knuspermagier.de
Hallo. Ich bins! Philipp!

Die Gamescom 2011.

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf der Gamescom.

Damals als ich noch klein und spielevernarrt war, wollte ich desöftern mal auf die Games Convention, damals, als sie noch in Leipzig war. Aber irgendwie war's weit weg und teuer und so weiter.

Dank Filb.de war es dieses Jahr aber nun endlich soweit, Gamescom als Fachbesucher -- zusammen mit Matthias und Buoysel.

Die Anfahrt

Los ging es am Dienstag nach der Arbeit, mit der Deutschen Bahn. Matthias hatte mit seinen Bahnbuchungskünsten natürlich mal für die billigsten Tickets gesorgt.

Zunächst ging es nach Konstanz, dort dann in den IRE nach Offenburg. Leider war der nicht gerade leer und wir dachten mehrfach darüber nach, in Singen kurz auszusteigen um uns 1.-Klasse-Bawü-Tickets zu holen. Haben wir dann doch nicht gemacht, da es mit 31€ natürlich nicht gerade ein Schnäppchen ist. Bis Offenburg sind es ja auch gerade mal etwa zwei Stunden.

Und was sind schon zwei Stunden neben einer Familie mit zwei hyperaktiven Kindern, die sich gegenseitig die Köpfe und Arme in die Klappsitze einquetschen wollen und dabei rumkreischen. Und einem Baby, welches pausenlos durch den Zug robbt und alles anlutscht, was irgendwie so aussieht als könnte es in den Mund passen. Aber nun gut, wir haben es überlebt.

In Offenburg mussten wir dann in den ICE 500 nach Köln umsteigen. Dieser war nicht sonderlich voll -- wir hatten 2 Plätze im Abteil, welches sich später dann noch etwas füllte. Irgendwann kam dann eine junge Frau rein, fragte "Steht das Telefon an der Tür dafür, dass man hier telefonieren kann?" und setzte sich sofort hin um danach erstmal ne halbe Stunde in hoher Lautstärke mit ihrem Freund zu plaudern.

Auf intimen Inhalte des Gespräches möchte ich hier lieber nicht genauer eingehen.

Matze und ich vertrieben uns die Zeit mit ein Paar Runden Bomberman Blitz, welches wir uns extra für die Fahrt auf unsere 3DSse geladen hatten. Fünf Euro, die wirklich gut investiert waren. Sehr spaßiges Spiel!

Ab kurz nach Mannheim, oder so, hatte ich dann auch einen funktionierenden Hotspot im Zug und ich konnte mir die Zeit in diesem Internet-Ding vertreiben. Dabei konnte ich mich auch gut hinter dem Laptopdeckel verstecken und dauerhaft grinsen, während ich das Gespräch der Telefon-Dame verfolgte.

Nachdem sie ihrem Freund versichert hatte, dass sie mehrere Rosenkränze gebetet hat, verließ sie dann auch den Zug.

Ich bekam allerdings auch noch einen Anruf. HRS-Service. Wollte erstmal wissen, wann ich wohl im Hotel ankomme. Als ich sagte, "Ja, so kurz nach zwölf", wurde ich erstmal mit dem Hotel direkt verbunden. Eine nette Frau versuchte mir dann in gebrochenem Deutsch zu erklären, dass das Hotel einen Wasserschaden hat und wir umgesiedelt wurden. Wir sollten einfach vorbei kommen, die vorbereiteten Schüssel holen und dann mit dem Taxi weiterfahren. Okay.

Pünktlich um kurz nach 23 Uhr kamen wir in Köln an, trafen den Buoysel und gingen erstmal ins McDonalds um dort mal ordentlich was zu essen. Ich beschränkte mich auf 2 McDoubles.

Dann mit der S-Bahn nach Wahn, mit dem Bus zur Wahnheide und ins Hotel. Hotel am Flughafen. Erstmal sah es nicht sehr seriös aus. Als wir reingingen begrüßte uns ein freundlicher Her, der da scheinbar für die Nacht-Rezeption zuständig war. Er schaute irgendwelche Filme auf seinem Notebook.

Leider sprach er kein Wort Deutsch. Er hat direkt mal seine Chefin angerufen und mir den Telefonhörer in die Hand gedrückt. Die gleiche mit der ich vorher schon sprach. Wir kriegen Schlüssel, 15€ Preisdifferenz, 15€ fürs Taxi und ich soll irgendwas unterschreiben. Gesagt getan. Nach wenigen Minuten verabschiedeten wir uns damit schon vom freundlichen Herrn und stiegen in das Taxi, welches uns zu unserem neuen Hotel, dem Antonius-Eck, mitten in Porz, fuhr. Hat natürlich genau 15€ gekostet.

Das Hotel

Das neue Hotel war ganz okay. Fernseher, Bad mit Dusche und ein Bett.

Etwa um 9 Uhr, wie wir es geplant hatten, befanden wir uns dann in der Empfangshalle, wieder ausgestattet mit Bargeld. Es mussten ja noch Tickets erworben werden, was sich allerdings nicht als großes Problem darstellte. Visitenkarte hin, Geld hin, fertig und rein!

