Bei einem Projekt letztens fiel mir mal wieder auf, dass ich immer noch keine vernünftige Lösung kenne, um Localizale.strings-Files aus dem iOS-Umfeld gemeinsam mit dem Kunden auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Bisher regelte ich das immer über ein Google Spreadsheet, welches ich über den CSV-Export-Umweg in eine .strings-File umwandelte, aber das ist umständlich.

Daher setzte ich mich mal kurz hin und baute syncstrings, ein kleines NodeJS-Tool, welches .strings-Datei und Google Spreadsheet synchronisiert, alles nur mit einem Terminal-Befehl!

Alles weitere dazu auf der dazugehörigen Github-Seite.

Veröffentlicht am 21. December 2014, keine Kommentare, 1

keimzeit

Keimzeit. Wer kennt schon Keimzeit? Zumindest bei uns im Osten läuft immer mal wieder “Kling Klang” im Radio — hier in Hamburg wahrscheinlich eher selten, aber das kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich, außer wenn zufällig HASHTAG MUSIKENTDECKER TIM im Auto läuft, nie Radio höre. (Halt, Moment, Heino hat es gecovert. Shit.)

Ich kenne die Band jedenfalls ziemlich gut, unter anderem, weil sie gefühlt immer morgens im Auto lief, wenn wir zur Schule fuhren. Wenn ich jetzt “Bunte Scherben” oder “Schmetterlinge” höre, erinnere ich mich jedenfalls sehr gut an den Schulweg. Oder an die Aufregung, wenn mal wieder das Müllauto vor uns in der Einbahnstraße stand und wir deshalb zu spät kamen.

Obwohl ich Keimzeit also schon bestimmt über 15 Jahre kenne, hatte ich es bisher nicht geschafft, sie live zu sehen. Am Mittwoch war es nun endlich soweit und ich bin sehr froh, dass ich vor ein paar Wochen auf meiner unregelmäßigen “Welche Bands geben denn dieses Jahr noch Konzerte”-Recherche keimzeit.de aufrief.

Am Anfang fühlte es sich noch ein wenig chaotisch an, nach den ersten paar Liedern merkte man aber, dass sie alle sehr viel Spaß an dem haben, was sie da tun. Sie spielen auch nicht nur ihr Programm runter, sondern improvisieren bei fast jedem Lied umher, teilweise geht der Sänger von der Bühne und lässt die anderen einfach spielen. Sehr sehr gut. Am Ende kündigten sie auch an, nächstes Jahr wieder zu kommen, da bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

Veröffentlicht am 20. December 2014, keine Kommentare, 0

Es ist 2003, oder 2004. Ich komme aus der Schule, gehe an meinen Rechner und starte Diablo 2. Zweihundert Mephisto- und Cow-Runs später ist es auch schon wieder Nacht und ich gehe wieder schlafen, hoffe, dass die Schule nicht so lange dauert und freue mich am nächsten Tag darauf, weiter zu leveln und Items zu finden.

Natürlich war nicht jeder Tag so, aber über eine relativ lange Zeit, mindestens zwei Jahre, spielte ich sehr regelmäßig und mit großem Spaß Diablo 2. Seit dem hat es bei mir kein Spiel mehr geschafft, mich so zu fesseln.

Natürlich spielte ich auch zwischendurch etwas, aber hauptsächlich kurzen Kram, wie die 200 Call of Duty-Teile. Die längsten Zeitspannen waren wahrscheinlich Skyrim (70 Stunden, Main-Quest nicht durchgespielt) und Battlefield 3 (40 Stunden Xbox, 30 Stunden PC, dazu 4 Stunden BF4).

Kein Spiel hat es mehr geschafft mich so richtig zu fesseln und das finde ich… schade. Ich weiß gar nicht warum — statt zu spielen mache ich jetzt andere Sachen, die vielleicht sinnvoller sind, aber irgendwie vermisse ich die Diablo 2-Zeit.

factorio

Vor ein paar Tagen kaufte ich Factorio und fing an es einige Stunden zu spielen. Es macht mir echt Spaß da rumzubasteln und ich erwische mich dabei, wie ich mich tagsüber drauf freue, es Abends noch ein bisschen spielen zu können und denke darüber nach, wie ich meine Automationsabläufe da verbessern kann, oder was ich als nächstes ausprobieren will. Das hat schon ein paar Züge von der “guten alten Zeit”.

Gleichzeitig ist da aber auch eine Stimme in mir, die sagt, dass das es nur ein Spiel ist, das alles egal ist und ich nicht meine Denk- und Lebenszeit darauf verschwenden sollte.

Warum musste ich gerade in diesem Punkt erwachsen werden.

Veröffentlicht am 5. December 2014, ein Kommentar, 15

Hallo Anonym,

spannende Frage!

Ich glaube schon, dass mein Blog in den letzten Jahren etwas unpersönlicher und weniger privat wurde. Das liegt aber eher an der Tatsache, dass ich so belanglose Dinge, die ich früher hier unterbrachte mittlerweile schon seit einigen Jahren auf Twitter oder in Day One landen.

Mein Blog startete als Tagebuch, gemeinsam mit dem Blog eines Kumpels. Wir erwarteten gegenseitig von uns, dass wir jeden Tag etwas schreiben und nervten uns, wenn wir mal den ein oder anderen Tag vergaßen. Das ging irgendwann vorbei und spätestens zum Start des Studiums ließ die Postfrequenz nach.

Einfach weil ich weniger Zeit hatte und mir auffiel, dass die Posts aus der Schulzeit keinen wirklich großen Informationsgehalt haben, zumindest für die Öffentlichkeit.

So begann dann die Umstellung vom privaten Tagebuch-Blog zum… naja, das, was es jetzt ist. Ein Blog mit etwas weniger privaten Einblicken in mein Leben, dafür ab und zu eine halbwegs hilfreiche Information und bunte Bilder.

Ich glaube, der Blog ist mit mir etwas erwachsener geworden. Dazu gehört eine Portion Spießigkeit, ein Bewusstsein für die Wirkung nach Außen und ein gewisser Anspruch an das, was ich da in die Öffentlichkeit schiebe.

Ich bereue es nicht, dass ich den Blog damals so führte und soviel Quatsch schrieb, denn hätte ich das nicht gemacht, hätte ich ihn wahrscheinlich nie solang durchgezogen, aber es passt halt einfach nicht mehr zum Gesamtbild des Blogs.

Viele Grüße,
Philipp

Veröffentlicht am 11. November 2014

Aktuell gibt es einfach keine Fragen, welche die Allgemeinheit interessieren könnten. Teilweise kommt noch was rein, dann aber sowas, wo man eigentlich persönlich antworten müsste — was aber aufgrund der Anonymität der Fragen nicht funktioniert.

Veröffentlicht am 31. October 2014

farinu

Eigentlich lief diese Veranstaltung als “Release-Party”. Am Ende lief aber nur einmal das neue Album vom Band und danach gab’s die alte Konzert-Setlist. Was soweit auch vollkommen in Ordnung war, aber ich hatte mir etwas mehr erhofft. Das ein oder andere Lied vom Album in einer Live-Version, zum Beispiel.

Naja, das gibt’s ja dann nächstes Jahr im Mai.

Veröffentlicht am 20. October 2014, 2 Kommentare, 2

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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