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Hallo. Ich bins! Philipp!

Re: Digitales Lesen.

Der Herr Wichmann erzählte letztens über seine neue Errungenschaft, ein schickes Amazon Kindle.

Erster Gedanke: Es sieht schick aus, ich wills. Besonders gut gefällt mir übrigens der Ladebalken und die Prozentangabe unten. Das missing Feature in Büchern!

Das Problem ist nur, das es dann wahrscheinlich rumliegen wird, weil ich es kaum benutze.

Mein Hauptproblem ist, dass die eBooks zu teuer sind -- ich zahle keine 8 Euro für ein eBook, wenn ich das richtige Buch für den gleichen Preis bekomme. Ich will richtige Bücher. Ich will sie ins Regal stellen.

Optimalvorstellung: Ich kauf mir ein Buch, scanne mit dem Kindle einen Barcode, zahl vielleicht nochmal 0-2 Euro und hab das Ding aufm Kindle. Zuhause kann ich dann gemütlich die Bücher lesen und unterwegs geht's aufm Kindle weiter -- ohne das ich die Dinger mit schleppen muss und sie den Eselsohr-Gefahren des Alltags aussetzen muss.

Natürlich gibt's noch alternative Anwendungsmöglichkeiten. Kostenlose Bücher aus verschiedenen Projekten, Instapaper.com-Anbindung (dafür müsste ich aber Instapaper aber erstmal ernsthaft verwenden), aber ich bin mir nicht sicher ob ich es damit auslasten kann.

Alternativ könnte ich natürlich versuchen mir dieses "ICH WILL EIN RIESIGES BÜCHERREGAL, WEIL DAS TOTAL COOL IST" abzugewöhnen und nurnoch auf digital setzen. Aber das will ich eigentlich nicht. Ich bin halt eher so der Bücherregal-Typ. (Und da bin ich nicht der Einzige)

Es ist mit dem Kindle ein bisschen so wie mit dem iPad. Im Grunde cool, aber mir fehlt die Anwendungsmöglichkeit. Für's Kindle spricht natürlich, dass es nur 139€ kostet -- es würde nich ganz so sehr weh tun, wenn ich es nicht so stark benutze.

Eurovision.

Okay, ich gebe es zu: Ich bin Eurovision Song Contest-Fan. Ich schaue diese Veranstaltung quasi schon relativ lange. Ich erinnere mich an Guildo Horn, Stefan Raab, die Olsen Brothers und an vieles von dem anderen Mist, der da dabei war.

Über die musikalische Qualität lässt sich teilweise natürlich streiten, aber irgendwie gefällt mir halt die Show und vor allem die Punktevergabe find ich eine coole Sache, auch wenn ich sie etwas schlechter finde, seitdem sie nurnoch die letzten 3 Punkte ansagen. Aber das liegt natürlich jetzt daran, dass soviel Länder abstimmen können, da kann man wohl nix machen.

Jedenfalls. Letztes Jahr habe ich es natürlich auch geschaut, samt Unser Star für Oslo und allem. Lena war super. Die Punktevergabe war grandios. Zum ersten Mal in meiner Erinnerung bekamen wir ernsthaft Punkte. Irgendwie hab ich richtig mitgefiebert und mich total gefreut. Ich kann es nicht genau erklären, warum.

Als sie dann angekündigt haben, dass Lena dieses Jahr nochmals auftreten wird, war ich etwa skeptisch, fand's dann aber okay und verfolgte auch Unser Song für Deutschland und war bei der Finalsendung auch in Köln, alles gut.

Und jetzt haben wir gestern verloren. Schade. Um ehrlich zu sein war ihr Auftritt gestern nicht so super, der auf der Live-DVD ist um Längen besser. Aber ich glaube, es hätte auch nichts geändert. Europa wollte wohl einfach was anderes, dieses Jahr.

Immerhin sind wir ja Platz 10, das ist ja ganz okay. Und streicht man den ganzen Mist aus der Top 10, der da gar nicht sein dürfte (Schweden, Irland, Griechenland, etc.) dann wären wir auch noch weiter vorne, soweit eigentlich alles okay.

Was nur leider gefehlt hat war das gute Gefühl und das Mitfiebern bei der Punktevergabe, da es nach den ersten 5 Ländern irgendwie abzusehen war, dass es kein zweiter Sieg wird.

Gefreut habe ich mich für Italien, die es mit dieser jazzigen Nummer auf Platz 2 geschafft haben, was ich jetzt nicht erwartet hätte. Nicht verstehen konnte ich hingegen, wie dieser Dieter Bohlen-artige Popmist aus Schweden so viele Punkte bekommen konnte.