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So. Dann gingen wir erstmal ein bisschen rum und als erstes sahen wir Star WarsTrek - Infinite Space. So ein Star Trek Multiplayerspiel, spielte sich ganz lustig. Die Betonung des Standmenschen, dass es ein Browsergame sei fand ich etwas übertrieben -- ich finde Sachen, für die man ein Plugin braucht, sind eigentlich keine Browsergames mehr, aber naja.

Darauf hin ging es erstmal quer durch die Halle, wobei mir nichts besonders auffiel. Sehr beliebt war zum Beispiel der E-Post-Brief-Stand:

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In der Halle gegenüber, ich glaub es war Nummero 6, war dann allerdings mein Highlight und zwar Diablo III -- dazu habe ich ja bereits hier ausreichend geschrieben.

Nachdem ich da fertig war, ging ich ein paar Runden durch die anderen Hallen, mit dem Ziel die bezaubernde Maike zu finden. Dabei konnte ich an einigen langen Schlangen vorbei gehen, unter anderem bei Skyrim und Battlefield 3. Hätt ich mir beides auch gerne angeschaut, aber hatte keine Lust zu warten, bei spielen, die eh bald rauskommen.

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Nachdem ich irgendwie fast alles gesehen hatte, kam ich dann am Sony Ericsscon-Stand vorbei, wo es Minecraft-Hüte gab. Das war super.

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Irgendwann fand ich dann auch die Maike, nachdem sie mir eine SMS geschrieben hatte. Gemeinsam gingen wir dann kurz umher und trafen dann die @chaosmacherin, wo ich kurz etwas rumhing, ne Cola trank, mich dann aber wieder auf machte um Matze und Buoysel in der 3DS-Lounge zu finden.

Am Nintendo-Stand hab ich dann wohl am Meisten Zeit verbracht und alles mal ausprobiert, dazu aber gleich mehr. Bis 16 Uhr verbrachten wir dann noch die Zeit in der 3DS Lounge, bis es dann zum Nintendo-Termin ging. Vorher posierten wir noch kurz mit unseren Yoshis, mit denen wir dachten, Nintendo vielleicht besser bestechen zu können:

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Also schnell die Entertainment-Hallen verlassen, von allen Leuten verabschiedet, die man so traf und ab un den Business-Bereich zu Nintendo, wo wir nochmal die Möglichkeit hatten alles mögliche nochmal in Ruhe anzuspielen und uns ein bisschen zu unterhalten. Spiele die ich da ausprobierte:

  • Mario Kart 7: Der Name ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, dahinter steckt aber ein typisches Mariokart. Macht Spaß, die neuen Features (Fliegen und so) scheinen gut zu funktionieren und es fühlt sich einfach Mariokart-mäßig an. Das Problem hierbei ist nur, dass ich noch nie wirklich gut war in einem Mariokart.
  • Super Mario Land 3D: Mario, in 3D. Habe ich nicht allzulang gespielt. Ich denke, es ist halt ein relativ typisches Mario-Rumhüpf-Teil.
  • Starfox 64 3D: 3DS-Remake von Starfox 64. Habe das Original nie gespielt, aber der 3DS-Teil hat mir sehr gut gefallen, weiß auch nicht genau warum. Die Grafik war ziemlich gut und das Demolevel hat Spaß gemacht.
  • Luigis Mansion 2: Recht frühe Version wohl, ziemlich niedrige Framerate. Außerdem war ich zu dumm das erste Rätsel zu lösen. u_u.
  • Xenoblade: Neuer Wii-RPG-Titel. Hab viel gutes von gehört und sieht auch tatsächlich ziemlich gut aus. Das Kampfsystem hat mir gefallen, ist relativ fix und ohne nervige Delays. Aber ich hab ja keine Wii.
  • Rhytm Paradise (Titel nicht Final): Wii-Umsetzung von dem (gleichnamigen) DS-Spiel. Einfach super. Vielleicht kauf ich dann ne Wii, wenn das rauskommt. Total bescheuert und dadurch lustig n_n -- siehe auch dieses Youtube-Video.
  • Kirby Mass-Attack: War auf japanisch zum Testen da. Leider nur ein DS-Spiel, aber total knuffig mit bis zu 10 Kirbys die man gleichzeitig steuern kann! Super.
  • Zelda - Skyward Sword: Kurz ausprobiert, die Motion-Plus-Steuerung für gut befunden, aber diese Zelda-Spiele sind einfach nicht mein Fall

Naja. Irgendwann mussten wir dann leider gehen, da wir unsere Züge nach Hause erwischen mussten. Allerdings war es ein äußerst netter Kontakt bei Nintendo, danke nochmal dafür.

Die Rückfahrt

Von Deutz zum Hauptbahnhof und zum McDonalds. Aß diesmal nichts, da ich keinen Hunger hatte -- hatte im Laufe des Tages mehr als genug Kekse verdrückt.

An Gleis 7 erwartete uns dann unser IC, der uns erstmal bis Mannheim bringen sollte. Zum Glück wollte sonst kaum einer Fahren, sodass wir fast die gesamte Fahrt über allein in unsem Abteil waren.

Man muss nämlich wissen, dass wir nicht nur bis Mannheim fuhren. Matze, seineszeichens Bahn-Profi, hatte nämlich konstant die Verspätung unseres Anschlusszuges in Mannheim im Blick und so konnten wir erahnen, dass wir, wenn wir in Mannheim umsteigen, den darauf folgenden Anschluss in Stuttgart wohl nichtmehr bekämen.

