Am Montag waren meine Eltern ja auch schon da. Da wir irgendwas unternehmen wollten fuhren wir zum Affenberg in Salem und schauten uns die Affen an, die der Berg barg.
Eigentlich kam es auch viel mehr Störche, aber dazu ein anderes mal. Erstmal ein paar Affen.
Meine Eltern besuchten mich die letzten 3 Tage und da ich ja sonst nicht die Möglichkeit eines großen Autos habe nutzen wir das und fuhren am Dienstag mal schnell nach Freiburg ins IKEA.
(Man könnte fragen, warum IKEA und nicht ein x-beliebiges anderes Möbelhaus, welches nicht 100km weit weg ist, aber ich mag IKEA, ich weiß was ich beim IKEA bekomme, ich weiß was es kostet und weiß das ich es sofort habe. Außerdem: Hotdogs.)
Meine Intentionen waren recht klar: neue Regale, die LACK TV-Bank, die ich beim letzten Mal nicht mitgekriegt hab und ein bisschen Kleinzeug. Im Großen und Ganzen habe ich auch alles bekommen.
Zunächst einmal 4 Billys für die Wohnzimmerecke. Eigentlich wollt ich ja nur die zwei großen kaufen um die alten kleinen braunen Regale abzulösen, aber dann wär die Ecke irgendwie so leer gewesen und dann packten wir halt noch 2 kleine Billys ein. Ist auch zukunftssicherer.
Und ich kann den Anime/Manga-Kram von dem anderen Kram trennen. Und überhaupt. Ich denke der Platz sollte jetzt erstmal wieder ein paar Tage reichen.
Die zweite Neuerung ist dieser (hier etwas verknüllte) Vorhang da, der das Wohnzimmer vom Flur bzw. von der Küche abgrenzen soll. Ich finde, das funktioniert auch ganz gut. Das Zimmer wirkt dadurch etwas weniger als Durchgangszimmer, finde ich.
(Natürlich is der Vorhang nicht immer ganz zu, das würde ja das herumlaufen einschränken. Aber die bloße halboffene Anwesenheit gibt einem schon ein ruhigeres Gefühl)
(Die Kabelkanäle für die Boxen habe ich mittlerweile auch, werden demnächst angebracht)
Und hier noch die TV-Bank. Standard-LACK. Ich mag es. Und der schon auf Twitter erwähnte Drachenbaum, an dem hoffentlich bald Drachen wachsen!
(Das Fleck an der Wand wird noch gefixt, außerdem kommen die Bilderrahmen mit irgendwelchen Bildern rechts und links vom Fernseher an die Wand)
(Und die Links/Rechts-Boxen kommen auch noch an die Wand)
(Etwas unschön ist, dass der die TV-Bank quasi voll ist und keinen großen Spielraum für Erweiterungen bietet.)
Hier noch ein bild von der Fernbedienungssammlung mittlerweile. Ich mag es nicht zwingend, bin aber auch zu faul mich wochenlang mit einer Universalfernbedienung auseinander zu setzen.
Wie immer gibts immer noch was zu tun, aber irgendwann, irgendwann werde ich wohl fertig werden.
Vielen Dank an meine Eltern für das umherfahren und die Aufbauhilfe! ♥
Nach dem relativ schwachen einfach ziemlich andersartigen Heiliges Herz - Das Schwert Deiner Sonne, welches mir nicht sonderlich gefallen hat, meldet sich der Herr Kaschte nun mit einem Album zurück, welches dem alten Sound wieder näher kommt.
Meine Lieblingsalben sind ja Tineoidea und a.Ura und das Schnecken.Haus, welche beide soundtechnisch sehr abwechslungsreich sind und insgesamt eine gute Story erzählen. Das neue Album jetzt geht glücklicherweise wieder mehr in diese Richtung, auch wenn es das Level der alten Alben zu keinem Zeitpunkt erreicht. Das ist aber weniger negativ als es klingt, denn das Level ist auch ziemlich hoch.
Das Album schafft es immerhin über alle zwölf Lieder hinweg sehr hörbar zu sein, ich habe bei keinem Lied das Gefühl es gerne skippen zu wollen. Als Highlights würde ich "Das ist Liebe" (auch wenn der Text etwas blablubb ist), "Durch die Wand der Träume", "Im Zeichen des Wurms" und "Betet für mich" sehen. Aber die anderen Lieder sind auch gut.
Was mir insgesamt ein wenig fehlt ist die Abwechslung, irgendwie haben alle Lieder ein recht düsteres Grundthema (okay, bei dem Albumtitel irgendwie klar). Es gibt zwar mehr Vielfalt in den Arrangements als bei Heiliges Herz, aber mir fehlt etwas der Facettenreichtum von a.Ura.