Und nun? Ich hoffe mal, dass es in den nächsten Jahren irgendwann mal wieder einen ähnlich guten Kandidaten für uns geben wird, der das Gefühl vom letzten Jahr irgendwie wieder herbringt. Und solang schau ich halt noch ein paar mal die Aufzeichnung vom ESC 2010.

Was will ich nun mit dem Post sagen? Klingt ein bisschen so, als hätte ich sonst keine Freude im Leben, so dass mir so ein komisches Fernseh-Ereignis soviel Spaß bereiten kann. Keine Ahnung, aber ich sehe auch kein Problem darin, sich mit zu freuen, wenn jemand was gewinnt.

Ich hoff mal, dass Lena nun nicht in der Versenkung verschwindet. Die Live-DVD gefällt mir nämlich ziemlich gut, fast so gut, dass ich bereue nicht zum Stuttgart-Konzert gegangen zu sein.

Spontanausflug.

Als ich heute mit meinem lieben Ex-Arbeitskollegen Frank sprach, offenbarte mir dieser, dass sie am Samstag Abend grillen und nebenbei den ESC schauen wollen.

Spontanerweise schaute ich mal, ob es bei ltur.de noch 19€-Tickets gab. Es gab welche. Also zumindest für die Hinfahrt. Zurück geht's dann halt im Nahverkehr, dauert auch nur ein halbes Stündchen länger.

Bin morgen also in Mainz, werde nette Leute treffen, gut essen und hoffen, dass Lena gewinnt ♥

Endlich Urlaub.

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Wie ihr sicher mitbekommen habt, fahre ich in weniger als 24 Stunden mit einem InterCity nach Frankfurt um dort gemeinsam mit meiner Familie in ein Flugzeug zu steigen, welches uns nach Teneriffa fliegen wird.

Dort werden wir etwas mehr als eine Woche verbringen, meine Schwester besuchen und Urlaub machen. Mein erster Auslandsaufenthalt seit sehr langer Zeit (die Schweiz mal ausgenommen, da war ich aber nur, weil ich fast dort wohne) und überhaupt mein erster Urlaub soweit weg von zuhause.

Schon ein bisschen aufregend! Aber naja, wird schon alles gut gehen.

Ich konnte über die Hotel-Webeite leider nicht so gut herausfinden, ob es WLAN auf den Zimmern gibt, irgendwie ist immer nur die Rede von Lobby-WLAN oder irgendwelchen öffentlichen Internet-PCs, also weiß ich nicht, wie oft ich online sein werde.

Vielleicht mach ich auch einfach mal ne Woche Internet-Urlaub. Aber ich denke Mails werde ich schon regelmäßig lesen, falls mir jemand etwas wichtiges mitzuteilen hat.

Ansonsten wünsche ich den Lesern meines Blogs schöne Feiertage und so.

Heidelberg

Heute waren wir arbeitstechnisch in Heidelberg. Wichtige Meetings und so. Als wir danach noch etwas Zeit hatten, gingen Matze und ich eine Runde durch diese wirklich ziemlich hübsche Stadt und beobachteten die vielen faulen Menschen, die sich in der Sonne aalten.

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Des Weiteren konnten wir einen extrem scharfsinnigen Einsatz der Wasserpolizei beobachten. Dort am Ufer machte sich ein Kanu-Fahrer bereit auf große Reise zu gehen. Doch glücklicherweise war das Polizeiboot in der Nähe.

Es fuhr ganz nah ans Ufer, eine Frau kam nach draußen und belehrte den Kanufahrer. Irgendwie. Sie schwang einen Zettel umher und erzählte. Leider war es zu weit weg um zu verstehen, um was es ging. Einige Sekunden später verschwand sie wieder und das Boot fuhr zurück. Der Kanu-Opa schien allerdings nicht sonderlich beeindruckt.

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Kurios. Also vor allem, wie weit sie mit dem Boot ans Ufer gefahren sind. Und abartig, wie schlecht der Digitalzoom vom iPhone ist.

Das war eine sehr interessante Episode aus meinem Leben. Bis zum nächsten mal.

Fahrradfahren.

Letzens reparierte ich mein Fahrrad.

Das tat ich natürlich nicht grundlos. Denn über den Winter habe ich, völlig unbegründet, etwas an Masse angehäuft, was dazu führt, dass mir 3 meiner 4 sommerlichen Hosen nichtmehr passen. Da ich kein Geld für neue Klamotten ausgeben will, muss ich diese Masse also wieder loswerden.

Also versuche ich mal davon abzusehen jeden Tag ne Tafel Schokolade zu verdrücken und etwas Sport zu treiben. Heute fuhr ich zum Beispiel mal ins wunderschöne Allensbach. Nachdem ich zurück war, war ich ziemlich fertig, aber waren ja auch fast 20km.