Nach kurzer Diskussion mit dem Zugbegleiter blieben wir also bis Stuttgart im IC sitzen. Doch auch das war nicht wirklich sicherer -- planmäßig hätten wir dann 3 Minuten zum Umsteigen gehabt. Aber immerhin besser als -15 Minuten, wenn wir uns dafür entschieden hätten in Mannheim umzusteigen.

Außerdem versicherte uns der Zugbegleiter glaubhaft, dass wir überpünktlich sein werden. "Der Lokführer muss um 22:32 den Zug nach Hause erwischen in Stuttgart. Wir sind garantiert vor Plan da".

Nun gut. Aus dem "vor Plan" wurde dann eine Verspätung von einigen Minuten. Glücklicherweise wartete unser RE nach Singen auf uns. Nach weiteren 2,5 Stunden Fahrt in modernsten N-Wagen erreichten wir Singen und stiegen in den Seehas, der uns nach Hause brachte. Eine spannende und recht lange Zugfahrt.

Fazit

Die Gamescom war ganz schön, aber auch ziemlich anstrengend. Allerdings habe ich an dem einen Tag auch alles gesehen, was ich hätte sehen wollen und wüsste nicht, was ich ein ganzes Wochenende lang da machen sollte.

Aus Mii-Lounge-Sicht war die Gamescom recht erfolgreich.

Außerdem hab ich mir noch kurz Anno 2040 (?) angeschaut -- sah echt dufte aus. Ist auf jeden Fall sehr interessant und wird weiter verfolgt.

Viele Sachen hab ich gekonnt ignoriert, da sie eh bald rauskommen. Skyrim, Call of Duty, Battlefield 3, Need for Speed. Außerdem ist das ja eh jedes Jahr das gleiche.

Insgesamt war die Gamescom also ein voller Erfolg. Spiele gesehen, nette Leute getroffen, Spaß gehabt. Und eine spannende Bahnfahrt- und Hotelgeschichte, was will man mehr.

Bis zum nächsten Jahr!

Ab hier Wartezeit 2 Stunden, oder: 20 Minuten Diablo III.

Losgelöst, von dem Rest, den ich noch von der Gamescom zu berichten habe, will ich mich mal in einem Extra-Beitrag etwas zu Diablo III äußern.

Diablo III ist ja jetzt schon eine Weile angekündigt. Ich glaube, so drei Jahre? Ich erinnere mich recht gut, dass es am 28. Juni war. Ich saß in meinem Sessel vorm Rechner im Studentenwohnheim und wartete auf den Postmann, der mir meinen Bass zustellen sollte. Wähernd dessen schaute ich die Blizzard Pressekonferenz und freute mich tierisch.

Während der letzten Jahre sind natürlich massig Informationen zu dem Spiel an die Oberfläche gekommen, allerdings hat mich das alles nicht groß interessiert. Ich wollte keine Screenshots, keine Videos und irgendwelche Berichte, ich wollte es, wenn, dann selber spielen.

Leider hatte ich bei den letzten Gamescoms nicht die Möglichkeit dazu, da ich nicht da war (was vor allem daran lag, dass ich keine Lust hatte an den Besuchertagen mich durch Menschenmengen zu quetschen und dann den halben Tag an einer Schlange zu stehen).

Jeedenfalls, ich war ja nun auf der Gamescom, gestern. Und ich hatte die Möglichkeit es zu spielen. Und ich musste auch garnicht lange warten. Als ich mich anstellte, sprach die Tafel zwar von einer Wartezeit von zwei Stunden, aber es ging dann doch recht fix in etwa, sagen wir, 40 Minuten? einer halben Stunde.

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Nach ein paar lustigen Gesprächen mit Mitwartenden und einem kurzen Besuch von der zauberhaften @evaschulz ging es dann rein. Zwanzig Minuten konnte ich spielen, yeah!

Eindrücke

Hingesetzt, Kopfhörer auf, Losgespielt. Man konnte zwischen Fünf Charakteren wählen, soweit ich informiert bin sind das also alle gewesen. Ich entschied mich schnell für die Zauberin und wollte sie erstmal knuspermagier nennen, was aufgrund von zuviel Sperma im Namen wohl (mal wieder) nicht ging. Da ich nicht weiter Zeit verlieren wollte hieß meine Heldin ab diesem Zeitpunkt einfach "sdfdjhffd" (oder so ähnlich).

In der Gamescom-Demo startet man auf Level 9 mit ein wenig Ausrüstung und zwei Spells, nämlich Frost-Nova und einem lustigen anderen Skill, der eine Art Explosion rund um einen erzeugt. Man hat einen Quest zu erledigen, ich glaub irgendjemanden killen, hab nich so drauf geachtet.

Erstmal schnell durch die Menüs gefuchtelt, sah alles ganz brauchbar aus, schön ist, dass alle Items nur noch einen Inventarplatz brauchen. Verwirrend fand ich hingegen, dass man mit TAB nun standardmäßig die Waffen switcht.

Ansonsten spielte es sich recht ähnlich zu Diablo 2. Alles lief flott und sauber durch und ich konnte mich ganz angenehm durch die Monster im Dungeon schnetzeln. Monster anhäufen, mit Frost-Nova freezen und dann mit dem anderen Skill killen funktioniert ganz gut.

