In meinen Drafts habe ich noch folgenden ausschweifenden Post zur zweiten Staffel:
Gut. Kann gerne so weiter gehen. Weiterhin ruhiger Erzählstil.
Genau das kann man eigentlich auch zur Dritten sagen. Alles wirkt so, als hätten sie direkt zugesichert bekommen, dass sie 4-8 Staffeln machen dürfen und erzählen die Story jetzt mit der nötigen Ruhe. In Staffel drei werden nun noch einige Charaktere eingeführt, die man aus Breaking Bad kennt. Ich freue mich auf die Vierte!
Gebackener Feta in Sesamkruste mit Mango und frischem Salat: Mango ist ja supernervig zu verarbeiten, musste ich feststellen, als ich die erste Mango in meinem Leben schnitt. Zusammen mit dem Feldsalat ergibt sich ein stimmiger Erd-Geschmack. Der Feta war top. Alles in allem sehr erfrischend und lecker.
★★★☆☆
Rosarote Tortiglioni mit Babyspinat und Ziegenfrischkäse: Super Ziegenfrischkäse. Zuviele Nudeln, zu wenig Spinat. Das Pesto machte die Nudeln leider sehr kalt, weil die Rote Bete aus dem Kühlschrank kam. Ja, ich hätte das irgendwie nochmal anwärmen können, dann müsst ich mich jetzt nicht beschweren.
★★★★☆
Persisches Basmatireis-Pilau mit geschmorter Tomate, Sahnejoghurt und Pinienkernen: Ras el Hanout war beim letzten Mal schon gut. Gerne wieder.
Überbackene Gnocchi mit Mozzarella, Hartkäse und bunten Kirschtomaten: Es war leckerer als es oben aussieht, letztendlich aber auch nur "Nudeln mit Tomatensoße". Langweilig.
★★★★☆
Burrito Bowl mit Tomaten-Quinoa, Avocadostreifen und feurigen Kidneybohnen: Ganz gute Mischung, abgesehen vom, wiedermal, nur sehr leicht in Dressing getauchten, Salatherz. Die Bohnen waren gut!
★★★☆☆
Blumenkohl-„Couscous“ mit schwarzem Reis und würzigen Kichererbsen: Vom Blumenkohl hat man nichts mehr gemerkt. Sonst hab ich nichts auszusetzen.
Diesmal gab es Fleisch ?. Beim Auswählen der Gerichte habe ich wohl eine Woche übersprungen und damit vergessen diese Woche zu definieren.
★★☆☆☆
Rauchige Krakauer-Gemüse-Pfanne mit Bacon und frischen Kräutern: War nicht schlimm, aber auch nichts besonderes.
★★★☆☆
Rauchiger Ofen-Tofu mit Kaiserschoten-Kichererbsen-Salat: Verstehe die Hello Fresh-Faszination zu Salatherzen nicht so. Der Tofu wurde im Ofen nicht knusprig sondern eher... trocken, ansonsten okay.
Das dritte Gericht nannte sich "Bulgogi! Koreanisches Rindfleisch" und naja, wir haben die Nicht-Fleisch-Zutaten zu dem Ofen-Tofu gegessen.
Gelbes Thai-Curry mit Kokosmilch und Jasminreis: Ein normales Curry mit Reis, wie man es auch normal herstellt. Jasminreis war allerdings mal etwas neues.
★★★☆☆
Frische Basilikum-Agnolotti mit Walnuss-Pesto: Das war relativ langweilig, sowohl in der Herstellung als auch vom Geschmack her.
★★★★★
Gefülltes Fladenbrot mit Feta, buntem Ofengemüse und zweierlei Dips: Zwar auch nur ein Fladenbrot mit Gemüsefüllung, aber wirklich lecker. Hello Fresh hat auch immer sehr schön weiches und schmackhaftes Brot.
Die erste Reihe ist fast unverändert. Statt Google Photos nun wieder Photos. Ersteres ist zwar geil wegen den automatisch erstellten animierten Gifs und Galerien, das funktioniert aber auch gut im Hintergrund. Durch die Bilder blätter ich lieber in Photos. Scanbot bekam ein dämliches neues Icon.
Eine Änderung in Reihe zwei. Snapchat ist weg, mittlerweile sogar gelöscht und nicht mehr auf Seite zwei gammelnd. Instagram Stories haben es komplett ersetzt.
Reihe drei und vier wurde hauptsächlich neu sortiert. Flightradar ist in einem Ordner, Vesper und iA Writer wurden durch Bear ersetzt.