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Morgen nehm ich dann eventuell auch mal etwas Wasser mit. Und vielleicht die Kamera, um der Fahrerei wenigstens irgendwas sinnvolles zu geben.

Update: Ganz vergessen zu erwähnen, dass MotionX GPS ein super Programm ist. Nicht nur, dass es meine Strecke wunderbar aufzeichnet, man kann auch einstellen alle X Kilometer oder alle Y Minuten eine akustische Nachricht zu bekommen. Das finde ich durchaus etwas motivierend.

Gehäuschen

Wie wir ja alle wissen, kaufte ich vor kurzem einen neuen CPU-Lüfter, der leider zu groß war.

Also musste noch ein neues Gehäuse her. Ich recherchierte etwas bei alternate und entschied mich letzendlich für das Fractal Design Define R3, weil es ganz gut aussah. Außerdem wollte ich unbedingt eins mit gedrehten Festplattenschächten und halt auch nich so ein 30€ billigding wo man sich beim Einbauen alle Hände aufschlitzt, wegen unschöner scharfer Kanten.

Außerdem enthält das Teil auch noch 2 Lüfter und ist ein bisschen Schallgedämmt, was ja eine gute Sache ist.

Also Donnerstag bestellt, Freitag geliefert -- ziemlich gut für Alternate, die ja sonst immer etwas langsam sind. Leider haben meine Nachbarn das Paket nicht entgegengenommen, so dass ich es erst heute von der Post holen konnte.

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Der Einbau gestaltete sich recht einfach und auch ohne größere Verletzungen. Durch die Löcher überall kann man die Kabel sogar halbwegs verstecken. Alles gut.

Fertig zusammengebaut sieht es dann ganz schick aus und ist auch recht leise. Auf jeden Fall leiser als das alte Gehäuse. Aber wenn man einmal damit anfängt, will man natürlich immer noch leiser.

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Meine "Ich-halte-nach-und-nach-alle-Lüfter-fest-und-finde-damit-heraus-was-am-lautesten-ist"-Versuche haben ergeben, dass die Grafikkarte noch ordentlich Krach macht, danach kommt das Netzteil und als letztes die Festplatten.

Aber mit dem Geräuschpegel kann ich jetzt wohl erstmal leben.

Ninjatechnik

Ich hab ja seit einiger Zeit 'nen Quadcore im Rechner. Weil ich damals beim demontieren des Lüfters von der alten CPU etwas unvorsichtig war und einen der Plastikböppel abbrach, musste ich mir bis heute mit dem scheiße lauten Boxed-Kühler aushelfen.

Die Lautstärke ging mir langsam auf den Sack, also startete ich eine kleine Twitter-Umfrage und kam zu dem Schluss, dass ich mir einen Scythe Ninja 3 kaufen muss. Gesagt, getan. Gestern kam er an und ich verbaute ihn noch "schnell" nach dem Konzert.

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Also, schnell. Wie man sieht ist er riesig. Deswegen wird er auch nich von lustigen Plastikböppeln gehalten, sondern von einer massiven Metallplatte und ein paar Schrauben. Das war nicht so das Problem, früher hatten ja alle CPU-Kühler Schraubverschlüsse.

Was die Sache etwas in die länge zog war meine eigene Blödheit. Zuerst verbugste ich einen der Gehäuselüfterstecker dumm unter dem Mainboard, so dass ich alles noch einmal ausbauen musste. Und dann steckte ich dummerweise den Grafikkarten-Stromstecker auf den 4-Pin-Connector auf dem Mainboard, was ebenfalls dazu führte, das ich alles nochmal rausschrauben musste.

Nun gut, jetzt gehts. Im Normalbetrieb dreht er auf 800 RPM, kühlt dabei alles auf 40°C und ist quasi nicht hörbar, wenns dann etwas rechenintensiver wird geht er auch auf 1200 RPM hoch, ist dann aber immernoch wesentlich leiser als der alte.

Einziges Problem: Er ist zu hoch, so dass das Gehäuse nicht mehr zu geht.

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Gammeln in Karlsruhe.

So.

Dieses Wochenende war sehr gut, denn ich war in Karlsruhe. In Karlsruhe wohnen nämlich zwei gute Freunde. Und es stand ein Schandmaul-Konzert an.

Recht spontan entschied sich die liebe raupe kurz davor aber noch auch nach Karlsruhe zu kommen, sodass aus dem kurzen Konzert-Übernachtungs-Halbwochende ein langes quasi Chattreffen-Wochenende wurde. Eine ziemlich gute Entwickung der Dinge.