Ein paar Sachen die mich etwas gestört haben waren zum Beispiel die enorme Cooldown-Zeit von der Frost-Nova. 12 Sekunden. Ich habe keine Ahnung ob man das später durch irgendwelche Items vielleicht etwas runter kriegen kann, oder nicht. Auf jeden Fall spielt es sich dadurch schon anders. Der Explosions-Skill hatte auch noch eine Art Warm-Up-Aufladephase.

Ebenfalls einen sehr langen Cooldown haben die Heiltränke gehabt. Ich mein, früher hatten sie quasi keinen und man hat sie einfach am Stück weggesoffen. Aber das sind alles okaye Änderungen, die das Spiel sicherlich interessanter machen.

Interessanterweise hatte ich kaum Mana-Probleme, scheinbar is die Regenerierungsrate da recht angenehm.

All zuviel konnte ich in den 20 Minuten leider nicht erkunden. Der Dungeon war ganz cool und hatte auch ein paar Effekte, wie Feuerwände aus dem Boden, große Äxte die von der Wand fallen und die Monster waren auch ganz lustig. Sah auf jeden Fall alles sehr lecker aus, ein Außenlevel hätte mir allerdings wohl noch besser gefallen.

Bugs, Ruckelleien oder andere Unstimmigkeiten sind mir keine Aufgefallen, allerdings bin ich auch kein professioneller Previewversionen-Spieler, sodass mir sicher einige Details nicht aufgefallen sind. Aber wenn man bedenkt, dass die Beta im September starten soll, denk ich, dass sie wohl auch schon recht weit sein werden.

Leider war mir verboten Fotos von den Bildschirmen zu machen, sonst hätt ich ein paar hochprofessionelle Bildschirm-Abfotografier-Screenshots gezeigt. Aber ich denke, wenn man ein bisschen über die einschlägigen Fanseiten blättert, kann man sich einen guten Eindruck vermitteln.

Fazit

Die 40 Minuten anstehen haben sich natürlich gelohnt. Das Spiel hat Spaß gemacht. Es hat sich ähnlich gespielt wie Diablo II und weist ein paar wichtige Komfortfunktionen auf, die einem bei Diablo II einfach fehlen. Ich denke, es wird super.

Und jetzt warte ich auf einen Beta-Invite. u_u

Falls ihr noch irgendwelche exklusiven Fragen habt, könnt ihr sie gerne stellen. Vielleicht weiß ich Antworten.

Dreideh-Ess.

Es ist geschehen, ich besitze nun einen Nintendo 3DS.

Anfangs war ich ja nicht so begeistert davon, aus folgenden 3 Gründen:

  • Es gibt aktuell keine Spiele die mich irgendwie tangieren.
  • Sah bisher nur den blauen in echt und fand ihn ziemlich hässlich und klobig
  • Das 3D überzeugt mich nicht wirklich
  • Er war mit 250€ viel viel viel zu teuer

Nun begang es sich aber irgendwann in der letzten Woche, dass Nintendo eine Pressemitteilung rausgab, mit dem Inhalt, dass der Preis des 3DS gesenkt werden soll, auf irgendwie so 170€ oder so -- da wurde ich schon etwas interessierter.

Am Montag wies mich dann noch der Daniel darauf hin, dass Notebooksbilliger.de irgendeine dämliche Facebook-Aktion gestartet hat. Den 3DS jetzt schon für 155€, limitiert auf 500 Stück. Dazu muss man sagen, dass man, wenn man ihn jetzt schon kauft noch die 20 Gratisspiele kassiert, die Nintendo Leuten schenkt, die den 3DS "theoretisch" für den alten Preis erwarben.

Ein 3DS für den Preis von nem DSi und dazu noch 20 Virtual Console-Games klang jetzt nach einem halbwegs machbaren Deal. Gekauft.

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Gestern entnahm ich in der Packstation am Rewe und war erstmal positiv überrascht. Der Schwarze ist garnich so hässlich und wirkt auch irgendwie weniger fett. Wobei man natürlich sagen muss, dass er immernoch wesentlich fetter ist als mein DSi, was ich nicht so gut finde.

Ansonsten habe ich noch nicht so arg viel damit gemacht, gibt nämlich immernoch keine Spiele die mich interessieren (Zelda is mir zu schwer).

Die Spiele die mir der Matze lieh, sind zwar ganz lustig, aber nichts was mich auf Dauer unterhält. Aber immerhin konnte ich den 3D-Effekt damit noch ein bisschen testen -- an und für sich ganz cool, aber es nervt etwas, das man das Gerät wirklich immer genau im richtigen Winkel halten muss, um den Effekt zu haben -- irgendwie nicht sehr entspannend.

Wenn ich sonst im Bett/auf der Couch liegend spiele veränder ich normalerweise ständig meine Armposition und damit den Blickwinkel. Zumindest damals auf dem DSi. Entweder ich muss mir das abgewöhnen oder halt auf 3D verzichten.

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Ein weiterer Negativpunkt, von dem ich zumindest immer las, war die Akkulaufzeit -- dazu kann ich jetzt natürlich noch nichts sagen. Dafür fühlt sich das ganze Gerät wirklich ganz gut an, klappert nichts. Aber Verarbeitungsqualität ist man von Nintendo ja eigentlich gewöhnt.