Beim letzten Mal setzte ich mir ja als Ziel eine Reihe weniger zu haben, zu 50% schaffte ich das immerhin. Day One ist wieder drin, da es endlich End-to-End-Encryption gibt. Und Things, endlich eine gute Todo-List-App.
Ausnahmsweise zeige ich auch mal die zweite Seite, die ich sonst immer weglasse. Habe da nämlich aufgeräumt! Hier finden wir den DB Navigator aus Muscle-Memory-Gründen, Passbook und WhatsApp. Und natürlich einen Ordner mit 12 Seiten, in dem alles andere drin ist.
In den letzten Monaten ist mir nämlich aufgefallen, dass ich alle Apps, die ich nicht auf dem ersten Screen habe, eh per Spotlight-Suche starte. Das geht fixer als das Suchen auf 2-3 weiteren Screens oder in diversen Ordnern. Daher nun einer für alles, perfekt! Wie macht ihr das?
Über was bloggt man so im Jahr 2017? Außer Hello Fresh?
Als ich hier anfing, schrieb ich einfach über jeden Schultag, und sonst alles, was mir so einfiel. Damals war alles so einfach, weil man keinen Anspruch an sich selbst hatte und keinen Sinn für Privatsphäre. Die vier Leute, die den Blog gelesen haben, waren eh enge Freunde.
Mittlerweile habe ich zwar immer noch nicht viel mehr Blog-Leser, aber trotzdem fühlt sich alles anders an. Einerseits hätte ich diesen Blog hier weiterhin gerne als digitales Tagebuch und will ihn gerne mit Posts füllen, die mir in 5, 10, oder 25 Jahren beim Lesen wieder ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, so wie das einige meiner alten Posts jetzt tun. Andererseits gibt es mehrere Punkte, die bei vielen Posts dagegen sprechen, sie hier zu veröffentlichen, auch wenn sie vielleicht witzig geworden wären:
Ich hab eine Meinung zu XYZ, die sich aber in drei Wörtern zusammenfassen lässt. Es fühlt sich “falsch” an dafür einen Blogpost anzufangen. Am Ende landet es dann bei Twitter, wo es gleichzeitig aber auch für immer verloren ist, weil ich nicht wirklich durch meine Twitter-Archive blättere.
Ich hab mir neue Sneaker gekauft — Muss ich der Welt mitteilen, dass ich mir 100€-Turnschuhe kaufen kann? Nein. Früher hätte ich es wohl einfach gemacht.
Ich habe drei Löcher in der Wohnung gebohrt und ein Regal aufgehangen. Will ich der Weltöffentlichkeit zeigen, wie es in meiner Wohnung aussieht? Nein.
Natürlich könnte man jetzt sagen, dass ich alles das, was ich einfach nur dokumentieren will auch einfach in Day One schreiben könnte (was ich zum Teil auch mache) aber, auch wenn ich immer sage, dass ich diesen Blog hier hauptsächlich “für mich” schreibe, ist es doch so, dass die Posts natürlich dafür da sind, dass andere sie lesen, hier und da vielleicht etwas witzig finden und unten das Herzchen drücken oder sogar kommentieren.
Umso mehr Feedback, umso mehr Spaß macht es zu schreiben. Das lässt sich nicht von der Hand weisen. Leider fällt es mir in letzter Zeit einfach immer schwerer zu entscheiden, was ich in den Blog packe — ob es “gehaltvoll” genug ist oder was ich von mir überhaupt ins Internet stellen will (das Internet vergisst nichts!!). Weniger Content führt zu weniger Feedback, damit weniger Spaß, naja, ihr kennt das. Irgendwann ist der Blog dann zu.
Irgendwie bin ich ja auch nicht der Einzige dem es so geht, vieleandere Blogs sind ja auch nur noch Foto- und Videosammlungen (außer Melly, die schreibt in letzter Zeit echt viel). So ist es wohl, wenn man alt und vernünftig wird. Vielleicht muss man aber auch einfach akzeptieren, dass man sich mit der Zeit ändert und der Blog genauso.
Was bedeutet das nun für den Blog, euch, mich und die Welt? Ihr könnt euch jedenfalls auf den nächsten Hello Fresh-Post freuen, und ich werde mir weiterhin Mühe geben vielleicht auch mal wieder etwas zu verfassen, das dem Blog wieder seine alte Persönlichkeit zurück gibt — mein letztes Brainstorming ergab immerhin einige Themen, zu denen ich mal etwas schreiben könnte, die nicht aus den oben genannten Themen herausfallen. Schauen wir mal!