Samstag früh fuhr ich also los. Baden-Württemberg-Ticket, wie immer. Dummerweise geriet ich allerdings mitten in eine Seniorenreisegruppe und hatte daher die drei Stunden Fahrt über keine wirkliche Beinfreiheit.

Pünktlich um kurz vor 11 war ich dann in Karlsruhe, schnell nen McDouble und die raupe eingetütet und in die Weltmetropole Jöhlingen weitergefahren. Dort begann dann ein sehr entspanntes und köstliches Wochenende, was hauptsächlich von leckerem Essen und in-der-Sonne-rumgammeln (So ein Dachfenster mit Couch drunter ist schon ideal!) geprägt war. Außerdem spielten wir eine Runde Risiko, die ich leider verlor. Damit sinkt meine Risiko-Gewinnquote auf 50%. Schade.

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Sonntag Abend fuhren wir dann zu zweit nach Stuttgart um uns dort Schandmaul anzuschauen, im Theaterhaus, da wo wir schon im Dezember bei ASP waren.

Das Konzert war super. Einzige Kritikpunkte wären die, sagen wir "nicht ganz dem allgemeinen Geschmack des Publikums entsprechende", Vorband und die Tonprobleme die es bis etwa zum dritten Titel gab. Einfach zuviel Bass am Mikro. Dafür hatte der Bass fast keinen Bass, ein Status, der leider eigentlich das ganze Konzert über anhielt. Und das gerade bei Schandmaul, die so schöne Basslines haben. :/

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Aber an sonsten gab es nichts zu meckern. Die Setlist war gut gewählt und das Publikum ging, bis auf die immer anwesenden Wellenbrecher -- Leute (zumeist große und breite), die einfach in der Masse stehen und sich keinen Zentimeter bewegen, gut ab. Harte Klatsch- und Rumspringarbeit. Was leider auch dazu führte, dass ich irgendwann in der Zugabe, nach Walpurgisnacht, soweit war, dass jeder weitere Sprung ernsthaft weh tat. Aber es war gut.

Pünktlich gegen 23:15 war alles vorbei, wir holten unsere Jacken und machten uns auf den Weg nach Stuttgart-Feuerbach, wo wir dir letzte Bahn gen Heimat nahmen. Leider dauert das Nachts immer ewig, da man in Ludwigsburg dann erstmal noch ne dreiviertelstunde warten muss. Unschön, wenn man bis auf die Socken durchgeschwitzt ist und die Temperaturen nicht mehr ganz so sommerlich sind wie ein paar Stunden zuvor.

Heute morgen konnten wir dann erstmal schön ausschlafen, schön brunchen und um kurz nach drei machten wir uns alle auf den Heimweg. Ich kaufte für die Reise diesmal ein BaWü-Ticket erster Klasse, was sich nach kurzem Betrachten des erheblichen Fahrgastaufkommens als ziemlich gute Entscheidung erwies. In der zweiten Klasse hätte ich wohl die 3 Stunden stehen dürfen.

So. Das wars. Wunderbares Wochenende, wunderbares Schandmaul-Konzert, wunderbarer Muskelkater. Gute Nacht.

Game Dev Story

Hallo,

mit iPhone-Spielen war es bei mir bisher immer etwas kompliziert. Ich habe viel ausprobiert, aber nichts konnte mich länger als ein paar Minuten motivieren, selbst Kassenknaller wie Angry Birds und Co.

Letztens twitterte einer meiner Leute in Twitter allerdings einen Screenshot von Game Dev Story, was mich dann doch ansprach. Ein paar Minuten später war ich um 2,99€ ärmer. Drei Euro, die sich allerdings gelohnt haben, im Gegensatz zu den Euros, die ich schon für andere Games ausgegeben habe, die sich schon lange nichtmehr auf dem Gerät befinden.

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Wie der Titel vermuten lässt geht es hier darum, äh, Spiele zu entwickeln. Also nicht selbst, sondern, man koordiniert das quasi. Man stellt Leute ein, die verschiedene "Skills" haben, bestimmt Genre, Plattform und ein paar andere Attribute hat man ein Spiel. Ziel ist natürlich möglichst viele, erfolgreiche Spiele zu entwickeln und reich und berühmt zu werden. Ein Test, der das ganze besser und ausführlicher beschreibt findet ihr zum Beispiel bei Eurogamer oder Superlevel

Wie man oben im Screenshot sieht versage ich bisher noch ziemlich, aber, äh, irgendwann werd ich es auch begreifen, dass Cosplay-Racer und Ninja-Puzzles keine vernünftigen Genres sind!

PS: Es gibt das Game wohl auch für Android.