Ich hoffe jetzt, dass in nächster Zeit irgendein brauchbares Spiel rauskommt (Mario irgendwas, oder vielleicht ein tolles RPG? Das wär supi!).

Achso. Wenn mich befreunden wollt, mein Friend-Code lautet: 0301-9939-7102 -- Postet euren einfach in die Commies!!!11 ♥

Ein Blogpost aus der Reihe "Einkäufe, deren Sinn nicht zu einhundert Prozent geklärt ist.".

Hamburg (2)

Manchmal muss man einfach raus aus dem Alltagstrott, mal in eine andere Stadt, mit anderen Leuten was machen und neue Motivation tanken. Deswegen fuhr ich am Freitag spontan nach Hamburg.

(Das schrieb ich, weil es so schön spontan klingt, eigentlich hatte ich die Tickets schon seit Anfang Juni gebucht und die Reise daher auch recht unspontan geplant, aber muss man halt um an günstige Bahntickets zu kommen)

Am Freitag morgen gings los, Singen, Stuttgart, Hamburg. Insgesamt irgendwie neun Stunden Fahrt, davon 6 in einem Abteil neben Stinki dem putzigen übel riechenden Baby.

Als ich in Hamburg ankam war es gegen 17 Uhr, der Zug war auf die Minute pünktlich. Zunächst bewegte ich mich ins Elbdudler Büro, zwecks Hallo sagen und QUOTE.fm-Dinge besprechen.

Danach ging es wieder in die Stadt, die Sielyen treffen zum Sushi essen. Eigentlich war Sushi Circle in den Colonnaden geplant, aber da war es voll und die Schlange, die schon bis auf die Straße reichte, machte nicht den Eindruck als könnte man da in den nächsten Stunden was essen.

Glücklicherweise war fünf Meter weiter ein weiterer Sushiladen, Sushi Factory, wo tatsächlich noch zwei Plätze frei waren. Hier war es nett und durchaus lecker, auch wenn ich mich erstmal an das Running-Sushi-Konzept gewöhnen musste. Auf jeden Fall ein guter Abend.

Der Samstag bestand aus einem Besuch im Thalia und dem Just Music. Der Laden ist total super. Überall Line 6 Pods mit Kopfhörern zum rumprobieren und man kann sich einfach problemlos alles nehmen und testen. Außerdem nette und kompetente Mitarbeiter! Hab ein paar Dinge ausprobiert, leider hatten sie keine Fernandes Ravelle da. Schade.

Am Abend ging es dann mit einem Teil der Hamburg-Leute in ein obskures Restaurant, welches recht gute Burger hatte. Und Cocktail-Flatrate, ab 22 Uhr. Letzteres brachte mir natürlich eher weniger, aber trotzdem war es lustig!

Der Sonntag begann mit einem leckeren Mittagessen, welches Martin und Freundin kochten. Danach traf ich mich mit dem Rolf, wir wanderten etwas ziellos durch die Stadt und landeten am Ende im Starbucks und quatschten da noch ein wenig.

(Die Starbucks-Verkäuferin war irgendwie sehr übermotiviert, "NAAAA, WILLST DU MIR SAGEN OB DU DEN KAFFEE HIER TRINKEN WILLST? WILLST DU MIR NOCH SAGEN OB ICH DEN MUFFIN WARM MACHEN SOLL?")

Den Rest des Abends traf ich dann nochmal die Sielyen, diesmal ohne Sushi, dafür mit mehr Gequatsche.

Und schon war das Wochenende vorbei. Am Montag musste ich schon wieder um 10 am Hauptbahnhof sein um mit einem ICE nach Frankfurt zu düsen, wo ich auch pünktlich um 14 Uhr ankam.

Eigentlich war geplant den dortigen Session Music Store zu besuchen, aber der hat montags geschlossen. Das hat mir dann erstmal gehörig den Tag vermiest.

Aber viel Zeit für Aufregen war ja nicht, denn kurz nach 14 Uhr sammelten mich meine Eltern ein und wir gingen erstmal was essen.

Nun fragt man sich, warum treffen wir uns zufällig in Frankfurt? Taten wir nicht. Wir waren nämlich dort um meine Schwester einzusammeln, die ihr sechsmonatiges Teneriffa-Praktikum abgeschlossen hat und gestern wieder in Frankfurt landete.

Am Flughafen klappte dann alles wie geplant. Schwester landete sogar 20 Minuten früher, brauchte allerdings ewig an der Gebäck Gepäckausgabe und so konnten wir sie erst um 17:45 oder so in Empfang nehmen. Danach noch schnell eine günstige Flughafen Currywurst und dann um 20 Uhr weiter mit dem Zug nach Hause.

Heute, 0:57 war ich in Radolfzell und damit schloss sich der Kreis.

Danke an Marcel und Martin, bei denen ich mal wieder übernachten konnte, an Sielyen und Rolf fürs unterhalten und alle anderen Leute, die ich in Hamburg traf. Irgendwie fühlt man sich dort immer direkt fast wie zuhause. Bis zum Nächsten mal.

(Es hat auch fast garnich geregnet diesmal!)

(Wenn ich von Martin und Marcel rede, meine ich Martin + Freundin und Marcel + Freundin)

3 + 5 = 8

Die Gleichung stimmt natürlich nicht ganz, weil ich ja nicht addiert hab, sondern komplett ausgetauscht, aber egal.