Am Wochenende war ich in Berlin um mal ein paar Leute zu treffen, die dort wohnen. Kann man ja mal machen! Viele Grüße an alle, es war ein sehr schöner Samstag! Sehr schön war es auch bei Madami, im Belle Alliance und in der Lass' uns Freunde Bleiben. Geschlafen hab ich im AMANO Grand Central (kein Sponsored Post, ich will nur damit angeben, wo ich überall war!)
Insgesamt bewegte ich mich 15km zu Fuß durch Berlin und besuchte Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor und das Reichtstagsgebäude gefühlt zum Ersten mal in meinem Leben. Also vielleicht war ich da schonmal mit 10 oder 12, oder einem Alter wo ich noch keinen Blog hatte, zumindest konnte ich mich nicht daran erinnern. Gut, das mal gesehen zu haben. Das gleiche kann ich leider nicht von der Warmen Laugenbrezel behaupten, die ich vor dem Reichtstag kaufte. Traut nie Verkäufern, die ihren Kram von einem Fahrrad mit kleinem Lagerfeuer aus verkaufen!
Ich machte auch ein paar Fotos, hauptsächlich aber mit Graufilter und Stativ, weil ich Lust drauf hatte. Fand ich mal ganz witzig!
Endlich haben wir es hinter uns. Die erste Staffel Designated Survivor fand in der 21. Folge ihr Finale! Spannungsbogen abgeschlossen! Naja. Ich weiß wirklich nicht, ob ich mir die nächste Staffel angucken werden es ist einfach alles so… altbacken?
Also es ist technisch okay, nicht besonders gut, nicht besonders schlecht. Es fühlt sich aber an wie so eine typische “alte” US-Serie, wie Person of Interest, Castle, House, die so “Monster of the Week”-mäßig orientiert waren — und das obwohl es hier eigentlich eine übergreifende Story gibt.
(“alt” ist wahrscheinlich das falsche Wort dafür, es gibt sicher einen Fachbegriff, der mir gerade nicht einfällt!)
Die Serie ist aber einfach so weit von den Kram entfernt, den ich sonst so gucke (Better Call Saul, Fargo, Daredevil, etc) das es sich einfach komisch angefühlt hat. Vielleicht kommt das Gefühl aber auch einfach daher, dass ich nur noch so 10-Folgen-Netflix oder Amazon-Prime-Kram gucke und fast nichts mehr von klassischen US-Networks und das damit nicht mehr gewohnt bin.
Teilweise ist es auch einfach so berechenbar und kitschig. Zum Beispiel Haupt-Bösewicht Nestor Lozano, der durchgängig so übertrieben grimmig guckt, das man sich fragt, ob das Gesicht wohl so festgefroren ist. Dazu kommen dann noch ein paar abstruse Szenen, wie das fette Ford-Product-Placement in einer der letzten Folgen. Da wird einfach 20 Sekunden lang gezeigt, wie die FBI-Agentin den Motor ihres Autos per App startet. Das Auto ist nicht mal automatisch zu ihnen gefahren oder so (was auch nicht story-relevant gewesen wär, aber vielleicht wenigstens ein cooles Feature, für das man vielleicht Werbung machen wollen würde).
Trotz allem war es halt doch relativ spannend. So ein Mist. Ich bin so ein Cliffhanger-Opfer.
Lauwarmer Gnocchi-Salat mit Weintrauben und Feta: Gnocchi, yeah!
★★★★☆
Feurige Quinoa-Pfanne mit schwarzen Bohnen, Zuckermais und Feta: Das erste Problem! Der rote Quinoa fehlte leider. Zum Glück war noch Normaler im Haus, und Hello Fresh entschuldigte sich auch prompt mit einer kleinen Gutschrift für die nächste Woche. Ansonsten aber lecker (mit der Hälfte an Jalapeño und einem Viertel des Chili-Kreuzkümmel-Pulvers)
★★★★☆
Cremiger Pilzrisotto mit Bacon, karamellisierten Birnenspalten und Walnüssen: ??
(Nach 8 Wochen Lieferung am Dienstag hab ich jetzt aber mal auf Freitag umgestellt, da es manchmal doch etwas viel ist für Abends, nachdem ich oft schon zum Mittag was warmes hatte. So ist dann wenigstens immer am Wochenende was da, auch wenn man zu faul ist einzukaufen.)