Das neue Jahr startete mit einer Wochenendreise nach Barcelona. Hier der Bericht und ein paar Fotos!

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Veröffentlicht am 28. January 2015, ein Kommentar, 9

Ich glaube, es dürfte mittlerweile 10-15 Jahre her sein, dass ich meine ersten Zeilen PHP-Code schrieb. Damals war alles so einfach — man hatte ein paar Dateien mit Code, HTML, CSS und <font>-Tags, alles quer gemischt.

Außerdem gab es keine riesigen Diskussionen, ob PHP nun supergeil, okay, total bescheuert, oder die Ausgeburt der Hölle ist. Also, wahrscheinlich gab es die Diskussionen, aber sie interessierten mich nicht. Ich fand PHP, sah das es genug Tutorials und Dokumentation gab und lernte es einfach, weil es mir am einfachsten erschien.

(Ruby und Python waren damals einfach noch nicht in meinem Blickfeld, Perl verstand ich nicht)

guy_with_tools

Webentwicklung im Jahre 2015, Symbolfoto

Heute hat sich das geändert. Die Stimmen gegen PHP werden immer mehr, ich ließ mich davon beeinflussen und wurde unsicher. Im Rahmen eines Kundenprojektes beschäftigte ich mich mit NodeJS und fand das auch ziemlich gut, fand aber einige Punkte, die mich störten (Javascript, die Datenbank-Wrapper sind alle komisch, die Template-Engines sind alle komisch).

Dazu kommt, dass viele moderne Webapps Single-Page-Apps sind, dafür gibt es aktuell auch mindestens fünftausend Javascript-Libraries.

Und haben wir schon über Datenbanken gesprochen? SQL ist scheiße, NoSQL ist die Zukunft! Oder auch nicht. Jeder hat hier eine andere Meinung.

Wenn man sich die aktuelle Webentwicklungs-Landschaft so anguckt, könnte man denken, es ist unmöglich etwas zu bauen, ohne mindestens zwölf verschiedene Javascript-Libraries, zwei CSS-Preprocessors und eine fancy Programmiersprache mit MVC-Framework und richtig geiler Asset-Pipeline zu benutzen. Achja, und NoSQL. NoSQL!

Weil ich natürlich auch hip und modern sein will gucke ich mir die meisten Dinge auch an und versuche damit rumzubasteln, meistens merke ich aber auch, dass am Ende doch alles scheiße ist.

Klar stecken in den meisten Produkten tolle Ideen, selten lassen sie sich aber so gut verallgemeinern, wie die Entwickler das andachten und was am Ende dabei rauskommt ist dann wunderschöner, aber sehr speziell geformter Hammer, der nur bei wenigen Nägeln weiterhilft (Ich liebe die Hammer-Nagel-Metapher).

Puh. Insgesamt nervt mich die Situation seit mittlerweile mehr als einem Jahr. Placescore baute ich damals in NodeJS — einmal mit MongoDB, bis ich feststellte, dass es sich nicht dafür eignet (oder ich zu dumm bin) und dann nochmal mit Postgres, glücklich war ich dabei aber auch nicht.

Statt nun weiter frustriert zu sein, entschied ich mich, mir jetzt erstmal Yii 2.0 anzugucken und watched.li damit weiterzuentwickeln. PHP 5.4, MySQL und serverseitig gerenderte Templates.

Das fühlt sich jetzt zwar etwas rückschrittlich an, aber ich glaube, es ist besser, überhaupt etwas zu machen als Monate lang wegen zu großer Auswahl in Schockstarre zu verfallen.

Wenn ihr es nun bis hier her geschafft habt, macht nicht den gleichen Fehler wie ich. Lasst euch nicht frustrieren von der Auswahl und den tausenden Meinungen da draußen. Entscheidet euch für das Werkzeug, was euch am besten in der Hand liegt (selbst wenn es PHP ist) und baut, was ihr bauen wollt.

Viele Grüße,
Philipp

Veröffentlicht am 15. January 2015, 4 Kommentare, 16

Natürlich hatte ich auch in Tokyo den ganzen Tag Moves laufen und zeichnete damit jede Bewegung auf. Um die Daten nicht verkommen zu lassen, habe ich sie mal mit Hilfe von geojson.io (Danke, @ununun) in ein .geojson gepackt und binde das hier per Leaflet ein. Verrückt, was heutzutage alles möglich ist.

Wie man sieht ist a) Tokyo riesig und b) habe ich kaum was gesehen! Wird Zeit für die nächste Reise!


(Die Flugroute habe ich von einem Flug geklaut, der vor ein paar Tagen war. Aber irgendwie war sie in echt wesentlich nördlichter.)