Im Zuge meiner schleichenden Rechner-Upgrades, oder, nennen wir es "das letzte aus dem alten Sockel 775-Board rausholen", erwarb ich am Donnerstag noch 8GB DDR2-RAM für 75 Euro im ZackZack, ich denke wesentlich billiger wirds nicht mehr.

Ja, mir ist klar, dass ich für das Geld fast doppelt soviel DDR3-RAM bekomme, aber ich hab gerad keine Lust den gesamten Rechner auszutauschen (Board + Quadcore i7 + RAM sind Locker nochmal 300-400 Euro).

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Im Zuge dessen hab ich natürlich direkt Windows 7 x64 installiert, weil sonst wär das ja alles sinnlos gewesen, ne.

Photoshop sollte sich jetzt hoffentlich in nächster Zeit nichtmehr über zu wenig Speicher beschweren. Als nächstes und wohl letztes Update steht dann wohl nur noch ne SSD an.

(Die 5.9 kommt vom Festplattenrating, sonst ist alles 7.2 n_n)

Assassins Creed 2

Was lange währt, wird endlich gut. Oder so. Soll heißen: Ich hab's endlich durch, yeah!

Assassins Creed 2 ist wohl eins der Spiele, die mich am längsten begleitet haben. Gekauft hab ichs irgendwann im Oktober 2010, dann fing ich an zu spielen, hatte irgendwie so 8 Stunden auf der internen Spiel-Uhr und dann vergaß ich es irgendwann.

Jetzt, also eher, vor ein paar Monaten, im Mai oder so bekam ich dann wieder Lust. Allerdings konnte ich mich nicht so recht wieder reinfinden, ich hatte immerhin seit nem halben Jahr nichtmehr gespielt -- also fing ich mal neu an.

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Heute hab ichs endlich durchgespielt. Laut interner Statistik beläuft sich meine Spielzeit auf gute 19 Stunden -- damit ist es wohl eins der längsten Spiele bisher. Abgesehen von Pokémon. Höhö.

(Main Storyline, alle Viewpoints, die Villa komplett upgegradet, sonst nix)

Jedenfalls hatte ich die letzten Wochen abends sehr viel Spaß mit diesem Spiel. Ein paar Sachen hätte ich zu meckern, zum Beispiel, dass Ezio manchmal nicht unbedingt so sprang, wie ich es im Sinn hatte -- ich bin öfter durch tiefes Fallen gestorben als durch die Klingen der Gegner.

Außerdem fand ich diese endlosen Springsequenzen in den Assassin Tombs teilweise nervig, gepaart mit der erwähnten teilweise ungenauen Steuerung war das manchmal nerrrrrvig. Bin nich so der Fan von solchen Sprung-Rätseln, deswegen hab ich auch nicht alle gemacht.

Ansonsten hab ich nichts zu meckern! Super Spiel, gerne wieder!

(Brotherhood ist schon bestellt)

[rating:4/5]

Affenberg Salem (1)

Am Montag waren meine Eltern ja auch schon da. Da wir irgendwas unternehmen wollten fuhren wir zum Affenberg in Salem und schauten uns die Affen an, die der Berg barg.

Eigentlich kam es auch viel mehr Störche, aber dazu ein anderes mal. Erstmal ein paar Affen.

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Mal wieder im IKEA.

Meine Eltern besuchten mich die letzten 3 Tage und da ich ja sonst nicht die Möglichkeit eines großen Autos habe nutzen wir das und fuhren am Dienstag mal schnell nach Freiburg ins IKEA.

(Man könnte fragen, warum IKEA und nicht ein x-beliebiges anderes Möbelhaus, welches nicht 100km weit weg ist, aber ich mag IKEA, ich weiß was ich beim IKEA bekomme, ich weiß was es kostet und weiß das ich es sofort habe. Außerdem: Hotdogs.)

Meine Intentionen waren recht klar: neue Regale, die LACK TV-Bank, die ich beim letzten Mal nicht mitgekriegt hab und ein bisschen Kleinzeug. Im Großen und Ganzen habe ich auch alles bekommen.

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Zunächst einmal 4 Billys für die Wohnzimmerecke. Eigentlich wollt ich ja nur die zwei großen kaufen um die alten kleinen braunen Regale abzulösen, aber dann wär die Ecke irgendwie so leer gewesen und dann packten wir halt noch 2 kleine Billys ein. Ist auch zukunftssicherer.

Und ich kann den Anime/Manga-Kram von dem anderen Kram trennen. Und überhaupt. Ich denke der Platz sollte jetzt erstmal wieder ein paar Tage reichen.

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Die zweite Neuerung ist dieser (hier etwas verknüllte) Vorhang da, der das Wohnzimmer vom Flur bzw. von der Küche abgrenzen soll. Ich finde, das funktioniert auch ganz gut. Das Zimmer wirkt dadurch etwas weniger als Durchgangszimmer, finde ich.

(Natürlich is der Vorhang nicht immer ganz zu, das würde ja das herumlaufen einschränken. Aber die bloße halboffene Anwesenheit gibt einem schon ein ruhigeres Gefühl)

(Die Kabelkanäle für die Boxen habe ich mittlerweile auch, werden demnächst angebracht)

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Und hier noch die TV-Bank. Standard-LACK. Ich mag es. Und der schon auf Twitter erwähnte Drachenbaum, an dem hoffentlich bald Drachen wachsen!

