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Ein L und zwei P. Philipp!

Dinge, die an meinem iPhone nach fast 2 Jahren kaputt sind.

Im April 2009 kaufte ich mein iPhone 3G. Seitdem ist es mein mein stetiger Begleiter, meine ewige Verbindung zum Internet, das wichtigste technische Spielzeug, was ich je hatte. Und wohl auch das meistgenutzte.

Und diese starke Benutzung zeigt nun, ein paar Monate vor Ende seiner erwarteten Lebensdauer von etwa zwei Jahren, erste Auswirkungen.

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Tote Pixel in der oberen rechten Ecke. Manchmal mehr, manchmal weniger. Lassen sich ganz gut wegdrücken, kommen aber je nach Spaß auch wieder. Noch sind sie nicht sehr störend und auch nur bei dunklen Hintergründen sichtbar -- ich hoffe mal, dass sie sich nicht auf das ganze Display ausbreiten.

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Des Weiteren ist der Akku langsam etwas ausgelutscht. Hält im Bestfall noch so nen halben Tag, wenn ich es ordentlich benutze. Um das Problem zu lösen bestellte ich gestern einen Ersatzakku und die benötigten Werkzeuge und werde den Akku dann demnächst mal austauschen. Ich hoffe das klappt.

Irgendwie muss ich noch bis zum Sommer überbrücken, bis das iPhone 5 rauskommt, ne. Dann kann das alte 3G seiner altersgerechten Verwertung als dauerbestromter Wecker oder UPnP-Mediaplayer nachgehen.

Was hingegen fast garnicht kaputt ist: die Display-Glasscheibe. Obwohl ich es täglich runterwerfe. ♥

Dinge, die ziemlich Kacke sind: Gitarren zerschmettern.

Heute schaute ich aus langeweile malwieder das X JAPAN Konzert beim Hide Memorial Summit, am 5. Mai 2008. Oder so. Tolles Konzert, soweit normal für X JAPAN.

Gegen Ende, als sie "X" spielen, passiert allerdings etwas, was ich absolut überhaupt nicht leiden kann und jede Band eigentlich direkt disqualifiziert -- Yoshiki, der Drummer und Hauptsongwriter, der bei diesem Song ein bisschen mit Gitarre gespielt hat, versucht seine Gitarre auf dem Bühnenboden in ihre Bestandteile zu zerlegen. Die Gitarre wehrt sich zwar noch ordentlich, hat aber keine Chance. Er schlägt sie bestimmt 6 oder 7 mal auf, bevor ihr dann, erwartungsgemäß, der Hals abbricht. Schade.

Und er ist ja nicht der einzige. Soweit ich mich erinnern kann war das in den 80ern ja bei manchen Bands ziemlich in der Mode die Gitarren zu vernichten. Die Frage ist nur, warum. Ich kann es aus zwei Gründen nicht verstehen. Einerseits ist es die rein materielle Seite. Gitarren kosten Geld. Sehr viel Geld. Warum vernichtet man Geld? Weil man es sich leisten kann? "Höhö, egal, hab ja 10 Millionen auf'm Konto, kann ich ja ein paar Gitarren zerschmettern". Ziemlich arrogant.

Die andere Seite ist dann eher die... keine Ahnung, nennen wir sie die emotionale Seite. Ich mag Gitarren. Gitarren sind aus Holz, Gitarren leben. Gitarren werden von Menschen hergestellt, von Menschen überprüft und eingestellt. Sie sind nicht erschaffen worden, um zerschlagen zu werden, sondern um gut zu klingen, Töne zu produzieren, die Freude machen. Es hat absolut keinen Wert eine Gitarre auf den Boden zu schmeißen und kaputt zu machen. Es klingt nicht gut. Es sieht nicht gut aus.

Natürlich ist eine Gitarre für Musiker auch ein Werkzeug. Aber schmettern Bauarbeiter ihre Schaufel auf den Boden, nach getaner Arbeit? Werfen Fotografen ihre Canon EOS 5D Mark II mit montierten EF 200mm 2.8IS mit Wucht auf den Boden, nachdem sie ein tolles Foto geschossen haben? Hat Da Vinci seine Pinsel durchgebrochen, nachdem er der Mona Lisa ihr Lächeln verpasst hat? Ich glaube nicht.

Natürlich, wenn man tagtäglich mit Instrumenten zu tun hat und vielleicht auch eine riesige Sammlung zuhause, dann hat man zu einer einzelnen Gitarre vielleicht nicht so eine starke Bindung, sind halt einfach nur Werkzeuge. Aber trotzdem sollte man sie nicht kaputt machen. Nur meine Meinung.

Nummer 1

Guten Morgen

Ich bin nun wieder stolzer Besitzer eines Blogs, l33t ne. Aber höchstwahrscheinlich werd ich hier wohl genausowenig posten wie im alten... naja vll auch nich, wer weiß ô.o

Jedenfalls dieses mal nichmehr WordPress sondern Serendipity, klingt einfach cooler, ne o.o