Veröffentlicht am 13. January 2015, 3 Kommentare, 8

Nein.

Manchmal habe ich noch kurz Lust den Master zu machen, aber nur weil ich nochmal gern mit Max zusammen studieren würde. “Master” im Titel zu haben ist natürlich auch cool. Ansonsten glaube ich, dass es in meinem Berufszweig nicht so wichtig ist, solang ich nicht bei Siemens arbeiten will.

Veröffentlicht am 13. January 2015

Zeit für einen Jahresrückblick, in dem ich kurz auf verschiedene Aspekte meines Lebens im vergangenen Jahr eingehe und einen Ausblick auf 2015 gebe.

(Hä, die Einleitung klingt viel zu ernst, daher hier ein Satz, der mit “hä” beginnt.)

Programmieren

Programmieren ist weiterhin ein relativ großer Teil meines Lebens, denn es ernährt mich. In diesem Jahr habe ich zu etwa 30% NodeJS und zu 70% Objective C geschrieben und gefühlt sehr viel dazu gelernt, was iOS-Entwicklung angeht.

Leider habe ich nicht die Zeit gefunden, mich mit vielen neuen Sachen zu beschäftigen — Objective C und NodeJS waren ja auch noch relativ neu für mich — dieses Jahr will ich mir aber auf jeden Fall noch etwas neues anschauen, Go steht da aktuell oben auf der Liste.

Fotografieren

Nachdem ich 2013 nur relativ wenig Fotos machte, ging es dieses Jahr wieder ordentlich los. Einerseits natürlich, weil ich mir Anfang des Jahres die 6D kaufte, andererseits, weil ich einfach wesentlich mehr unterwegs war.

Insgesamt waren es fast 5000 Fotos, die ich dieses Jahr machte und mit dem was davon übrig blieb (Hier in den Galerien zu finden), bin ich ziemlich zufrieden. Hoffentlich wird das Fotobuch, was ich vor ein paar Tagen zu Blurb schickte so schön wie ich es mir vorstelle.

Konkrete Pläne für 2015 habe ich nicht. Einfach nicht aufhören Fotos zu machen.

Projekte

Leider gab es nicht ganz so viele größere veröffentlichte Projekte.

Ich arbeitete an ein paar kleinen Updates zu Coffeelog, baute daiquiri, den Generator für meine Bildergalerien und entwickelte eine eigene kleine App, mit der ich komfortabler Drive Now-Autos suchen kann.

Zum Ende des Jahres baute ich dann noch ein Modul für daiquri, mit dem ich die Galerien leichter in Photoshop basteln kann, eine Bluetooth-Lichterkette und ein kleines Tool um iOS-.strings-Dateien per Google Spreadsheet zu managen.

Das einzige größere Projekt war Placescore — das entwickelte sich aber leider etwas anders als geplant und wurde daher auch schon wenige Monate später wieder eingestellt.

2015 will ich auf jeden Fall wieder mehr machen und veröffentlichen, ich weiß nur noch nicht was. Ganz oben auf meiner Liste stehen einige Updates für watched.li (Jaaa, ich weiß.) — aber da verspreche ich nichts. Vielleicht habe ich auch Lust auf etwas komplett anderes.

Better könnte ich auch mal fertig machen — auch wenn es da mittlerweile einige Konkurrenz gibt, wäre es doch schön, das im App Store zu haben, allein damit ich es nicht immer compilen muss, wenn ich mein iPhone neu installiere.

Daily Knuspi

Anfang Januar startete ich mit Daily Knuspi einen täglichen… Podcast, den ich immerhin bis April, oder so durchzog.

Ich hatte kein wirkliches Konzept und wusste auch nicht, wo ich eigentlich damit hin will, aber eigentlich machte es mir Spaß — nach einer Zeit wurde es aber auch langweilig, da meine Tage meist nicht so spannend waren und sich das dann natürlich in den Soundschnipseln widerspiegelte.

Ich glaube nicht, dass ich das Projekt in dieser Form 2015 neu starten werde, habe aber weiterhin Lust auf etwas im Audio-Genre.

Lesen

Ich las sieben Bücher und fing zwei weitere an. Damit habe ich meinen 12-Bücher-Vorsatz für 2014 natürlich nicht erfüllt, ist mir aber eigentlich auch egal.

Am besten gefiel mir Tschick, die größte Enttäuschung war wohl The Fault in Our Stars, weil es alle anderen so gut finden und ich nun nicht mitreden kann.

Auto fahren

Ich machte meinen Führerschein im Herbst 2006 innerhalb weniger Wochen in den Semesterferien und fuhr seit dem quasi gar nicht. Einerseits, weil ich kein Auto hatte, andererseits, weil ich auch nicht fahren musste.