(Das Fleck an der Wand wird noch gefixt, außerdem kommen die Bilderrahmen mit irgendwelchen Bildern rechts und links vom Fernseher an die Wand)

(Und die Links/Rechts-Boxen kommen auch noch an die Wand)

(Etwas unschön ist, dass der die TV-Bank quasi voll ist und keinen großen Spielraum für Erweiterungen bietet.)

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Hier noch ein bild von der Fernbedienungssammlung mittlerweile. Ich mag es nicht zwingend, bin aber auch zu faul mich wochenlang mit einer Universalfernbedienung auseinander zu setzen.

Wie immer gibts immer noch was zu tun, aber irgendwann, irgendwann werde ich wohl fertig werden.

Vielen Dank an meine Eltern für das umherfahren und die Aufbauhilfe! ♥

Samsas Traum - Anleitung zum Totsein

Ein neues Samsas Traum Album, yeah!

Nach dem relativ schwachen einfach ziemlich andersartigen Heiliges Herz - Das Schwert Deiner Sonne, welches mir nicht sonderlich gefallen hat, meldet sich der Herr Kaschte nun mit einem Album zurück, welches dem alten Sound wieder näher kommt.

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Meine Lieblingsalben sind ja Tineoidea und a.Ura und das Schnecken.Haus, welche beide soundtechnisch sehr abwechslungsreich sind und insgesamt eine gute Story erzählen. Das neue Album jetzt geht glücklicherweise wieder mehr in diese Richtung, auch wenn es das Level der alten Alben zu keinem Zeitpunkt erreicht. Das ist aber weniger negativ als es klingt, denn das Level ist auch ziemlich hoch.

Das Album schafft es immerhin über alle zwölf Lieder hinweg sehr hörbar zu sein, ich habe bei keinem Lied das Gefühl es gerne skippen zu wollen. Als Highlights würde ich "Das ist Liebe" (auch wenn der Text etwas blablubb ist), "Durch die Wand der Träume", "Im Zeichen des Wurms" und "Betet für mich" sehen. Aber die anderen Lieder sind auch gut.

Was mir insgesamt ein wenig fehlt ist die Abwechslung, irgendwie haben alle Lieder ein recht düsteres Grundthema (okay, bei dem Albumtitel irgendwie klar). Es gibt zwar mehr Vielfalt in den Arrangements als bei Heiliges Herz, aber mir fehlt etwas der Facettenreichtum von a.Ura.

Außerdem nervt etwas die Maschinengewehr-Sperrfeuer-Blackmetal-Bassdrum, die er in manche Songs eingebaut hat.

Insgesamt aber ein durchaus empfehlenswertes Album, vor allem für Leute, die Heiliges Herz genauso scheiße fanden wie ich.

[rating:4/5]

Ein Bericht über eine Reise in die Hauptstadt, nur um X JAPAN zu sehen.

Alles begann am Sonntag um etwa 14 Uhr. Rein in den Zug nach Singen, dann nach Stuttgart und in den ICE nach Berlin.

Eigentlich sollte die Reise von da an ohne weiteres Umsteigen verlaufen, leider ging der ICE aber in Hildesheim kaputt und wir mussten alle zunächst in einen RegionalExpress nach Hannover (der auch ohne die Last eines zusätzlichen voll besetzten ICEs schon voll war) um von dort dann mit dem Fernverkehr weiter nach Berlin zu reisen.

Insgesamt erzeugte das eine Verspätung von etwa 60 Minuten, aber immerhin hatte ich so noch die Möglichkeit in Hamburg Hannover etwas halbwegs vernünftiges (insofern man zwei Pizzen von diesem Ditsch-Laden als vernünftig bezeichnen kann) zu essen.

Nachdem ich den Hauptbahnhof erreichte, wurde ich dann erstmal zum Bahnhof Zoo dirigiert, wo ich nach einiger Zeit den alcore und seinen Bekannten (im Weiteren: der Bekannte) traf, der unsere Übernachtungsmöglichkeit darstellte. Der Nachtbus (dessen Fahrer mich einfach durchwinkte, als ich ein Ticket kaufen wollte) brachte uns nach Hause.

Der Montag begann, nach einem Frühstück mit einem Seminar über Archimedes von Henry Mendell, in das uns der Bekannte mitnahm. War durchaus interessant, vor allem auch die Tatsache, dass es ein Seminar mit zwei Dozenten und zwei Studenten (+ uns Gästen) war.

Danach ging es dann zur Mensa, in der ich ein Twix aß. Ich kann in Mensen einfach nichts essen, dieser generische Essensgeruch vertreibt mir jeglichen Appetit.

Da der Bekannte ein sehr motivierter Student ist (zumindest schien er so) trennten sich danach unsere Wege und ob der verbleibenden vier Stunden, bis wir zur Konzerthalle mussten, entschieden wir uns für einen Besuch im Jüdischen Museum Berlin, welches sich ebenfalls als interessant herausstellte.

Auch wenn die Tatsache, dass man erstmal durch eine flughafenmäßige Sicherheitskontrolle muss etwas beängstigend ist und die etwas abstruse Architektur des Gebäudes etwas komisch wirkt, sind die Sachen die man drin findet sehr informativ.