Außerdem nervt etwas die Maschinengewehr-Sperrfeuer-Blackmetal-Bassdrum, die er in manche Songs eingebaut hat.
Insgesamt aber ein durchaus empfehlenswertes Album, vor allem für Leute, die Heiliges Herz genauso scheiße fanden wie ich.
Alles begann am Sonntag um etwa 14 Uhr. Rein in den Zug nach Singen, dann nach Stuttgart und in den ICE nach Berlin.
Eigentlich sollte die Reise von da an ohne weiteres Umsteigen verlaufen, leider ging der ICE aber in Hildesheim kaputt und wir mussten alle zunächst in einen RegionalExpress nach Hannover (der auch ohne die Last eines zusätzlichen voll besetzten ICEs schon voll war) um von dort dann mit dem Fernverkehr weiter nach Berlin zu reisen.
Insgesamt erzeugte das eine Verspätung von etwa 60 Minuten, aber immerhin hatte ich so noch die Möglichkeit in Hamburg Hannover etwas halbwegs vernünftiges (insofern man zwei Pizzen von diesem Ditsch-Laden als vernünftig bezeichnen kann) zu essen.
Nachdem ich den Hauptbahnhof erreichte, wurde ich dann erstmal zum Bahnhof Zoo dirigiert, wo ich nach einiger Zeit den alcore und seinen Bekannten (im Weiteren: der Bekannte) traf, der unsere Übernachtungsmöglichkeit darstellte. Der Nachtbus (dessen Fahrer mich einfach durchwinkte, als ich ein Ticket kaufen wollte) brachte uns nach Hause.
Der Montag begann, nach einem Frühstück mit einem Seminar über Archimedes von Henry Mendell, in das uns der Bekannte mitnahm. War durchaus interessant, vor allem auch die Tatsache, dass es ein Seminar mit zwei Dozenten und zwei Studenten (+ uns Gästen) war.
Danach ging es dann zur Mensa, in der ich ein Twix aß. Ich kann in Mensen einfach nichts essen, dieser generische Essensgeruch vertreibt mir jeglichen Appetit.
Da der Bekannte ein sehr motivierter Student ist (zumindest schien er so) trennten sich danach unsere Wege und ob der verbleibenden vier Stunden, bis wir zur Konzerthalle mussten, entschieden wir uns für einen Besuch im Jüdischen Museum Berlin, welches sich ebenfalls als interessant herausstellte.
Auch wenn die Tatsache, dass man erstmal durch eine flughafenmäßige Sicherheitskontrolle muss etwas beängstigend ist und die etwas abstruse Architektur des Gebäudes etwas komisch wirkt, sind die Sachen die man drin findet sehr informativ.
Etwa um halb sechs machten wir uns dann auf den Weg zur Columbiahalle, die ja am anderen Ende Berlins lag. Wie überhaupt alles. Irgendwie hatte ich in Berlin immer das Gefühl um zum Ziel zu kommen muss ich erstmal die gesamte Stadt durchqueren.
Am Mehringdamm machten wir einen kurzen Zwischenstopp um uns einen Döner bei Mustafas Gemüsekebap (das sieht echt alles genauso aus wie auf dieser grandiosen Webseite, nur die fliegenden Dönertaschen haben gefehlt) zu holen. Laut Empfehlungen sollte dieser nämlich ziemlich gut sein -- leider waren wir nicht die einzigen, die von dieser Empfehlung gehört hatten und so standen wir gute 15 Minuten in einer Schlange, bis wir unseren Döner erhielten.
Die Wartezeit hat sich jedenfalls gelohnt. War sehr schmackhaft, mit jedem Bissen hatte man quasi einen neuen Geschmack, weil man irgendein anderes Gewürz/Kraut/Gemüse im Mund hatte, und überhaupt. Kann ich nur empfehlen. Für die Curry 36 hat's dann leider nicht mehr gereicht, aber das werd ich beim nächsten mal ausprobieren.
Nach dem köstlichen Mittag ging es nun zum Columbiadamm, also Platz der Luftbrücke und dann zur Halle, wo wir gegen sechs ankamen und uns in die wartenden Massen quetschten. Jede uns bietende Lücke ausnutzend konnten wir uns bis recht weit nach vorne durcharbeiten ohne irgendjemandem weh tun zu müssen.
Überraschend war die Diversität des Publikums -- angefangen von kleinen Mädchen, über Visu-Leute, normale Metaller, ältere Menschen, bis hin zu extra aus Japan und Kanada angereisten Leuten war alles vertreten. Vor der Halle warteten bis zum Einlass etwa 800 Personen, aber die Schlange ging wohl noch ein wenig weiter.