2014 änderte sich das etwas. Wir liehen ein Auto und fuhren nach Rømø und weil es ein neuer A6 mit Automatik war, wollte ich natürlich auch mal fahren. Mittlerweile habe ich einen DriveNow-Account und fahre ab und zu mal zum Baumarkt.

Autofahren ist immer noch keine Routine, noch relativ aufregend und stellt mich noch vor Herausforderungen, aber macht Spaß. Ich hoffe, dass ich in 2015 noch etwas mehr Routine reinbekomme.

Reisen

Dieses Jahr war ich auf Rømø und Helgoland, in Tokyo, Venedig, Amsterdam, Kiel, Flensburg und sogar mal in Berlin.

In diesem Jahr möchte ich auf jeden Fall mindestens genau so viel unternehmen, werde es aber versuchen ebenso spontan zu halten.

Filme

Wenn Letterboxd recht hat, war ich zwölf mal im Kino. Von den gesehenen Filmen gefiel mir wohl The Secret Life of Walter Mitty am besten. Aber auch 300: Rise of an Empire und natürlich Grand Budapest Hotel waren dufte.

Im zweiten Halbjahr liefen leider nicht so viele tolle Filme, Mockingjay 1 und der dritte Hobbit gefielen mir nicht so gut.

Von den Kinofilmen mal abgesehen sah ich zum ersten mal Richy Guitar und bin mir nicht sicher, ob ich ihn guten Gewissens empfehlen kann.

Ich habe keine Ahnung, was für Filme 2015 rauskommen, werde aber weiter ins Kino gehen. Mockingjay 2 wird sicher super. Kommt ein neuer Avengers, oder irgendwas von Marvel? Hoffentlich.

Serien

Puh. Bis auf Fargo schaute ich dieses Jahr nichts komplett. Dazu gesellten sich 21 Folgen Pastewka, 13 Folgen Tatortreiniger und sonst nur einzelne Folgen. Ich würde mein watched.li-Profil verlinken, aber die Funktion muss ich erst noch einbauen.

Total verpennt habe ich Game of Thrones, bei Homeland bin ich auch schon zwei Staffeln hinterher. Ich bin mir noch nicht sicher, wie ich meinen Rückstand aufarbeiten werde.

Mein Ziel für 2015 ist auf jeden Fall mehr als 20 Folgen Serien schauen.

Spiele

Ich glaube, außer Mario Kart 8 und Factorio habe ich dieses Jahr nichts erwähnenswert viel gespielt. Leider habe ich keine Webseite, die das aufzeichnet und muss mich auf meine Erinnerung verlassen.

Ob sich das 2015 ändern wird, weiß ich nicht. Ich wäre auf jeden Fall offen dafür.

Konzerte

Ich besuchte 14 Konzerte und jedes war toll. Reinhard Mey war wieder super, Farin Urlaub sowieso und Thees Uhlmann, auch. Alles gut.

Für 2015 stehen aktuell unter anderem Farin Urlaub und Funny van Dannen auf der Liste, aber das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch erweitern. Konzerte finde ich weiterhin gut.

Musik

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, welche Alben 2014 rauskamen, ich höre soviel Musik, dass das alles verschmilzt. Ich erinnere mich an das Farin Urlaub Album, das war super.

Keine Ahnung, welche Alben 2015 rauskommen werden, aber vielleicht werde ich dieses Jahr mal eine Liste anlegen, damit ich hier in einem Jahr nicht so unvorbereitet da stehe.

Fazit

2014 war echt gut. 2015 wird besser, oder schlechter, aber wahrscheinlich besser. Mal sehen!

Veröffentlicht am 12. January 2015, 8 Kommentare, 37

Im Juni letzten Jahres war ich in Tokyo und hier endlich ein ganzer Haufen Fotos und ein paar wenige Worte dazu.

Ich schon das ganze Dinge Monate lang vor mir hier, einerseits weil es insgesamt fast 2000 Fotos sind, andererseits, weil es so viele Eindrücke waren, die ich gar nicht alle textlich verarbeiten kann.

Ich glaube, mit der Galerie habe ich jetzt aber einen ganz schönen Querschnitt gefunden. Weil ich keine Lust hatte das noch weiter zusammenzufassen sind es insgesamt fast 400 Fotos, aufgeteilt auf die 11 Tage, die ich nach und nach freischalten werde um die Spannung etwas hochzuhalten!

Viel Spaß!

Veröffentlicht am 10. January 2015, 4 Kommentare, 25

Hier noch ein paar Blogs von Freunden:

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