. Andere dafür mehr. So ist das Leben.

Mit 17 Konzerten kam ich dieses Jahr recht gut weg, nur 10 mal Kino ist allerdings noch ausbaufähig. Mein Lieblingskonzert war glaube ich das von Schandmaul im März. Das ging einfach ziemlich gut ab. Einen Kino-Favoriten zu nennen wird nicht so einfach. Meinen Reviews zu Folge müsste ich mich zwischen Tron und Sucker Punch entscheiden -- irgendwie war das Kinojahr für mich nicht so der Knaller, glaube ich. Viele gute Filme, aber nichts, was so herausragte, wie etwa Inception im letzten Jahr. (Anmerkung: Sah den neuen Sherlock Holmes noch nicht, und werd ich dieses Jahr wohl auch nicht
mehr)

Fotografiert hab ich in diesem Jahr auch recht viel. Ein dedizierter Post dazu wird noch kommen.

Eine Sache, die mir viel Spaß bereitet hat, war der Japanisch-Kurs, den ich nun knapp 3 Semester mit dem Matze besuchte. Leider kann ich das ja jetzt erstmal nicht fortführen, muss mir dann in Hamburg halt einen neuen Suchen, wenn ich mich dazu motivieren kann. Der Lernerfolg hielt sich zwar in Grenzen, aber dafür gab der wöchentliche Termin doch ein wenig Motivation dann doch mal was zu tun. Was mich daran erinnert, dass ich mal wieder weiter machen sollte, Kanji zu lernen…

Wer meinen Blog aufmerksam liest, weiß sicher, dass ich letztes Jahr ziemliche Probleme mit meinem Darm hatte -- dank entsprechender Medikamente funktioniert das mittlerweile wieder ganz gut und ich kann mich seit ein paar Monaten eigentlich nicht mehr beschweren. Allerdings muss ich halt weiterhin und wohl auch noch eine längere Zeit lang Medikamente nehmen und regelmäßig zur Blutkontrolle.

Ja, nach dem was dieses Jahr alles passierte, nach dem was ich alles lernte und nach den Möglichkeiten die sich in diesem Jahr für mich ergaben, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass 2011 wohl mein bestes Jahr bisher war. Wahrscheinlich.

Ausblick

Tja. Nächstes Jahr geht es nach Hamburg. Am 3.1. werden die Möbel abgeholt, ab 4.1. kommen sie an. Und dann wird es mit QUOTE.fm wohl ein bisschen schneller voran gehen, entwicklungstechnisch. Ist ja schon ein Unterschied, ob man etwas am Wochenende macht, oder Vollzeit. Wird wahrscheinlich sehr aufregend, auch wenn ich einige Aspekte meiner kurzen Bodensee-Episode wohl vermissen werde, allen voran natürlich Matze, Britta, Christian, Tobias und ein paar meiner Arbeitskollegen.

Des Weiteren stehen nächstes Jahr 4 die Ärzte-Konzerte an, was, äh, sicherlich total super wird. Yeah!

VVVVVV

Kurz bevor ich schlafen gehen wollte, wurde ich vom Buoysel noch kurz auf VVVVVV aufmerksam gemacht. Das ist so ein Indie-Spiel mit tollem 8-bit-Gedudel-Soundtrack.

Da ich es schon vor Monaten oder Jahren, vielleicht sind es sogar Jahrzehnte, kaufte, mit irgendeinem Humble Bundle, startete ich es dann auch mal um mir einen Eindruck machen zu können. Und was soll ich sagen? Es hat mich ein bisschen verzaubert. Das Lächeln des kleinen Pixelhelden macht mich ein bisschen froh:

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Für mich Casual-Gamer ist es nicht immer ganz einfach, aber ich denke ich werde versuchen es durchzuspielen!