Nach einem kurzen Regenschauer öffneten sich um 19 Uhr die Tore und wir wurden ganz gemächlich reingelassen. Wir konnten uns ein paar erträglich gute Plätze in der 4./5./6. Reihe oder so ergattern, die wir über das Konzert auch halten konnten.
Die Columbiahalle war letzendlich, glaub ich, fast voll, unten und oben -- aber ist ja jetzt auch ne recht kleine Location. Hatte von dem Namen her mehr erwartet.
Mit etwas Verspätung begann um zehn nach acht das Konzert -- unerwarteterweise ohne Vorband. Die Setlist kann man hier einsehen -- mehr oder weniger ohne Überraschung das gleiche wie bei den anderen Konzerten.
Der Sound war ein wenig matschig -- aber auf welchem Konzert ist der Sound schon perfekt -- der Bass leider nicht so präsent. Insgesamt war es mit gut 2,5 Stunden (abzüglich etwa 20 Minuten "Pause" zwischendurch) natürlich nicht ganz so lang, wie ich es mir gewünscht hatte, aber ich hatte schlimmeres erwartet.
Etwas negativ fand ich leider, dass sie einige Klassiker, wie etwa Rusty Nail, auf Englisch gesungen haben, was den Nachteil hatte, dass man nicht mitsingen konnte, wer zur Hölle kennt denn die englischen Texte? Außerdem haben sie bei ENDLESS RAIN, soweit ich mich erinnere, die zweite Strophe weggelassen, zumindest kam das Solo früher als erwartet.
Das sie am Ende noch Art of Life gespielt haben, war einerseits natürlich klasse, weil es unglaublich awesome ist -- aber leider ist es nur halb soviel wert, wenn sie nur den zweiten Teil spielen und abgesehen passt es irgendwie nicht so gut in die Konzert-Atmosphäre. Es ist halt kein 5-Minuten-Abrock-Teil sondern ein etwas komplexeres Stück Musik, dem man nicht einfach einen Teil wegnehmen sollte.
Das Publikum ist leider nicht ganz so gut abgegangen, wie es hätte sein könnnen. Die ersten drei Reihen sahen immer ganz gut aus, aber neben mir, war -- wie immer -- mal wieder so ein Typ Baum, der sich kein Stück bewegt hat.
Insgesamt war das Konzert aber schon super -- allerdings nicht das beste meines Lebens. Vielleicht kommen sie ja irgendwann nochmal. Hoffentlich länger dann. Und vielleicht nicht nur in Berlin.
Nachdem wir dann fertig waren, stellten wir uns noch schnell am Merchandise-Stand an um ein T-Shirt zu ergattern und gingen dann Richtung Wohnung, mit einem kleinen Zwischenstopp am Mehringdamm um noch eine Cola zu trinken.
Der Rest war unspektakulär: Schlafen, Aufstehen, Haupbahnhof, 9 Stunden Zug, Zuhause.
Fazit: 18 Stunden Zug, ein schöner Konzertabend, fast nichts von Berlin gesehen.
Update: Da Matze der Meinung ist, in diesem Post kommt es nicht ganz klar rüber, dass das Konzert ziemlich awesome war, da ich nur die ganzen Negativpunkte anspreche, möchte ich nochmal ausdrücklich sagen, dass das Konzert awesome war und ich es jeder Zeit wiederholen würde.
Gestern saßen wir hier so rum, mein Besuch und ich, und überlegten, was wir sinnvolles tun konnten -- nach etwas Überlegung beschlossen wir, uns die Festung Hohentwiel anzuschauen.
Also schnell in den Zug, bis Singen-Landesgartenschau und dann die gut zwei Kilometer hochgelaufen. War anstrengender als erwartet, aber hat sich doch gelohnt. Wenn das Wetter noch ein bisschen schöner gewesen wäre, hätte es sich aussichtsmäßig allerdings noch mehr gelohnt.
Die Tooltips haben diesmal sogar hilfreiche Inhalte und vielleicht gibt es die Tage noch mehr.
Fand ich gerad bei splitbrain.org, da musste ich natürlich mitmachen, ich als alter Amazon-Süchtling.
Aus Datenschutzgründen habe ich die Zahlen allerdings weggelassen. Auch wenn's für euch damit natürlich unspannender wird. Aber sagen wir so: seit meinem Zivildienst war es jedes Jahr vierstellig.
Zu 2010 muss man sagen, dass ich da tausend Dinge für meine Ex-Freundin über meinen Account gekauft habe -- allerdings bin ich 2011 auf dem besten Wege die Marke auch ohne fremde Hilfe zu knacken. Hilfe.