Etwa um halb sechs machten wir uns dann auf den Weg zur Columbiahalle, die ja am anderen Ende Berlins lag. Wie überhaupt alles. Irgendwie hatte ich in Berlin immer das Gefühl um zum Ziel zu kommen muss ich erstmal die gesamte Stadt durchqueren.

Am Mehringdamm machten wir einen kurzen Zwischenstopp um uns einen Döner bei Mustafas Gemüsekebap (das sieht echt alles genauso aus wie auf dieser grandiosen Webseite, nur die fliegenden Dönertaschen haben gefehlt) zu holen. Laut Empfehlungen sollte dieser nämlich ziemlich gut sein -- leider waren wir nicht die einzigen, die von dieser Empfehlung gehört hatten und so standen wir gute 15 Minuten in einer Schlange, bis wir unseren Döner erhielten.

Die Wartezeit hat sich jedenfalls gelohnt. War sehr schmackhaft, mit jedem Bissen hatte man quasi einen neuen Geschmack, weil man irgendein anderes Gewürz/Kraut/Gemüse im Mund hatte, und überhaupt. Kann ich nur empfehlen. Für die Curry 36 hat's dann leider nicht mehr gereicht, aber das werd ich beim nächsten mal ausprobieren.

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Nach dem köstlichen Mittag ging es nun zum Columbiadamm, also Platz der Luftbrücke und dann zur Halle, wo wir gegen sechs ankamen und uns in die wartenden Massen quetschten. Jede uns bietende Lücke ausnutzend konnten wir uns bis recht weit nach vorne durcharbeiten ohne irgendjemandem weh tun zu müssen.

Überraschend war die Diversität des Publikums -- angefangen von kleinen Mädchen, über Visu-Leute, normale Metaller, ältere Menschen, bis hin zu extra aus Japan und Kanada angereisten Leuten war alles vertreten. Vor der Halle warteten bis zum Einlass etwa 800 Personen, aber die Schlange ging wohl noch ein wenig weiter.

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Nach einem kurzen Regenschauer öffneten sich um 19 Uhr die Tore und wir wurden ganz gemächlich reingelassen. Wir konnten uns ein paar erträglich gute Plätze in der 4./5./6. Reihe oder so ergattern, die wir über das Konzert auch halten konnten.

Die Columbiahalle war letzendlich, glaub ich, fast voll, unten und oben -- aber ist ja jetzt auch ne recht kleine Location. Hatte von dem Namen her mehr erwartet.

Mit etwas Verspätung begann um zehn nach acht das Konzert -- unerwarteterweise ohne Vorband. Die Setlist kann man hier einsehen -- mehr oder weniger ohne Überraschung das gleiche wie bei den anderen Konzerten.

Der Sound war ein wenig matschig -- aber auf welchem Konzert ist der Sound schon perfekt -- der Bass leider nicht so präsent. Insgesamt war es mit gut 2,5 Stunden (abzüglich etwa 20 Minuten "Pause" zwischendurch) natürlich nicht ganz so lang, wie ich es mir gewünscht hatte, aber ich hatte schlimmeres erwartet.

Etwas negativ fand ich leider, dass sie einige Klassiker, wie etwa Rusty Nail, auf Englisch gesungen haben, was den Nachteil hatte, dass man nicht mitsingen konnte, wer zur Hölle kennt denn die englischen Texte? Außerdem haben sie bei ENDLESS RAIN, soweit ich mich erinnere, die zweite Strophe weggelassen, zumindest kam das Solo früher als erwartet.

Das sie am Ende noch Art of Life gespielt haben, war einerseits natürlich klasse, weil es unglaublich awesome ist -- aber leider ist es nur halb soviel wert, wenn sie nur den zweiten Teil spielen und abgesehen passt es irgendwie nicht so gut in die Konzert-Atmosphäre. Es ist halt kein 5-Minuten-Abrock-Teil sondern ein etwas komplexeres Stück Musik, dem man nicht einfach einen Teil wegnehmen sollte.

Das Publikum ist leider nicht ganz so gut abgegangen, wie es hätte sein könnnen. Die ersten drei Reihen sahen immer ganz gut aus, aber neben mir, war -- wie immer -- mal wieder so ein Typ Baum, der sich kein Stück bewegt hat.

Insgesamt war das Konzert aber schon super -- allerdings nicht das beste meines Lebens. Vielleicht kommen sie ja irgendwann nochmal. Hoffentlich länger dann. Und vielleicht nicht nur in Berlin.

Nachdem wir dann fertig waren, stellten wir uns noch schnell am Merchandise-Stand an um ein T-Shirt zu ergattern und gingen dann Richtung Wohnung, mit einem kleinen Zwischenstopp am Mehringdamm um noch eine Cola zu trinken.

Der Rest war unspektakulär: Schlafen, Aufstehen, Haupbahnhof, 9 Stunden Zug, Zuhause.

Fazit: 18 Stunden Zug, ein schöner Konzertabend, fast nichts von Berlin gesehen.

Update: Da Matze der Meinung ist, in diesem Post kommt es nicht ganz klar rüber, dass das Konzert ziemlich awesome war, da ich nur die ganzen Negativpunkte anspreche, möchte ich nochmal ausdrücklich sagen, dass das Konzert awesome war und ich es jeder Zeit wiederholen würde.