Wie manche sicherlich mitbekommen haben, mache ich fast jeden Tag ein Foto von meinem Mittagessen, sofern ich denn an der Arbeit bin.
Eben, also Sonntag Abend, als ich gerade an QUOTE.fm bastelte, kam mir nun die Idee, die täglichen Bilder und Foursquare-Checkins irgendwie fix zu verbinden, damit ich mir mal schön auf einer Seite anschauen kann, was ich so die letzten Wochen gegessen habe und wo ich war.
Also bastelte ich mir schnell was aus Foursquare- und Twitter-API und schwupps, fertig.
Leider hat img.ly keine vernünftige API, also musste ich die Bilder umständlich über die Tweets holen, aber klappt natürlich trotzdem.
Ja, ich könnte auch Foodspotting oder soetwas benutzen, aber das ist mir a) zu voll und b) hab ich keine Lust meine Gewohnheiten umzustellen. So hatte ich einen kurzen Sonntag-Abend-Frickel-Spaß.
Wie einige sicher wissen, besuche ich ja mit dem Matze seit September letzten Jahres (oder so) einen Japanischkurs an der Volkshochschule Konstanz-Singen.
Tja. Nun fragt ihr euch sicher brennend, wie es denn nun ist, und was ich alles schon gelernt habe!
Die Antwort lautet: Es macht Spaß, gelernt haben wir aber noch nicht allzuviel, da es alles relativ langsam geht.
Der Kurs befindet sich mittlerweile ja schon im zweiten Semester. Aktuell sind wir elf Leute im Kurs -- im ersten Semester warens noch doppelt soviele (aufgeteilt auf zwei Gruppen), aber der Schwund ist ja bekanntlich relativ groß.
Mittlerweile sind wir in Lektion 9 in unserem Buch (Japanisch im Sauseschritt, das Standardwerk). Für fast ein Jahr natürlich etwas mager, aber das liegt nunmal daran, das wir alle unterschiedlich schnell sind und die Dozentin natürlich auch nach den Langsamsten orientiert.
Und wenn mal 3 Leute krank sind, machen wir quasi auch nur Wiederholungen und dazu kommt noch, dass das zweite Semester aufgrund von Feiertagen und Urlaub der Dozentin nur 10 Termine oder so hat.
Aber nichts desto trotz haben wir natürlich schon ein bisschen was gelernt. Abgesehen von Hiragana und Katakana, die ich mittlerweile zu einem großen Prozentsatz ganz gut lesen und schreiben kann einiges an Grammatik. Aber wir haben natürlich noch sehr viel vor uns n_n.
Dieser wöchentliche Termin hat aber immerhin den Vorteil, dass man quasi gezwungen ist, sich regelmäßig mit der Sache zu beschäftigen -- und auch wenn es nur langsam voran geht, immerhin geht es voran!
Hallo. Am Mittwoch kaufte ich endlich Portal 2, denn es folgten ja einige freie Tage, an denen man sich beschäftigen musste. Aber eigentlich kaufte ich es nur, weil es endlich in einer Preisregion war, die nichtmehr so weh tut. Zumindest auf Amazon, wo es für 35€ zu haben war.
Freitag kam es an und ich spielte direkt die ersten 5 oder 6 Kapitel, dann am Samstag Nachmittag 6 - 8 und nach der grandiosen Schlag den Raab-Folge dann noch den rest. Irgendwann, so um halb vier oder so, war ich fertig und genoss das wunderbare Ending. Steam gibt eine Gesamtspielzeit von 5.5 Stunden an.
Nun, man könnte meinen fünfeinhalb Stunden wären etwas wenig -- ja, in Anbetracht der Tatsache, dass es eigentlich für 50€ über den Ladentisch geht, relativ wenig. Aber einerseits muss man sicher noch ein paar Stunden für den Coop-Multiplayer dazurechnen (was ich jetzt noch nicht in Angriff genommen habe) und andererseits entsprechen die fünf Stunden ganz gut meiner Aufmerksamkeitsspanne.
Das ganze Spiel war durchweg super. Die Story ist ganz lustig, insgesamt is alles total cool gemacht. Wie in Portal 1 halt, nur teilweise noch besser. Der Unterhaltungswert hält das ganze Spiel über an und es gab eigentlich keinen Punkt, wo ich freiwillig hätte aufhören wollen, weil ich gerad keine Lust mehr hatte -- ich hätt' das Spiel auch locker am Freitag an einem Stück durchspielen können, aber ich hab mich etwas gezügelt.
So hab ich dann halt am Samstag ne Nachtschicht eingelegt, kann mich auch an kaum ein Spiel erinnern, für das ich solang wach geblieben bin.
Grandios. Ich spiels gleich nochmal. Vorher aber Portal 1.